Hauptspalte:
Die Sanduhr
Ihr braucht:
- zwei leere Plastikflaschen (0,5 l) mit Schraubverschluss - zwei runde Bierdeckel - ein Stück Strohhalm (etwa 1 cm lang) - 250 g feinen Sand - vier feste Pappstreifen (2 cm breit und 42 cm lang) - eine Kerze und eine Stricknadel aus Metall - Klebstoff (zum Kleben von Kunststoffen geeignet) - eine Schere - einen Bleistift - eine Stoppuhr
1.
Klebt die beiden Verschlüsse mit ihren Oberseiten aufeinander. Ist der Kleber getrocknet, erhitzt ihr die Stricknadel über der Kerzenflamme und bohrt damit ein Loch durch die Deckel - so groß, dass euer Strohhalmstück gerade eben hindurchpasst.
2.
In eine der Flaschen füllt ihr den Sand. Verschließt sie mit dem Doppeldeckel und schraubt darauf die andere Flasche. Vorsicht: In diesem Zustand ist eure Konstruktion noch sehr unstabil!
3.
Um das zu ändern, baut ihr als Nächstes das Gerüst, in dem eure Uhr nachher stehen soll. Schneidet hierfür in die beiden Bierdeckel je vier Schlitze - wie ihr es auf der Zeichnung sehen könnt. In diese Schlitze schiebt ihr drei der Pappstreifen, sodass eine Art Käfig entsteht.
4.
Schmiert die Flaschenböden mit Klebstoff ein, bevor ihr sie in diesen "Käfig" schiebt. Sobald sie an Ort und Stelle sind, macht ihr das Gitter zu, indem ihr den vierten Pappstreifen einbaut.
5.
Zwar ist eure Sanduhr nun schon voll funktionsfähig, aber noch könnt ihr daran die Zeit nicht ablesen. Die Uhr muss geeicht werden: Startet sie und gleichzeitig eine Stoppuhr. Jede Minute - oder auch alle 30 Sekunden - zeichnet ihr an einem der Pappstreifen einen Strich an, bis der gesamte Sand durchgelaufen ist. Dann dreht ihr die Uhr um und wiederholt das Ganze auf der anderen Seite. Und dann: Viel Spaß beim Eierkochen!
Servicelinks:
Druckansicht
Artikel versenden
Deine Meinung
Kontakt
Sitemap


