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Nashörner Süßes für den guten Zweck


In Afrika mussten allein in diesem Jahr bereits 560 Spitzmaulnashörner ihr Leben lassen. Die David Shepherd Wildlife Foundation will die gefährdeten Tiere in Namibia schützen

Das Spitzmaulnashorn ist eine von fünf Nashornarten und lebt in Afrika. Sein wichtigstes Merkmal ist gleichzeitig auch sein Verhängnis: Wegen der zwei Hörner wird es gejagt und getötet. Das Horn gilt als Heilmittel und wird zu Pulver verarbeitet in der Medizin eingesetzt. Die Jagd auf Spitzmaulnashörner ist zwar verboten, doch allein in diesem Jahr mussten bereits 560 Tiere ihr Leben für die Wilderer lassen. Im letzten Jahr waren es sogar 1000 Tiere - das bisher schlimmste Jahr für die wilden Nashörner in Afrika. Im Staat Namibia leben mittlerweile nur noch wenige wilde Spitzmaulnashörner. Wenn weiterhin verbotenerweise gejagt wird, könnten die Tiere hier bald ausgestorben sein.

Als Tierschutzorganisationen wie die David Shepherd Wildlife Foundation in den 1980er Jahren aktiv wurden, fanden sie gerade einmal noch rund 30 lebende Tiere. Ein klares Signal für sie: Fortan versuchten sie die Tiere zu schützen. Mit Hilfe von Aufklärungsarbeit an Schulen, der Verfolgung der Jäger und Rettungsaktionen von verletzten oder verfolgten Spitzmaulnashörnern schafften sie es, die Population am Leben zu erhalten. Heute arbeiten sie in 13 verschiedenen Einrichtungen quer über das Land verteilt mit Rangern zusammen, die die Tiere betreuen und vor Wilderern schützen.

Nashörner: Normalerweise können Spitzmaulnashörner bis zu 50 Jahre alt werden
Normalerweise können Spitzmaulnashörner bis zu 50 Jahre alt werden
© DSWF/SRT

Die David Shepherd Wildlife Foundation

Nashörner: Das Problem der Wilderei gibt es schon lange: In den 1970er und 1980er Jahren war es besonders schlimm. Damals töteten Wilderer 98 Prozent der gesamten Population
Das Problem der Wilderei gibt es schon lange: In den 1970er und 1980er Jahren war es besonders schlimm. Damals töteten Wilderer 98 Prozent der gesamten Population
© DSWF/SRT

1984 von David Shepherd gegründet, unterstützt die Organisation bis heute die wilden Tiere Afrikas und Asiens. Sie schicken zum Beispiel Tierschützer in die Gebiete, um Verbrechen aufzudecken und anzuzeigen. Außerdem betreuen sie Auffangstationen für verletzte Tiere und leisten Aufklärungsarbeit an Schulen. Weitere Informationen und Hintergründe findet ihr auf der Webseite der Organisation: www.davidshepherd.org.

Der Fernsehsender Animal Planet und der Süßwarenhersteller Perfetti Van Melle wollen helfen. Mit ihren neuen Produkten - den ChupaChups Animal Mega Chups und Mentos Spardosen in Tierform- spenden sie an die David Shepherd Wildlife Foundation. Das bedeutet, dass ein Teil der Einnahmen durch diese Produkte direkt an die Organisation und somit in die Rettung der Spitzmaulnashörner in Namibia fließt. Mehr Informationen über die Lolli-Spender in Nashorn-, Panda- oder Giraffenform sowie die Spardosen in drei Varianten (Löwe, Zebra oder Elefant) findet ihr unter http://www.animalplanet.de/animal-planet-mentos-und-chupachups/.

Nashörner: Jedes Produkt hilft. Denn ein Teil der Einnahmen durch den Verkauf werden direkt an die David Shepherd Wildlife Foundation gespendet
Jedes Produkt hilft. Denn ein Teil der Einnahmen durch den Verkauf werden direkt an die David Shepherd Wildlife Foundation gespendet
© DCI

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