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Museumsreif

Auch das, was jetzt und hier passiert, wird einmal Geschichte sein. Alltagsgegenstände unserer Tage werden dann im Museum stehen. Welche könnten das sein? Jungen und Mädchen machen Vorschläge

Hannah, 12

Es gibt bereits Schulen, in denen die Schüler nur noch auf Tablets schreiben, da braucht man kein Papier und keine Stifte mehr. Vielleicht gibt es irgendwann auch einen Stift, dem man sagt, was er schreiben soll. Und er fängt einfach an!

Hannah glaubt, dass Stifte bald ins Museum gehören
Hannah glaubt, dass Stifte bald ins Museum gehören
© Nele Heitmeyer/GEOlino
Leon denkt, dass man besser auf einem Tablet lesen kann
Leon denkt, dass man besser auf einem Tablet lesen kann
© Nele Heitmeyer/GEOlino

Leon, 11

Zeitungen aus Papier mag ich nicht. Da steht meist nichts für Kinder drin. Bald liest man sie wahrscheinlich sowieso nur noch auf dem Tablet. Ich selbst würde Texte am liebsten digital ins Gedächtnis eingebrannt bekommen.

Anna, 12

Der iPod entwickelt sich immer weiter, wird kleiner und hat trotzdem mehr Speicherplatz. So ein Modell steht darum sicher bald im Museum, genau wie Schallplatten und Kassettenrekorder. Die kenne ich nur noch aus Erzählungen. Es ist lustig zu sehen, wie meine Mutter versucht, den iPod auszumachen. Dann drückt sie irgendwelche Knöpfe und fragt, warum das Ding nicht reagiert.

Der iPod wird sicher auch ausgemistet, sagt Anna
Der iPod wird sicher auch ausgemistet, sagt Anna
© Nele Heitmeyer/GEOlino

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Robin glaubt, dass Autos in der Zukunft gegen Beamer ersetzt werden
Robin glaubt, dass Autos in der Zukunft gegen Beamer ersetzt werden
© Nele Heitmeyer/GEOlino

Robin, 12

In einigen Jahren gibt es vielleicht Geräte, mit denen man sich hin und her beamen kann, dann braucht man keine Autos mehr. Ich selbst werde aber bestimmt noch einen Führerschein machen. Mein Traumauto ist ein Porsche Cabrio.

Leo, 11

Ein kleiner Memorystick speichert viel ab, ob Filme, Videos oder Informationen für die Schule. Aber schon jetzt wird vieles in der Cloud im Internet gespeichert. Darum benötigt bald niemand mehr solche Sticks.

Das Internet ist ein riesen Speicher, Memorysticks werden dann nicht mehr nötig sein, glaubt Leo
Das Internet ist ein riesen Speicher, Memorysticks werden dann nicht mehr nötig sein, glaubt Leo
© Nele Heitmeyer/GEOlino
In der Zukunft tragen wir höchsten noch Sonnenbrillen, denkt Mara
In der Zukunft tragen wir höchsten noch Sonnenbrillen, denkt Mara
© Nele Heitmeyer/GEOlino

Mara, 15

Ich glaube, die wenigsten Menschen tragen ihre Brille wirklich gern. Bald lassen sich die meisten wohl ihre Augen lasern, um damit die Sehschwäche zu korrigieren. Brillen sind darum ein Fall fürs Museum. Sonnenbrillen wird es aber immer noch geben, sie sind ja auch eher Schmuckstücke.

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Marie, 11

Die Euromünzen verändern in den nächsten Jahren bestimmt noch ein paarmal ihr Aussehen, selbst wenn die Währung bleibt. Aber vielleicht ist es auch so, dass die Menschen zukünftig nur noch mit der Stimme bezahlen. Dann spricht man in ein kleines Mikro hinein, die Stimme wird automatisch erkannt und der Betrag vom entsprechenden Konto abgebucht.

Marie kann sich vorstellen, dass wir bald nur noch mit unserer Stimme bezahlen
Marie kann sich vorstellen, dass wir bald nur noch mit unserer Stimme bezahlen
© Nele Heitmeyer/GEOlino
Lara glaubt, dass wir in 50 Jahren sicher keine DVDs mehr benutzen um Filme zu sehen
Lara glaubt, dass wir in 50 Jahren sicher keine DVDs mehr benutzen um Filme zu sehen
© Nele Heitmeyer/GEOlino

Lara, 11

Eine DVD ist typisch für unsere Zeit, weil die Menschen sich damit zu Hause Filme anschauen. In 50 Jahren sind Filme aber bestimmt auf Handys oder anderen Geräten gespeichert – auf denen man sie sich auch gleich anschaut.

Antonia, 15

Ich glaube und hoffe auch ein bisschen, dass man in ein paar Jahren gar keine Schlüssel mehr braucht, weil sich Türen dann per Fingerabdruck oder Augenscan öffnen lassen. An meinem Schlüsselbund sind drei Schlussel, zwei fürs Haus, einer fürs Fahrrad. Muss ich mich beeilen, passiert es schon mal, dass ich die Schlüssel vergesse. Da wäre es schon besser, wenn man

keine mehr braucht.

Antonia hofft, dass sie bald keine Schlüssel mehr mitschleppen muss
Antonia hofft, dass sie bald keine Schlüssel mehr mitschleppen muss
© Nele Heitmeyer/GEOlino
GEOLINO EXTRA Nr. 44 - GEOlino extra: Die Geschichte Deutschlands

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