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Text von Dorothea Szymanski

Fotoschule Teil 4: Die Qual der Wahl

Fünf Megapixel? 128 Megabyte-Speicherkarte? Akku oder Batterien? Wir erklären euch, was ihr beim Kauf einer Digitalkamera beachten solltet


Überall gibt es jede Menge Angebote: Digitalkameras gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Aber woran erkennt man, welche Kamera die richtige ist? Digitalkameras könnt ihr schon sehr billig kaufen; ihr könnt aber auch mehrere hundert Euro dafür ausgeben. Das ist natürlich viel zu viel - und als Hobbyfotograf braucht man auch nicht die allerbeste Kamera, die normalerweise nur von Profis benutzt wird. Deshalb müsst ihr euch vorher genau überlegen, was ihr mit eurer Digitalkamera anfangen wollt und wofür ihr sie braucht. Dann könnt ihr entscheiden, welche ihr kaufen wollt. Vergleichen lohnt sich auf jeden Fall, denn es gibt es sehr viele Unterschiede, die ihr beachten könnt!


 (Foto von: picture-alliance / dpa)
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Die Pixelanzahl

Meist ist es so, dass Geräte mit vielen Pixeln angeboten werden. Aber wofür braucht man eigentlich so viele Pixel? Viele Pixel sind nur wichtig, wenn ihr die Fotos zum Beispiel sehr groß ausdrucken wollt. Dafür muss dann nämlich die Auflösung höher sein. Die Auflösung, das ist die Menge der Pixel auf einer bestimmten Fläche; sie wird in dpi, ("dots per inch" - also Bildpunkte pro Inch) gemessen. Je mehr Bildpunkte dann auf dieser Fläche sind, desto besser wird das Bild. Für ein ganz normales Foto- oder Postkartenformat reicht auch eine geringe Auflösung - und damit eine geringe Pixelanzahl. Mittlerweile gibt es Kameras mit 8 bis 12 Megapixel um etwa 50 Euro zu kaufen. Damit seit ihr auf jeden Fall sehr gut ausgerüstet!


Die Speicherkarte

Digitalkameras speichern die Bilder auf einer Speicherkarte. Diese könnt ihr herausnehmen und auch auswechseln. Speicherkarten gibt es von verschiedenen Herstellern und in verschiedenen Größen. Je mehr Megabyte eine Karte aufweisen kann, desto mehr Bilder passen darauf. Eine 128 Megabyte-Karte kann etwa 100 Bilder speichern. Das ist ein Richtwert, an den ihr euch ungefähr halten könnt. Hat eure Kamera allerdings mehr als 3 Megapixel, dann werden natürlich auch die Bilder, die ihr damit macht, größer - das heißt, sie benötigen mehr Speicherplatz. Hier bietet es sich an, eine größere Speicherkarte mit etwa 1 oder 2 Gigabyte zu kaufen. Speicherkarten müssen oft zusätzlich zu den Kameras gekauft werden; ist die eine voll, kann einfach eine Zweite eingelegt werden. Das ist aber nur nötig, wenn ihr zum Beispiel einen ganz langen Urlaub vor euch habt und die Bilder in der Zwischenzeit nicht auf einem Computer speichern könnt. Dann könnt ihr die Speicherkarten, genau wie bei einem analogen Fotoapparat die Filme, einfach auswechseln und nacheinander vollknipsen. Habt ihr die Bilder einmal auf dem Computer gesichert, könnt ihr den Inhalt der Speicherkarte bedenkenlos wieder löschen und sie immer wieder verwenden.



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