Tausende Geschmacksknospen auf unserer Zunge, am Gaumen und im Kehlkopf arbeiten daran, dass wir die fünf Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, bitter und "umami" (fleischig-herzhaft) wahrnehmen.
Diese Geschmacksrichtungen reizen Sinneszellen, die zuhauf in den Geschmacksknospen sitzen und elektrische Signale über die Nervenbahnen ans Gehirn senden. Dort entscheidet sich, ob wir den Geschmack einer Speise mögen oder angewidert das Gesicht verziehen. Bei Schokolade passiert Letzteres selten. Wir lieben Süßes! Und das ist uns offenbar angeboren.
Naschten unsere Vorfahren süße Früchte, wussten sie: Diese liefern Energie – perfekt, um etwa in der kargen Steinzeit zu überleben! Blöd nur, dass wir heute viel mehr naschen, aber viel weniger Kalorien verbrauchen, da wir nicht ständig vor einem Säbelzahntiger wegrennen müssen. Da gibt’s nur eines: Wer viel schnabuliert, muss auch viel Sport machen.
Im Video: Gibt es empfehlenswerte Süßigkeiten?
