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Redewendung Den Bock zum Gärtner machen

Redewendung: Den Bock zum Gärtner machen
© bobby fisher / photocase
Wir erklären euch, wie die Redewendung entstand und was es bedeutet, den "Bock zum Gärtner zu machen"

Leonard ist ein echter Schmutzfink. Kreideflecken auf der Kleidung, Schokocreme im Gesicht und Krümel unter seinem Tisch sind keine Seltenheit.

Und ausgerechnet Leonard wurde nun zum "Beauftragten für Sauberkeit im Klassenzimmer" für das zweite Schulhalbjahr ausgewählt. Dafür zu sorgen, dass der Fußboden der Klasse sauber und die Tafel gewischt ist, gehört fortan zu Leonards Aufgaben als neuer "Sauberkeitsbeauftragter".

Das macht er gar nicht gut, und nach zwei Wochen stellt die Lehrerin fest: "Mit dir, lieber Leonard, haben wir wohl den Bock zum Gärtner gemacht!"

Wie die Redewendung entstand

Die Redewendung "Den Bock zum Gärtner machen" bedeutet, dass jemandem eine Aufgabe übertragen wird, der dafür völlig ungeeignet ist. Schlimmer noch: der das Gegenteil von dem bewirkt, was er eigentlich erreichen soll!

Ein Ziegenbock würde einen Garten nicht nur nicht pflegen, wie ein richtiger Gärtner. Er würde ihn verwüsten. Ziegen sind nämlich dafür bekannt, dass sie Pflanzen nicht nur zertrampeln, sondern auch noch ihre Wurzeln auffressen.


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