GEOlino extra Nr. 33 - Der Traum vom Fliegen

Flughafen: Am Boden geblieben

Abgefertigt: Mit 226 Passagieren, 248 Koffern, Containern und
161 Tonnen Kerosin an Bord wird der A380 in die Startposition
geschoben. Im Betonboden unterhalb der Parkposition befinden
sich riesige Behälter, aus denen das Flugzeug aufgetankt wird
 (Foto von: Oliver Tjaden) Am Flughafen Frankfurt starten und laden etwa 1400 Flugzeuge am Tag. Solch ein Hochbetrieb erfordert Maßarbeit und Konzentration – an allen Stellen (Foto von: Oliver Tjaden) Während die Flüge nach Phuket, Moskau und Göteborg auf die Abflugbahn rollen, herrscht Hektik in der Leitstelle. Von dort aus werden An- und Abflüge koordiniert (Foto von: Oliver Tjaden) Gepäckkontrolle: Gibt es Staus auf der Koffer- Rennstrecke, zeigen die Lämpchen den Mitarbeitern an, wo genau etwas passiert ist (Foto von: Oliver Tjaden) In Stoßzeiten können stündlich bis zu 18.500 Koffer
und Rucksäcke durch die Gepäck-Förderanlage
flitzen – auf dem Weg zu "ihrem" Flieger. Nicht einmal
eines von 200 Gepäckstücken verirrt sich dabei
 (Foto von: Oliver Tjaden)
Roll, Koffer! Das Gepäck wird über ein
Förderband in den Bauch der Maschine gebracht.
Bei allem Hightech: Das Verstauen der Koffer
und Rucksäcke ist immer noch Handarbeit
 (Foto von: Oliver Tjaden) Zahlreiche Mitarbeiter am Flughafen Frankfurt sind nur für die Gepäckanlage verantwortlich. Sind die Koffer über das Förderband gelaufen, werden sie automatisch im richtigen Flieger platziert. Danach kann es losgehen (Foto von: Oliver Tjaden) Damit während des Flugs alles reibungslos verläuft, muss das Flugzeug ordnungsgemäß geprüft werden. In den kalten Jahreszeiten wird deswegen sehr oft eine Enteisung vorgenommen. Nur so können das Flugzeug und all seine Technik funktionieren (Foto von: Oliver Tjaden) Fertig: Alle Gepäckstücke sind verstaut, die Passagiere sitzen auf ihren Plätzen und alle Hilfsgeräte sind vom Flugzeug abgezogen. Nach dem "GO" aus der Leitstelle kann der Flug starten (Foto von: Oliver Tjaden) Bevor es losgeht, rollt das Flugzeug einige Meter über die Rollbahn. Diese Flächen sind sehr wichtig, um den Start reibungslos von statten gehen zu lassen. Immerhin so groß wie 200 Fußballfelder ist das Gelände des Flughafens aus dem Grund (Foto von: Oliver Tjaden)
Die A380 ist abflugbereit. Entlang der gekennzeichneten gelben Linie führt der Pilot sein Fahrzeug bis zum Startpunkt. Im Flugzeug wird währenddessen über die Sicherheitsvorschriften aufgeklärt (Foto von: Oliver Tjaden) Als Fluglotse hat man während seiner Schicht eine der vier Start- und Landebahnen im Blick und dirigiert von dort die Flugzeuge (Foto von: Oliver Tjaden) Sind die Passagiere gegangen, kommen die Putzfrauen und -männer. Bis zum Morgengrauen reinigen sie Schalterhalle, Restaurants und Toiletten (Foto von: Oliver Tjaden) Stille Nacht: Nach 23 Uhr ist es derzeit ruhig am Frankfurter Flughafen. Bis fünf Uhr gilt ein Nachtflugverbot. Ein Segen für Anwohner, ein Fluch für die Fluggesellschaften (Foto von: Oliver Tjaden) Mit einer Handvoll Genehmigungen und Warnwesten durften sich GEOlino-Reporter Autorin Katharina Beckmann und Fotograf Oliver Tjaden  hinter den Kulissen des Flughafens bewegen. Nachtruhe am Flughafen heißt Feierabend für die Reporter (Foto von: Oliver Tjaden)

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