Tierlexikon Flamingo

Flamingos filtern kopfüber Nahrung aus dem Wasser. Dabei schwingen sie ihren kaum geöffneten Schnabel durch's Wasser und saugen es mithilfe der Zunge auf. Weitere spannende Fakten über die Vögel erfahrt ihr im Tierlexikon.
Flamingo

Ein Flamingo isst kopfüber

  • Allgemeines: Die sechs verschiedenen Flamingoarten, zu denen neben den Zwergflamingos unter anderem die Rosa- und die Andenflamingos zählen, sehen sich relativ ähnlich.
     
  • Grösse und Gewicht: Rosaflamingos, die größte Art, erreichen 1,50 Meter Kopfhöhe und wiegen bis zu vier Kilogramm. Zwergflamingos sind nur 80 bis 90 Zentimeter groß.
     
  • Lebensraum: Flamingos leben vor allem in Afrika sowie in Mittel- und Südamerika, einige auch noch im Süden Europas und in Asien.  Alle Arten leben auf flachen Salzseen, wo die Vögel auch brüten.
Flamingos weltweit - Verbreitungskarte

Verbreitung der Flamingos weltweit

  • Nahrung: Flamingos essen Plankton, Krebse, kleine Fische und Samen von Wasserpflanzen.
     
  • Fortpflanzung: Weibchen brüten im Laufe ihres Lebens 15- bis 30-mal und legen dabei meist nur jeweils ein Ei, aus dem nach rund vier Wochen das Küken schlüpft.
     
  • Lebenserwartung: Flamingos werden etwa 30 Jahre alt, in Ausnahmefällen bis zu 50 Jahre.

Wie Flamingos fressen

Damit sie Plankton und winzige Krebstiere aus dem Wasser filtern können, ist Flamingos ein ganz besonderer Schnabel gewachsen. An den äußeren Rändern sitzen feine Lamellen. Sie funktionieren ähnlich wie ein Sieb: Beim Fressen schwingen die Vögel ihren Schnabel kopfüber durchs Wasser und saugen dieses mithilfe der Zunge ein.

Anschließend lassen sie das Wasser wieder aus dem halb geöffneten Maul laufen und fressen das, was in den Lamellen hängen geblieben ist.

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