Woher weiß man eigentlich...

... wie viele Tiger es noch gibt?

Logisch, man muss versuchen, die Tiere zu zählen. Dafür streifen Ranger und Biologen durch die Gebiete Asiens, in denen in der Vergangenheit Tiger gesichtet wurden. Etwa in den Regenwäldern Indiens oder auf der Insel Sumatra. Entdecken die Forscher einen Tatzenabdruck, notieren sie seine Größe sowie Ort und Datum der Sichtung. Das Problem an dieser Methode: Die Ranger wissen nicht, ob sie ein Tier versehentlich doppelt zählen. Zuverlässiger sind darum sogenannte Foto-Fallen. Das sind Kameras mit einem Sensor, die automatisch ein Bild knipsen, sobald ein Tiger vorbeikommt. Da jeder ein einzigartiges Streifenmuster besitzt, lässt sich die Anzahl der Raubkatzen eines Gebietes anhand der Fotos bestimmen. Die traurige Wahrheit: Selbst wenn man die Tiere aller sechs Tiger-Unterarten zusammenrechnet, gibt es nur noch rund 3000 wild lebende Exemplare auf der Welt. Die Tierart ist vom Aussterben bedroht!

Woher weiß man eigentlich...

Jeder Tiger hat ein einzigartiges Streifenmuster. Daran kann man sie unterscheiden

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