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Basteln Indianer-Tipi


Kein Prärie-Indianer ohne sein Zelt, das Tipi. Das Tipi-Bauen war übrigens Sache der Frauen und Kinder! Bei unserem GEOlino-Basteltipp dürfen aber natürlich auch die Väter anpacken...

Das Indianer Tipi:

Echte Tipis bestanden aus Büffelhäuten, die über ein stabiles Gerüst von manchmal mehr als 20 Stangen gespannt wurden. Die größten Tipis, zum Beispiel das Ratszelt, konnten einen Durchmesser von zwölf Metern haben.

Diese Indianerzelte wogen nicht sehr viel und waren in wenigen Minuten auf- und abzubauen - ideal für jene Indianervölker, die auf der Suche nach Büffeln ständig durch die Prärie streiften.

Für ein Tipi brauchst Du:

  • sechs Stangen, etwa zwei Meter lang (du kannst auch lange Besenstiele nehmen - dann wird's ein Mini-Tipi)
  • zwei kurze Seile
  • Decken oder große Jutesäcke (Bettlaken gehen auch, lassen aber viel Licht durch)
  • Wäscheklammern

So wird das Tipi gebaut:

1.: Stelle drei der Stangen so auf, dass sie eine Art Pyramide bilden:

Basteln: Indianer-Tipi
© Konrad Eyferth

2: Binde sie oben mit einem der Seile zusammen. Dann lehne die anderen drei Stangen an und binde alle sechs Enden mit der zweiten Kordel zusammen!

Basteln: Indianer-Tipi
© Konrad Eyferth

3.: Nun behängst du das Gestänge rundherum von oben nach unten mit den Decken. Nimm die Wäscheklammern, um die einzelnen Stoffbahnen miteinander zu verbinden.

An einer Seite musst Du einen Schlitz offenlassen - das ist dein Eingang.

Basteln: Indianer-Tipi
© Konrad Eyferth

Bei einem echten Tipi war dieser Einstieg übrigens fast immer nach Osten gerichtet - denn der Prärie-Wind kam meist aus dem Westen und sollte ja nicht direkt ins Tipi wehen.

Wenn Du gern eine Art "Haustür" hättest, kannst du den Eingangs-Schlitz nochmals mit einer kleineren Decke (oder einem Handtuch) verhängen. Nur das Anklopfen wird für deine Gäste etwas schwierig...

Basteln: Indianer-Tipi
© Konrad Eyferth

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