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Klimawandel: Wie der Mensch die Erde verändert
Unser Planet heizt sich auf. In der Erdgeschichte ist dies schon häufiger geschehen. Allerdings nicht in dem Tempo der vergangenen 200 Jahre. Schuld daran ist der Mensch - der gleichfalls darunter leidet. Denn durch die Erderwärmung nehmen auch Naturkatastrophen zu
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Was ist der Klimawandel?
Das Klima ändert sich, seit es die Erde gibt. Immer wieder wechselten sich im Laufe der Jahrmillionen Kalt- und Warmzeiten ab. Diese Wechsel hatten natürliche Ursachen. Sprechen wir heutzutage vom Klimawandel, meinen wir die Veränderungen, die der Mensch verursacht hat. Knapp zusammengefasst, heißt das: Der Mensch ist schuld daran, dass es auf der Erde immer wärmer wird.
Wie beeinflusst der Mensch das Klima?
In erster Linie, indem er bei fast allem, was er tut, Energie verbraucht. In Fabriken rattern Maschinen. Autos fahren mit Motoren. Computer und Handys benötigen Strom. Diese Energie wird meist durch Verbrennung erzeugt, etwa von Kohle, Öl oder Gas. Dabei entsteht unter anderem das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Die Waldflächen, in denen das CO2 gespeichert werden könnte, schrumpfen. Sie weichen Ackerland. Außerdem essen die Menschen weltweit immer mehr Fleisch - auch das heizt die Erde auf! Denn Rinder und Schweine rülpsen Unmengen von Methan in die Luft, ebenfalls ein Treibhausgas.
Was richten diese Treibhausgase an?
CO2 und Methan steigen zunächst in die Atmosphäre auf, die wie eine Schutzhülle um unseren Planeten liegt. Durch sie dringen Sonnenstrahlen und damit Wärme zur Erde. Verdichtet sich diese Gasschicht durch mehr CO2 und Methan, wirkt sie wie eine Sperre: Die Wärme staut sich in der Atmosphäre und gelangt nicht zurück ins All. Die Strahlen werden zur Erde zurückgeworfen, wie in einem Treibhaus, dessen Glasscheiben zu dick sind.
Um wie viel Grad steigt die Durchschnittstemperatur der Erde?
Rund zwei Millionen Jahre lang war der CO2-Ausstoß der Erde stabil. Dann, vor gut 200 Jahren, begann der Mensch, Maschinen nicht mehr durch Muskelkraft, Wind oder Wasser anzutreiben, sondern - wie erwähnt - durch Verbrennung. Diese Zeit nennt man Industrialisierung. Seither hat sich der CO2-Ausstoß erhöht - und mit ihm die Temperatur der Erdoberfläche um durchschnittlich 0,8 Grad Celsius. Das klingt wenig, ist aber genug, um unseren Planeten durcheinanderzubringen.
Was passiert, wenn die Erde immer wärmer wird?
Was uns genau erwartet, weiß niemand mit Sicherheit. Klimaforscher treffen anhand von Daten aus der Vergangenheit jedoch Vorhersagen: Die Jahreszeiten verändern sich. Der Winter beginnt später und endet früher. Mancherorts werden Hitzewellen im Sommer häufiger. Das Eis an den Polen schmilzt. In der Arktis verschwinden Gletscher. Der Meeresspiegel steigt. Die Ozeane erwärmen sich, mehr Wasser verdampft. Auch dadurch verstärkt sich der Treibhauseffekt, da Wasserdampf ebenfalls ein Treibhausgas ist. Zudem nimmt wärmere Luft mehr Feuchtigkeit auf. Es wird mehr regnen; stärkere Unwetter brauen sich zusammen, Sturmfluten zum Beispiel.
Kann der Mensch die Erwärmung stoppen?
Nur wenn er seinen Lebensstil gründlich ändert. Auf den Klimakonferenzen der Vereinten Nationen, dem Bund fast aller Staaten der Erde, haben Politiker deshalb beschlossen: Die Durchschnittstemperatur darf höchstens noch um weitere 1,2 Grad Celsius steigen. Jedes Land soll dazu seinen Beitrag leisten und zum Beispiel mehr erneuerbare Energien nutzen wie Solarenergie, Wind- und Wasserkraft. Forscher bezweifeln jedoch, ob diese Maßnahmen ausreichen. Einige befürchten gar, dass die Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 um fünf Grad Celsius oder mehr steigen wird. Viele Tier- und Pflanzenarten würden dann aussterben, und uns Menschen drohten immer heftigere Naturkatastrophen.
Was kann jeder Einzelne tun?
Vor allem Strom sparen! Und weniger Fleisch essen, weniger Auto fahren, weniger fliegen - oder die Flüge wenigstens "wiedergutmachen". Wie, lest ihr beispielsweise hier
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