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Im Krankenhaus der Koalas
In einem australischen Krankenhaus werden besondere Patienten gepflegt: Koalas! Tierärzte und freiwillige Helfer kümmern sich um die Knirpse, wenn sie verletzt oder krank sind. Vor allem die immer hungrigen Koala-Babys halten ihre Pfleger auf Trab. Doch die Arbeit ist sehr wichtig: Koalas sind vom Aussterben bedroht
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Leibspeise: Blätterbrei mit Eukalyptusgeschmack
Der Kleine hat Glück gehabt. "007", wie sie ihn hier getauft haben, ist gerade einmal sechs Wochen alt. Die ersten struppigen Haare sprießen auf seinem Kopf. Und er schreit nach Futter. Schon naht der Zimmerservice: Blätter-Matsch, mit dem Teelöffel serviert. Ein normaler Koala-Säugling liegt im Beutel seiner Mutter und wird von ihr versorgt. Doch die Mutter von 007 ist tot. Weshalb Pfleger im Moggil-Koala-Krankenhaus der australischen Stadt Brisbane den Winzling aufpäppeln.
Gefährliches Pflaster für kleine Beutler
Mit 007 und den anderen Patienten haben sie rund um die Uhr zu tun. Fast täglich werden verletzte Beuteltiere abgegeben, große wie kleine. Manche sind von Autos angefahren worden, als sie eine Straße überquerten. Andere wurden von streunenden Hunden gebissen. Oder sie haben eine Bindehaut- oder Blasenentzündung, besonders häufige Koala-Krankheiten.
Koalas sind vom Aussterben bedroht
Zuerst kommt jeder Kranke in die Notaufnahme. Dort entscheiden Tierärzte, ob überhaupt geholfen werden kann. Sie geben selbst schwierige Fälle nicht so leicht auf, denn Australiens Maskottchen sind vom Aussterben bedroht. Von einst etwa zehn Millionen leben nur noch rund 10.000 Tiere auf dem Kontinent.
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