Eier pellen Raus aus der Schale!

Eier sind Leckerbissen, nicht nur zu Ostern. Doch vor dem Schmaus muss der weiche Kern aus der harten Schale. Wir haben sechs Pell-Methoden getestet. Welche ist für euch das Gelbe vom Ei?

Puste-Plopp

Raus aus der Schale!

Ihr braucht: einen kräftigen Atem

So geht's: Haut das Ei mit beiden Enden jeweils einmal auf den Tisch oder den Teller. Pult oben ein kleines, unten ein etwas größeres Loch in die Schale. Setzt die kleinere Öffnung an die Lippen, holt tief Luft und pustet kräftig hinein. Das Ei flutscht so plopp - durch die größere Öffnung heraus.

  • Vorteil: Das geht superschnell und macht Spaß!
  • Nachteil: Das Ei ploppt hin, wo es will.
  • Geeignet für: Trompeter, Saxofonistin, Alphornbläser
  • Nicht geeignet für: vornehme Traditionsliebhaber

Kopf ab!

Raus aus der Schale!

Ihr braucht: Messer und Eierbecher

So geht's: Stellt das Ei in den Eierbecher und haltet beides mit einer Hand fest. In der anderen Hand habt ihr das Messer. Peilt kurz die Schnittstelle an, holt Schwung und köpft das Ei, ohne zu zögern. Anschließend löffelt ihr es einfach aus.

  • Vorteil: Einmal geköpft, lässt sich das Ei gut essen.
  • Nachteil: Wer abrutscht, erwischt den Finger.
  • Geeignet für: Baseballspieler, Karatekämpfer, Horrorfilm-Fans
  • Nicht geeignet für: zarte Gemüter oder Tollpatsche

Schüsselschüttler

Raus aus der Schale!

Ihr braucht: Schüssel mit Deckel und Wasser

So geht's: Legt mehrere Eier in die Schüssel und schließt den Deckel. Schüttelt die Schüssel mit den Eiern einige Male kräftig auf und ab. Öffnet sie und lasst Wasser hineinlaufen. Löst sich die Schale nicht von allein, spült die Eier noch einmal extra ab.

  • Vorteil: So lassen sich gleich mehrere Eier auf einmal pellen.
  • Nachteil: Klappt nicht immer und ist recht aufwendig.
  • Geeignet für: Percussionisten, Würfelspieler
  • Nicht geeignet für: praktisch veranlagte Alleinesser

Hau drauf!

Raus aus der Schale!

Ihr braucht: einen Eierlöffel und einen Eierbecher

So geht's: Stellt das Ei in den Eierbecher und haut mit dem Löffel so lange auf die obere Hälfte, bis die Schale dort zerbrochen ist. Anschließend lassen sich die vielen kleinen Stücke abpulen und das Ei auslöffeln.

  • Vorteil: Wer im Takt klopft, kann trällern
  • Nachteil: Auf den Klopfspaß folgt Fummelarbeit, die dauern kann
  • Geeignet für:  Trommler mit Fingerspitzengefühl
  • Nicht geeignet für: ungeduldige Faulpelze

Eierrolle

Raus aus der Schale!

Ihr braucht: einen ordentlichen Händedruck

So geht's: Stoßt die Eierschale an beiden Enden kurz an. Legt das Ei seitlich auf den Tisch oder den Teller. Drückt mit der flachen Hand auf das Ei und rollt es ein Stück vorwärts. Wer den richtigen Druck und den richtigen Dreh raushat, bei dem lässt sich die Schale einfach in zwei Teilen abnehmen.

  • Vorteil: Klappt ohne Zubehör!
  • Nachteil: Wer zu doll drückt, produziert Eiersalat…
  • Geeignet für: Bäcker, die gern Teig rollen
  • Nicht geeignet für: zügellose Kraftpakete

Löffelleistung

Raus aus der Schale!

Ihr braucht: einen Esslöffel und Fingerspitzengefühl

So geht's: Haut das Ei mit einem Ende auf Teller oder Tisch und pult ein großes Loch in die Schale. Führt den Esslöffel durch das Loch vorsichtig zwischen Ei und Schale nach unten und hebelt das Ei heraus.

  • Vorteil: Sieht elegant aus und geht schnell.
  • Nachteil: Es ist etwas knifflig – wer den Löffel falsch ansetzt, scheitert.
  • Geeignet für: geübte Kiwi-Esser
  • Nicht geeignet für: Ungeübte mit zwei linken Händen
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