Von den bizarren Bewohnern der Urmeere bis zu den ersten Menschen: Manche Orte bieten ganz besondere Einblicke in die Evolution. Sie zeugen von verlorenen Welten und ewigem Wandel
Sie putzen die Zähne, pflegen den Pelz, säubern die Ohren: Über Artgrenzen hinweg helfen Tiere anderen bei der Körperpflege. Dabei profitiert auch die Putzkraft – meistens zumindest
Manche Menschen sind verrückt nach Hunden, Katzen oder Kaninchen – andere bleiben gelassen. Wie viel dieser Tierliebe ist anerzogen, wie viel ist in unseren Genen verwurzelt?
Vor einer Viertelmilliarde Jahren überlebte ein urtümliches Wesen das größte Massenaussterben der Erdgeschichte. Ein versteinerter Knubbel entpuppt sich nun als besonderer Fund
Verblüffende Beispiele zeigen, wie sich manche Arten an die menschengemachte Umwelt anpassen. Die Biologen Norbert Sachser und Niklas Kästner erklären, warum die meisten Tiere aber an Grenzen stoßen
Tiere besitzen hochraffinierte Sinnesorgane, die sich in einem verblüffenden Prozess entwickelt haben. Ein Blick in Jahrmillionen einer erstaunlichen Stammesgeschichte
Krakenmännchen setzen einen ihrer Arme nur zur Paarung ein. Eine Studie zeigt: Sie übergeben damit nicht nur ihr Sperma, sondern erkennen auch wichtige chemische Signale
Kieferklauenträger wie Spinnen und Pfeilschwanzkrebse besiedeln den ganzen Globus. Ihr Ursprung liegt mindestens 500 Millionen Jahre zurück, wie ein neuer Fund beweist
Im 18. Jahrhundert streiten zwei Wissenschaftler darüber, wie viele Arten es gibt auf Erden und wie die Vielfalt sinnvoll zu erfassen wäre. Die Debatte reicht bis in die Gegenwart
Waren frühe Säuger Primitivlinge? Im Gegenteil: Spektakuläre Funde zeugen von einer verblüffend vielfältigen Evolution – die schließlich auch Menschen hervorbrachte
Mehr als 200 Millionen Jahre alte Fossilien verraten: Ein Urahn der heutigen Krokodile bewegte sich erst auf vier, im Erwachsenenalter auf zwei Beinen fort
Vor Milliarden Jahren formte sich auf der archaischen Erde erstmals ein lebendiges Wesen. Es begann jener unsichtbare Prozess, der das Leben seither beständig verwandelt: die Evolution
Menschen haben nicht nur das Aussehen, sondern auch die Gehirne von Hunden tiefgreifend umgeformt – und zwar schneller und stärker, als die Evolutionsbiologie lange annahm
Eine Freiburger Studie zeigt: Wird der Körpergeruch der Partnerperson unbewusst wahrgenommen, steigen Herzfrequenz und Stressempfinden – besonders, wenn er als attraktiv gilt
Im Kehlkopf erzeugen Pferde hohe und tiefe Töne – gleichzeitig, auf verschiedenen Wegen. Dank dieser einzigartigen Fähigkeit können sie Artgenossen präzise Botschaften senden
Weder Schimpansen noch Neandertaler besitzen ein Kinn. Eine aktuelle Analyse zeigt, wie ausgerechnet Homo Sapiens zu dem markanten Knochenvorsprung am Unterkiefer kam
Acht Prozent unseres Erbguts stammen ursprünglich von Viren. Manche Infektionen entpuppten sich als Glücksfall. Sie schenkten unseren Vorfahren Fähigkeiten, von denen wir bis heute profitieren
Die Forschung hat in den vergangenen Jahren unser Bild von der Evolution des Menschen erheblich erweitert. Wir stellen sechs aktuelle Bücher zur Menschheitsgeschichte vor
Neue Erkentnisse zeigen: Vor 307 Millionen Jahren zerkaute Tyrannoroter heberti zähe Farnblätter – was beweist, dass Pflanzenfresser an Land viel früher entstanden als lange gedacht
Forschende haben eine ganze Gruppe von Dinosauriern entdeckt – und schreiben damit ein wichtiges Kapitel der Frühkreide neu. Die Tiere zählen zu einer bislang unbekannten Art
Ein Dutzend Vogelarten, vier Frösche: Neue Fossilienfunde aus einer Höhle auf der Nordinsel Neuseelands zeugen von bislang unbekanntem Leben vor einer Million Jahren
Die gut 400 Millionen Jahre alten säulenförmigen "Prototaxites" gelten einer neuen Studie zufolge nicht als monströse Ur-Pilze – sondern als bisher unbekannte Lebensform
Manche Spezies wurden im Laufe ihrer Geschichte auf wenige Exemplare dezimiert. Solche Engpässe lassen den Genpool dramatisch schrumpfen. Das birgt viele Gefahren, aber auch einige Vorzüge
Quallen schlafen wie Menschen: am liebsten acht Stunden und gern mit Siesta. Das zeigt eine neue Studie. Sie führt weit hinein in die Evolution der Erholung