Tierlexikon Moschusochsen

Wenn es stürmt, knicken Moschusochsen ein und legen sich auf den Boden – mit dem Hinterteil in Windrichtung
Moschusochsen

Moschusochsen leben im Norden Grönlands, Kanadas und Alaskas

Allgemein: Der Name täuscht, Moschusochsen sind keine Rinder. Die Paarhufer gehören zu den Ziegenartigen. Sie leben in Herden von fünf bis 15 Tieren. Ihre Heimat liegt im Norden Grönlands, Kanadas und Alaskas.

Grösse und Gewicht: Ein männliches Tier wird 2,50 Meter lang, erreicht eine Schulterhöhe von etwa 1,50 Meter und wiegt bis zu 400 Kilogramm. Die Kuh ist etwas kleiner und leichter.

Fortpflanzung: Sie paaren sich zwischen Juli und August. Nach sieben bis neun Monaten bringt die Kuh im nächsten Frühling meist ein Kalb zur Welt. Schon nach einer Woche beginnt es zu grasen – wird aber trotzdem noch bis zu 15 Monate lang gesäugt.

Nahrung: Moschusochsen sind Vegetarier, sie mampfen Blätter von Birken und Weiden, außerdem Kräuter, Gräser, Moose und Flechten. Um auch im Winter an diese zu gelangen, scharren sie mit ihren scharfkantigen Hufen kleine Krater in Eis und Schnee.

Karibu
Tierlexikon
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