VG-Wort Pixel

Hallo Himmel Das Sternbild Orion

Hallo Himmel: Das Sternbild Orion
© Shutterstock
Noch bis in den April könnt ihr eins der schönsten Sternbilder erspähen – es handelt sich um den Himmelsjäger Orion.

Unsere GEOlino.de-Rubrik „Hallo Himmel“ entsteht in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Hamburg. Hier erklärt euch die Astrophysikerin Dr. Mariana Wagner vom Sternentheater jeden Monat ein aktuelles Himmelsphänomen zum Beobachten, Staunen und Weitererzählen.

Woran erkennt man das Sternbild Orion?

Sternbilder erinnern an das Spiel „Malen nach Zahlen“, bei dem man Punkte verbindet, um eine Figur zu erkennen. Orion ist das auffälligste Sternbild des Winterhimmels.

Es besteht aus einer Reihe dreier besonders auffälliger Sterne, die mit zwei Schultersternen und zwei Fußsternen verbunden sind. Außerdem gehören auch noch ein paar lichtschwächere Himmelskörper mit zu Orion dazu. Die Schultersterne heißen Beteigeuze und Bellatrix, die drei Gürtelsterne Alnitak, Alnilam und Mintaka und die beiden Fußsterne werden Rigel und Saiph genannt. Vielleicht habt ihr das Sternbild schon mal entdeckt? 

Woher hat das Sternbild Orion seinen Namen?

Orion ist ein mutiger Jäger aus der griechischen Mythologie, der mit dem Himmelsstier kämpft, der als Sternbild gleich neben ihm zu sehen ist. Erkennen kann man den Stier leicht am Sternhaufen der Plejaden.

Hallo Himmel: Das Sternbild Orion
© Stellarium Plus

Es ranken sich allerlei Sagen um Orion. Allerdings trug das auffällige Sternbild im Laufe der Zeit schon viele verschiedene Namen. So war er unter anderem ein Schaf, ein Schmetterling und sogar Göttervater Thor. Wenn ihr zum Himmel schaut, welche Figur hättet ihr Orion zugeordnet?  

Hallo Himmel: Das Sternbild Orion
© Shutterstock

Namensgeber für Sternschnuppen

Jedes Jahr im Oktober könnt ihr in der Nähe von Orion ein ganz besonderes Highlight entdecken: Sternschnuppen. Da sie aus der Richtung des Himmelsjägers zu kommen scheinen, werden sie Orioniden genannt.

Verantwortlich für den Meteorschauer ist der Halleysche Komet. Wenn unser Planet auf seiner Reise um die Sonne die Bahn des Himmelskörpers kreuzt, treten winzige Splitter seiner Staubspur in unsere Atmosphäre ein und bringen sie zu glühen. Wir können die so entstandenen Sternschnuppen jedes Jahr aufs Neue am Himmel bestaunen. Aber nur bei guten Sichtverhältnissen.

Komet Halley selbst gelangt erst wieder im Jahre 2061 in Erdnähe. Wenn ihr jetzt also etwa elf Jahre alt seid, seid ihr schon 50 Jahre, wenn Halley das nächste Mal vorbeikommt.  

Neugierig auf mehr? In der GEOlino.de-Rubrik „Hallo Kosmos“ klärt Dr. Mariana Wagner alle Fragen rund um Planeten, Monde, Sterne und Galaxien.


Neu in GEOlino