Tierlexikon Hermeline

Im Sommer ist der Hermelin braun mit schwarzer Schanzspitze. Im kalten Winter wird sein Fell weiß. Aus ihren weißen Fellen wurden früher die Mäntel für Könige genäht
Hermeline

Hermeline gehören zu den Mardern. Im Winter färbt sich das eigentlich braune Fell der Hermeline weiß

Allgemein: Hermeline, wissenschaftlich Mustela erminea, gehören zur Familie der Marder. Gemeinsam mit den Mauswieseln zählen sie zu den kleinsten echten Raubtieren unserer Erde.

Grösse und Gewicht: Die Männchen werden mit einer Länge von bis zu 33 Zentimetern (ohne Schwanz) meist doppelt so groß wie die Weibchen. Ein Hermelin wiegt nur in Ausnahmefällen mehr als eine Tafel Schokolade: Die Männchen bringen 67 bis 116 Gramm auf die Waage, die Weibchen 25 bis 80 Gramm.

Nachwuchs: Die Weibchen gebären zwischen April und Mai durchschnittlich vier bis neun Junge. Diese wachsen schnell und beginnen im Alter von acht Wochen mit ihrer Mutter zu jagen.

Besonderheit: Das braune Fell der Hermeline färbt sich in kalten Wintern mit Ausnahme der Schwanzspitze weiß – zur besseren Tarnung im Schnee. Denn die Tiere halten keinen Winterschlaf und müssen auch in der kalten Jahreszeit mindestens ein bis zwei Mäuse pro Tag erbeuten, um ihren hohen Energieverbrauch zu decken. Ihr Magen knurrt alle drei bis vier Stunden.

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