GEOlino Nr. 04/01 - Hau Ruck! Muskeln: das Geheimnis unserer Kraftpakete Seite 1 von 4


Lochkamera - Bilder aus der Kiste

Das ist doch verrückt! Da werden heute die aufwendigsten Fotoapparate gebaut: mit riesigen Objektiven, komplizierter Elektronik und buchdicken Gebrauchsanleitungen. Dabei reicht ein Pappkarton, um Bilder zu machen. Viel Spass beim Knipsen!


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk

Wie kommt die Blume aufs Bild? Stellt euch vor, die Pflanze besteht aus unzähligen kleinen Punkten, die Lichtstrahlen reflektieren. Diese fallen dann durch die winzige Öffnung der Kamera ins Innere. Dort erzeugen sie auf dem lichtempfindlichen Fotopapier ein Spiegelbild der Blume: seitenverkehrt und auf dem Kopf. Welchen Ausschnitt dieses Bild hat, könnt ihr mit dem Sucher bestimmen


Ihr braucht: einen leeren Karton für Waschmittel-Tabs; eine leere Getränkedose; schwarze Plakatfarbe und Pinsel; eine Nähnadel und Korken; feines Schmirgelpapier; schwarzes Klebeband; eine Schere; Lineal und Stift; Zeitung zum Unterlegen; Draht


So baut ihr eure eigene Kamera:


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk

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Zeichnet auf den Boden des Kartons ein Kreuz. Wo sich die Linien treffen, schneidet ihr ein etwa ein Zentimeter großes Loch aus der Pappe. Trennt auch die beiden kleinen Laschen am Deckel ab. Mit der Plakatfarbe malt ihr die Kiste von innen aus.


 (Foto von: Siegmar Münk)
© Siegmar Münk


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