GEO Magazin Nr. 05/06 - Sigmund Freud Seite 1 von 1

Visionen: Roboter mit Pilzsteuerung

Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, eine Maschine mithilfe einer lebenden Zelle zu kontrollieren


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Diesen Roboter steuern mechanische Schwingungen einer mit ihm gekoppelten Schleimpilz-Zelle (Foto von: Soichiro Tsuda / Kobe University)
© Soichiro Tsuda / Kobe University
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Diesen Roboter steuern mechanische Schwingungen einer mit ihm gekoppelten Schleimpilz-Zelle

Sie sind die Katastrophenhelfer und Krankenpfleger der Zukunft: Roboter, die sich autonom, also ohne menschliche Hilfe orientieren können. In Trümmern sollen sie nach Überlebenden suchen, sollen Brände löschen oder Patienten betreuen. Doch computergesteuerte Roboter sind in solch komplexen Situationen oft nicht imstande, flexibel zu reagieren. Sie können nur tun, worauf sie programmiert sind.


Maschinen mit biologischen Systemen koppeln

So wäre ein Roboter, der die Anweisung bekommen hätte, den direkten Kontakt mit Feuer zu meiden, eingeschlossen, sobald er von Bränden umzingelt wäre. Ein anpassungsfähiger Roboter würde irgendwann aus dem Feuerring ausbrechen. Ingenieure und Computerwissenschaftler versuchen daher, Maschinen mit biologischen Systemen zu koppeln, um Roboter zu erschaffen, die wie lebendige Wesen auch auf unvorhersehbare Ereignisse selbstständig reagieren können.


Die "Steuereinheit" muss zunächst im Labor heranwachsen. Dazu wird <em>Physarum polycephalum</em> mit Haferflocken (rechts unten) gefüttert (Foto von: Soichiro Tsuda / Kobe University)
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Die "Steuereinheit" muss zunächst im Labor heranwachsen. Dazu wird Physarum polycephalum mit Haferflocken (rechts unten) gefüttert

Ein Schritt in diese Richtung ist nun gelungen. Klaus-Peter Zauner von der University of Southampton sowie Soichiro Tsuda und Yukio-Pegio Gunji von der Kobe University in Japan haben einen Schleimpilz derart manipuliert, dass sie damit einen sechsbeinigen Mini-Roboter steuern konnten. Der Pilz Physarum polycephalumbesteht nur aus einer einzigen Zelle, kann mehrere Meter groß werden und bevorzugt feuchte, dunkle Plätze. Wird es ihm zu hell und zu trocken, verlagert er seinen Standort zum nächstgelegenen schattigen Platz.


Roboter wird durch lebende Zelle gesteuert

Ermöglicht wird dieses Verhalten durch ein feines Netz aus winzigen, mit Cytoplasma gefüllten Röhrchen, die den ganzen Organismus durchziehen. Abhängig davon, mit welchen äußeren Reizen die Zelle an bestimmten Stellen in Kontakt kommt, strömt das Cytoplasma mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in diesen Kontaktbereich hinein und wieder hinaus und verändert in diesem Tempo auch dessen Dicke. So fließt das Plasma bei einem angenehmen Reiz schneller als bei einem unangenehmen.
Diese durch die Strömungsunterschiede ausgelösten mechanischen Schwingungen nutzten die Wissenschaftler zur Steuerung des Roboters. Zunächst züchteten sie im Labor eine Zelle des leuchtend gelben Pilzes in Form eines sechszackigen Sterns, wobei jeder Zacken per Computer mit einem Bein des Roboters gekoppelt war. Außerdem montierten die Forscher über dem Pilz eine Kamera, mit der sie die Dickeänderungen der Zelle registrieren konnten. Schließlich bestrahlten sie den Zellstern von oben mit gebündeltem weißen Licht. Je nachdem, wie das Licht auf den Schleimpilz projiziert wurde, reagierte dieser mit ganz unterschiedlichen Schwingungen, woraufhin sich die mit den Zacken gekoppelten Roboterbeine entsprechend bewegten.
"Wir verstehen bisher noch nicht, wie genau die Lichtmuster das Schwingungsverhalten der Pilzzelle beeinflussen", sagt Klaus-Peter Zauner. Entscheidend sei jedoch, "dass es uns gelungen ist, einen Roboter nicht durch ein Programm, sondern biologisch zu steuern".


Alle GEOskope aus dem Magazin Nr. 5/06


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