Die neue GEOlino-App So werden Tiere und Co. virtuell zum Leben erweckt

Noch nie Besuch von einem Flamingo gehabt? Auch nicht von einem Rentier? Dann wird es Zeit! Mit der neuen GEOlino-App holt ihr euch die tierischen Helden der Hefte ins Wohnzimmer – und jede Menge Spaß dazu! Hier erzählt der Animator Jonathan Katzman, wie er mit seinem Team die App entwickelt hat
So werden Tiere und Co. virtuell zum Leben erweckt

Was braucht es für die GEOlino-App? "Ein tolles Team", sagt Jonathan Katzman (hinten). Einer davon: Entwickler Jonathan Levin (vorn). Er schreibt die Codes, mit denen die virtuellen Figuren lebendig werden

GEOLINO: Herr Katzman, Sie erwecken unsere GEOlino- Tiere zum Leben – virtuell. Wie machen Sie das?

Jonathan Katzman: Neben den tollen Heften braucht es dazu ein super Team aus Animatoren, Produktmanagern, Entwicklern, Designern… Wir alle arbeiten bei Inception XR im israelischen Tel Aviv und sind Experten für Apps. Meine Kollegen schreiben etwa die Codes, also die Befehle für den Computer, damit die App überhaupt funktioniert. Andere sind dafür verantwortlich, wie Spiele oder der Textlesemodus aussehen, und überlegen sich, wie die Heftgeschichten als Augmented-Reality-Elemente umgesetzt werden.

Augmented Reality (AR) heißt übersetzt erweiterte Realität. Erklären Sie mal…

Damit man sich ein Rentier zum Beispiel ins Kinderzimmer setzen kann, legen wir dreidimensionale Figuren mithilfe des Smartphones über die echte Umgebung. Besonders toll ist es natürlich, wenn man sich dann auch mit dem Rentier fotografieren kann!

Wie gehen Sie denn beim Entwickeln vor?

Ich lese mir natürlich erst den Artikel durch. Danach schaue ich mir die Fotos an – und erschaffe nach dieser Vorlage ein genaues Modell. Sobald das fertig ist, lege ich ein sogenanntes Rig darüber. Das ist wie ein Skelett und legt fest, wie sich das Rentier bewegt, wenn es geht, frisst oder gähnt. Danach erstelle ich die Oberfläche, also das Fell, die Toneffekte und die Buttons – die virtuellen Knöpfe.

Welches für unsere App entwickelte AR-Element hat Ihnen bisher am besten gefallen?

Die Geschichte über den Sicherheitstest beim TÜV war toll (GEOlino 04/2019). Dabei ging es darum, wie Prüfer mit verschiedenen Methoden kontrollieren, ob ein Spielzeug sicher ist. Für die App habe ich die Spielzeuge und die Geräte animiert – und jetzt macht es mir und meinen Kindern Spaß, in der App damit herumzuspielen und dabei zu lernen, was Teddys in Deutschland alles aushalten müssen.

VR in der GEOlino App

Neue alte Bekannte: Über den Sicherheitstest beim TÜV habt ihr schon im Heft (04/2019) gelesen. In der App seht ihr die Stofftiere und das Spielzeugauto wieder – und könnt sie virtuell in die Mangel nehmen

War es eigentlich schwer, die App zu ertüfteln?

Nun, eine App für Kinder zu erschaffen, die lustig, lehrreich, interaktiv und möglichst realistisch ist, ist tatsächlich gar nicht so leicht. Unser erstes Tier war Bob, der Flamingo (GEOlino 4/2019). Ihn haben wir in vielen Ausführungen animiert und in verschiedene Umgebungen gesetzt, bis wir zufrieden waren.

Was ist mit AR noch alles möglich?

AR-Anwendungen gibt es noch nicht so lange, aber es wird viel damit experimentiert. Das Möbelhaus Ikea lässt seine Kunden virtuelle Sofas und Schränke in ihrer Wohnung platzieren, bei Lego kann man Bausteine stapeln, bevor man sie kauft. Wir haben schon Apps programmiert, mit denen Figuren aus Kinderbüchern oder Kunstwerke lebendig werden.

Auf was dürfen sich unsere Leser und User noch freuen?

Wir arbeiten ständig daran, dass die App einfacher und besser handhabbar wird, die Figuren realistischer und aufregender werden. Gerade experimentieren wir mit neuen Aktivitäten und Spielen. Die GEOlino-Leser sollen schließlich Spaß daran haben, mit der App die Welt zu entdecken!

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Dank Augmented Reality wird Wissen jetzt lebendig – bunt, facettenreich und dreidimensional!
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