Tierlexikon Pfeilgiftfrosch

Ein Giftfilm auf ihrer Haut schützt die bunten Hüpfer vor vielen Gefahren. Mehr über die Pfeilgiftfrösche erfahrt ihr im GEOlino Tierlexikon!
Pfeilgiftfrosch

Der Lebensraum der Pfeilgiftfrösche schrumpft, weil immer mehr Regenwälder abgeholzt werden

Allgemein: Die Familie der Pfeilgiftfrösche, auch Baumsteigerfrösche genannt, umfasst 170 bekannte Arten. Die genaue Zahl der Arten kennt niemand. Die meisten der nur bis zu fünf Zentimeter großen Frösche sind in den nur schwer zugänglichen Regen wäldern Mittelund Südamerikas zu Hause. Einige wenige leben auch auf Hawaii und Madagaskar.

Bedrohung: Weil immer mehr Regenwälder abgeholzt werden, schrumpft der Lebensraum der Tiere. Einige Arten sind bereits ausgestorben, viele stark bedroht. Zudem befällt Frösche aller Arten weltweit der sogenannte Chytridpilz. Er stört den Wasserhaushalt der Tiere und bringt sie dadurch um.

Alter: In Gefangenschaft können Pfeilgiftfrösche mehr als zehn Jahre alt werden, in einigen Fällen sogar 15 Jahre.

Giftigkeit: Nicht alle Pfeilgiftfrösche sind für den Menschen gefährlich. Nur fünf der bislang bekannten Arten sind so giftig, dass sie einen Erwachsenen töten können: Sie gehören wie der Schreckliche Pfeilgiftfrosch zur Gattung Phyllobates und bilden das Gift Batrachotoxin.

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