GEO Magazin Nr. 02/06 - Wie alt können wir werden? Seite 1 von 4

Text von Mario Peters

Tibetbahn: Der Zug ins Extreme

Es ist die Geschichte eines Projekts an den Grenzen des Möglichen: Der Bau einer Trasse von Qinghai nach Tibet - eine Eisenbahnlinie höher gelegen als jede andere der Welt


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

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http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Man kann nicht sagen, dass uns niemand gewarnt hätte. Aber wie sollen wir einem Kerl glauben, der sich vor Lachen krümmt, während er Schreckensbilder von unerträglichen Schmerzen entwirft? "Eure Köpfe werden anschwellen", sagt Fei Yanwen. "Sie werden so groß sein wie Wassermelonen! Sie werden pulsieren! Am schlimmsten im Liegen. Deshalb müsst ihr sitzend schlafen. Aber sobald ihr einnickt und umkippt, wird das Klopfen wieder da sein." Fei, 43, reckt die Arme im abgewetzten Jackett und klatscht den Takt, in dem das Hirn beim Höhenkoller an die Schädeldecke schlägt. Dann wedelt er fröhlich mit den Händen. Erlöst von aller Pein, sitzt er auf einem rosafarbenen Sofa mit Blumenmuster. Es steht in seiner Lehmhütte in der Wüstenstadt Golmud - am Fuße des Gebirges, in dem er geschuftet und gelitten hat.


Arbeiten unter extremen Bedingungen für die höchste Eisenbahntrasse der Welt (Foto von: Lu Guang)
© Lu Guang
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Arbeiten unter extremen Bedingungen für die höchste Eisenbahntrasse der Welt

Vom Reißbrett zur höchstgelegenen Eisenbahnlinie der Welt

In den vergangenen viereinhalb Jahren haben 100000 Arbeiter wie Fei, haben Ingenieure und Techniker aus allen Teilen Chinas die Qinghai-Tibet-Bahn gebaut. Haben 1125 Kilometer Schienen verlegt, Brückenpfeiler in dauergefrorenen Boden getrieben, Tunnel durch Gebirgszüge gesprengt - und das in einer Höhe, die selbst manche kleinen Flugzeugtypen nicht überwinden können: Fast 90 Prozent der Trasse liegen über 4000 Meter hoch. Sie führt von Golmud in der westchinesischen Provinz Qinghai über das Kunlun-Gebirge, quert auf 550 Kilometern Permafrost-Regionen, erklimmt den 5072 Meter hohen Tanggula-Pass und erreicht schließlich Lhasa, die Hauptstadt Tibets.


Umgerechnet zweieinhalb Milliarden Euro hat China bisher in das Großprojekt investiert. Und seit im Oktober 2005 ein erster Testzug die Strecke bewältigt hat, ist klar, dass sich jene Eisenbahnexperten getäuscht haben, die über Jahrzehnte hinweg den Bau der Trasse für unmöglich hielten. "Die höchste Eisenbahnlinie der Erde...", sagt Fei. Der Satz geht ihm beiläufig über die Lippen: Die Vorarbeiter hatten ihn wieder und wieder gebraucht, um ihre Männer zu motivieren, wenn ihnen in der Höhe der Atem röchelnd ging, Schwindel sie erfasste und jeder Handgriff zur Qual wurde. "Wollt ihr wirklich da rauf?" 


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Bejings Großprojekt: Eine 1125 Kilometer lange Trasse verbindet die westchinesische Provinz Qinghai mit Tibet (Foto von: GEO-Grafik)
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Bejings Großprojekt: Eine 1125 Kilometer lange Trasse verbindet die westchinesische Provinz Qinghai mit Tibet

Ja, wollen wir. Wir fahren von Golmud aus Richtung Lhasa auf der Straße, die neben den Gleisen verläuft. Schon bald schlängelt sich die Piste durch zerklüftete, kahle Gebirgsketten auf über 4000 Höhenmeter. Wind fegt über die Bergrücken; nichts, was ihn aufhalten könnte, kein Baum, kein Strauch wächst mehr in dieser Region. Im ersten Moment wirkt der Wind erfrischend. Er gibt uns das Gefühl, wir könnten frei durchatmen. Was aber ein Irrtum ist.

Denn die Luft macht schlapp. Sie enthält hier nur noch 60 Prozent so viel Sauerstoff wie jene auf Höhe des Meeresspiegels, lässt den Körper ungefähr ein Drittel seiner Kraft einbüßen.


