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Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen


Anna-Lena Pieck würde gerne wissen, was es mit der Redewendung "den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen" auf sich hat.

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht...
© Colourbox

Redewendung: Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Wenn jemand "den Wald vor lauter Bäumen" nicht sieht, dann bemerkt er etwas vollkommen Offensichtliches nicht oder erkennt die nächstliegende Lösung seines Problems vor lauter Auswahlmöglichkeiten nicht.

Diese Redewendung lässt sich ganz eindeutig auf einen einzigen Mann zurückführen, der sie bekannt machte: der Dichter und Übersetzer Christoph Martin Wieland (1733-1813). Zu seiner Zeit zählte er zu den wichtigsten deutschen Dichtern. Indem er den Ausdruck - offenbar in Anlehnung an antike lateinische Vorbilder - in mehreren seiner Werke verwendete, verhalf er ihm zu Bekanntheit in Deutschland.

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