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Redewendung Auf den Leim gehen

Redewendung: Geht man jemandem "auf den Leim", so fällt man auf einen Trick herein
Geht man jemandem "auf den Leim", so fällt man auf einen Trick herein
© NorGal / Colourbox
Wir erklären euch, was die Redewendung "Auf den Leim gehen" bedeutet und wie die Redensart entstanden ist.

Redewendung: Auf den Leim gehen

Manchmal kann man einigen Leuten einfach nicht vertrauen. Sie erzählen Geschichten, die überhaupt nicht wahr sind. Glaubt man ihnen trotzdem, kann man ganz schön hereinfallen - und ihnen sprichwörtlich auf den Leim gehen. So sagt es zumindest ein Sprichwort, das sich vom Vogelfang ableitet.

Früher wurden Vögel nämlich mit Leimruten gefangen. Dazu haben die Vogelfänger Äste mit einer klebrigen Flüssigkeit eingeschmiert, daneben einen Lockvogel platziert und die anderen Vögel auf diese Weise herangelockt. Wenn die Amseln, Drosseln oder Finken sich dann auf den Ast gesetzt haben, klebten sie fest und konnten nicht wieder wegfliegen. Diese Art des Vogelfangs ist in Europa mittlerweile verboten, wird aber trotzdem noch viel zu häufig durchgeführt.

Übrigens: Eine ähnliche Redewendung lautet "ein Pechvogel sein".

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