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Kommentare zu "Tibetbahn: Der Zug ins Extreme"


rotermohn | 05.10.2011 20:40

Fahrt doch einfach mal mit dieser Bahn und alle Fragen sind geklärt....48 Stunden in der "Hutablage" (Liegeabteil 3.Stock- ~60cm bis zur Abteildecke) und wenn man nicht mehr liegen kann oder will teilt man sich einen schiefen Klappsitz im Gang mit mehreren Mitreisenden.Die Waschschüsseln sind schon am 1. Morgen gesperrt da sie durch Unrat verstopft sind und die WC machen den allgemeinen Ekel noch komplett...Die Landschaft ist zum großen Teil einfach nur öde-kein Baum- kein Strauch.eine ökologische Katastrophe...und wird erst in Richtung Lhasa interessanter.Ärzte gibt es garantiert keine!!und der schönste Moment der Reise ist der Ausstieg in Lhasa. Beitrag melden!

Hans Ulrich Müller | 23.01.2011 23:26

Ach du lieber Gott, dieses unsäglich und einfältige Geschwätz von Leuten, die nicht im Stande sind, auch nur einen einfachen, logischen Gedanken zu fassen. Diese gesammelten Peinlichkeiten von Leuten, die sich zum Volk der Dichter und Denker zählen - und in jeder PISA-Studie bodenlos durchfallen würden. Gott im Himmel, wie kannst du so etwas zulassen?! Beitrag melden!

Hans Ulrich Müller | 23.01.2011 23:25

Ja, ja, die Ignoranten sterben nie aus! Sehen nicht über ihren Gartenzaun hinaus. Oder? Herr Kull, meinen Sie nicht auch? Ja, ja, die Tibeter sind friedliebend. Sie haben schon recht Herr Kull. Das tiberische Volk würde noch so gerne für die Mönchssäcke Sklavenarbeit verrichten, so wie sich das in einer mittelalterlichen Theokratie gehört und würde täglich dem Religionspopulisten die Füsse küssen, wenn nur die bösen Chinesen nicht wären. Beitrag melden!

Kull Hansruedi | 21.01.2011 20:34

Was sich China anmasste, eine Bahn nach Tibet zu bauen, ist eine Arroganaz sondergleichen. Die tibetische Kultur wird untergehen. Mich würde interessieren, wieviele Tote diese Bahn gefordet hat? Und dass der Bahnhof in Lhasa gegenüber des Potala steht,ist für die Tibeter eine Katastrophe.. Die Tibetbahn ist ein Affront gegen die friedliebenden Tibeter. Beitrag melden!

saarchines | 28.12.2010 15:25

also einfach haben die chinesen es nicht. ob tibetbahn, dreischluchtenstaudamm oder die ICE bahn ein haar wird in den west. medien immer gefunden. die techn. grossprojekte die- nen nur den parteibonzen , dem militär oder der gigantomie der regierung. eigenartig die "nutzbauten" ( riesentürme, künstl. palmeninseln usw.) am pers. golf sind gut und nützlich weil von demokr. emiraten für die bevölkerung von west. firmen gebaut. ehrliche welt ich fasse mir an den kopp. wie gesagt China hat es schwer. saarchines. Beitrag melden!

uwe georg | 20.11.2007 18:35

meines wissens ist der zug mit einer sauerstoffversorgung ähnlich den druckkabinen im flugzeug ausgestattet, damit eben niemand höhekrank wird. zur ehrenrettung des restes der welt sollte man hinzufügen, dass diese technische meisterleistung ohne internationale kooperationen nicht machbar gewesen wäre. ich glaube deshalb, dass dieser fortschritt eine herausforderung für die menschheit war und dass alle von dieser bahn profitieren. tradition bedeutet die flamme am brennen zu erhalten anstatt asche zu bewahren. jede kultur musste und muss neue aspekte zu überliefertem hinzufügen ansonsten stirbt sie von alleine und braucht keine han chinesen für ihren untergang Beitrag melden!

Sandra | 04.11.2007 19:19

Es ist faszienierend was die Chinesen alles so erbauen.!! Es mag schön und Gut zu sein das es die Weltgrößte Eisenbahnlinie auf der Erde ist. Aber was ist mit der Luft die nur 60% dort in den 4000 Hohenmetern Tibets liegen, der Mensch kann doch nicht schlapp durch die Gegend fahren wenn Ihm was zu stößt, wer trägt dan die Verantwortung? Wir alleine? oder Tibet? Das ist eine fragliche offene Stelle die der Gründer Fei bestimmt unter umständen nicht beantworten kann, es ist gut dass er Lacht darüber, aber die Leute dort sind alle bestimmt alt und die die Krank sind von den Älteren Menschen sowie die klein Kinder können nicht dort mit der Bahn fahren, den es gebe massen Beschwerden gegen Fei den Gründer der Größten Eisenbahnlinie der Welt. Bevor ich dort hoch gehe und mit der Bahn fahre, lasse ich mich halbwegs noch mals von einem HNO und Hausartz untersuchen lassen ob ich es den dürfte. Beitrag melden!

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