Unsere Hirnregionen arbeiten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, aber trotzdem im Team. Ihre Verdrahtung entscheidet, wie gut die Zusammenarbeit von Schnell und Langsam gelingt
Quallen schlafen wie Menschen: am liebsten acht Stunden und gern mit Siesta. Das zeigt eine neue Studie. Sie führt weit hinein in die Evolution der Erholung
Heißhunger, Harndrang, Gähnen: Der Körper warnt uns oft, wenn eine Migräneattacke ansteht. Fachleute sprechen vom "Prodrom". Wer die Vorzeichen erkennt, kann frühzeitig gegensteuern
Was macht ein gelunges Leben aus? Der Neurowissenschaftler Kenichiro Mogi hat fünf Wege identifiziert, einen glücklichen Seinszustand zu erreichen. Unser Autor folgte ihnen
Neue Studien zeigen: Das typische Abschweifen der Gedanken bei ADHS, das bislang als Schwäche galt, kann die Kreativität erheblich steigern – es gibt aber ein wichtiges Detail
Meditation wird in nahezu jeder Kultur praktiziert. Doch welche Übungsform ist am effektivsten? Unser Autor hat den Selbstversuch gemacht – und an einer Meditationsstudie teilgenommen
Unsere Lebenserinnerungen speisen sich zu einem guten Teil aus Reisen, trotz weniger Urlaubstage im Jahr. Denn das Gedächtnis ist wählerisch. Die Forschung erklärt, warum Alltag verblasst und Ferien in Farbe konserviert werden
Um sich auf Wesentliches fokussieren zu können, muss das Gehirn ständig Informationen filtern. Nun haben Bremer Forschende entdeckt, was dieser besonderen Leistung zugrunde liegt
An manche Momente erinnern wir uns ewig, andere Dinge vergessen wir beinahe sofort. Wie kommt es, dass wir Ereignisse auf so unterschiedliche Weise abspeichern?
Der Protagonist bekommt einen Hieb ins Gesicht. Wir zucken zusammen, spüren seinen Schmerz. Aber warum? Wie intensiv wir Filmgewalt wahrnehmen, verrät einiges über unser Gehirn
Unser Gehirn baut sich ständig um. Dabei schlägt es im Lauf des Lebens unterschiedliche Richtungen ein – was unsere Risiken für gewisse Krankheiten bestimmt
Soziale Interaktionen stärken nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch unser Gedächtnis. Forschende zeigen, welches Hirnareal dabei den Unterschied macht
Ein Trauma kann sich über Generationen vererben und noch das Leben von Kindern und Enkeln blockieren. Es lässt sich aber auch überwinden – und als Kraftquelle nutzen
Eine Analyse zeigt: Werden Menschen erstmals im mittleren oder höheren Alter kriminell auffällig, kann dahinter eine beginnende Demenz stecken – oft lange vor Gedächtnisproblemen
Kaum werden Sie jemandem vorgestellt, schon ist der Name wieder vergessen? Keine Sorge, damit sind Sie nicht allein. Warum wir uns Namen so schlecht merken können – und was hilft
Falls Sie diese Zeilen mehrfach lesen müssen, war die letzte Nacht wohl nicht erholsam. Eine neue Studie enthüllt endlich, warum die Konzentration bei Schlafmangel so leidet
Die Schädeldecke anzubohren war jahrtausendelang medizinischer Standard. Jetzt haben polnische Archäologen ein Werkzeug dafür in einer keltischen Siedlung entdeckt
Ordnung zu halten ist schwerer, als sie zu schaffen. Wie Routinen, Psychologie und ein physikalisches Prinzip helfen, das Chaos im Alltag langfristig zu bändigen
Man denkt an jemanden, und genau dann ruft er an. Nur Zufall – oder steckt mehr dahinter? Forschende erkunden, was solche Momente über unser Denken, Fühlen und Glauben verraten
Spielen fördert die Wahrnehmung, Logik, Flexibilität und das Gedächtnis. Barbara Ritter vom Kinderspital St. Gallen liefert Spieleempfehlungen für unterschiedliche Trainingsgebiete
Ohne Kreativität gäbe es keine Elektrizität, keine Kunst und keine Forschung. Doch wie entsteht Ideenreichtum? Und wie lässt er sich trainieren? Fünf Erkenntnisse aus der Wissenschaft
Wir verstehen von Finanzen weniger als wir glauben. Davor schützen weder Rechentalent noch Uniabschluss. Wer die heimlichen Denkfehler kennt, kommt zu messbar größerem Vermögen
Mit dem Rauchen aufzuhören hat viele Vorteile für Körper und Geist. Eine neue Studie zeigt nun den Einfluss des Rauchens auf Gedächtnis und Sprachgewandtheit im höheren Alter
Was lässt in einem Klumpen Materie subjektive Gefühle und Gedanken entstehen? Für dieses Mysterium hat der Neurowissenschaftler Christof Koch eine verblüffende Erklärung gefunden
Im Bad gefällt uns das eigene Spiegelbild, auf Bildern fremdeln wir mit uns. Der Mere-Exposure-Effekt erklärt, warum. Und gibt Einblick in die Selbstwahrnehmung