GEOlino Nr. 01/99 - Karneval - Der große Spaß auf Stelzen Seite 1 von 3

Tierforscher - Dem Leoparden auf der Spur...

Um die letzten Geheimnisse der Tierwelt zu lüften, brauchen "Feldforscher" Mut, eine gute Ausbildung und vor allem - viel Geduld.


Hast Du Angst vor wilden Tieren? Nein? Bist Du auch nie genervt, wenn Schmutz und Schweiß auf Deiner Haut verkleben, wenn Mückenschwärme über Dich herfallen? Ekelst Du Dich überhaupt nicht vor Würmern, Schlangen, Spinnen oder gar vor faulenden madenstrotzenden Tierkadavern?


Groaaaaar... Traust Du Dich, einem Leoparden gegenüberzustehen? (Foto von: GEOlino)
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Groaaaaar... Traust Du Dich, einem Leoparden gegenüberzustehen?

Dann hast Du schon ein paar Eigenschaften, die ein Tierforscher haben oder sich aneignen muß. Und Du würdest Dich wohlfühlen an einem Arbeitsplatz wie dem Wissenschaftlercamp in Westafrika, das deutsche Biologen vor einigen Jahren in den Savannen der Elfenbeinküste eingerichtet haben, um die Tiere in den Tropen zu erforschen. Aber auch was Dich hier sonst noch erwartet, muß Dir klar sein: Anstrengung, Gefahr und nur wenig Geld.


Warum nehmen die jungen Leute hier das alles auf sich? Fragen wir den Leopardenforscher Matthias Groß, der die Raubkatzen schon in seinen Armen gehalten hat. "Es ist der wunderbarste Beruf, den ich mir vorstellen kann", sagt er, obwohl er am Anfang ganz schön Angst gehabt habe vor den wilden Tieren. Seine Kollegen und Freunde, etwa die Antilopenforscherin Frauke Fischer oder der Käferexperte Frank-Thorsten Krell, nicken zustimmend. Für sie gebe es nichts Besseres - trotz allem.


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