Tierlexikon Spinnerameise

Sie ist so klein, dass man sie kaum sehen kann. Doch kaum ein Tier ist so gefährlich wie die Gelbe Spinnerameise. Warum das so ist, erfahrt ihr im GEOlino Tierlexikon
Spinnerameise

Gelbe Spinnerameisen schließen sich zu riesigen Superkolonien zusammen, wenn sie auf Artgenossen treffen

Allgemeines zur Gelben Spinnerameise

Gelbe Spinnerameisen, wissenschaftlich Anoplolepis gracilipes, leben in warmen Ländern Asiens, Afrikas, Südamerikas und Australiens sowie auf zahlreichen Inseln. Sie sind an ihren langen Beinen und Fühlern zu erkennen.

Die Insekten zählen zu den besonders anpassungsfähigen Arten, die nur ein Ziel haben: sich auszubreiten. Besonders gefährlich ist jedoch die Säure der Tiere. Denn mit ihrer Säure können die Ameisen auch weit größere Tiere töten und zerlegen.

Spinnerameise

Die Gelbe Spinnerameise lebt gern in besonders warmen Gebieten

Grösse und Gewicht einer Gelben Spinnerameise

Ihr Körper misst nur etwa fünf Millimeter, ebenso lang sind Beine und Antennen.

Was eine Gelbe Spinnerameise frisst:

Die wichtigste Nahrungsquelle ist der süße Saft von Schildläusen. Die Arbeiterinnen pflegen ihre "Haustiere". Denn die Schildläuse müssen umhergetragen, vor Feinden geschützt und - gemolken werden. Dazu fressen die Ameisen auch Samen, Aas, Insekten, Spinnen, Eidechsen, Vögel und Krebse.

Nachwuchs bei der Gelben Spinnerameise:

Die Königin legt nach der Begattung eine große Zahl an Eiern. Daraus entwickeln sich Larven, Puppen und nach etwa zwei Monaten die "fertigen" Ameisen.

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