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Text von Dorothea Szymanski

Roboter: Lebewesen aus Stahl

Roboter gibt es fast überall. In Fabriken stehen sie an Fließbändern, auf fernen Planeten suchen sie nach Wasser und in der unterirdischen Kanalisation schauen sie nach dem Rechten. Bald könnten solche "Maschinenmenschen" aber auch unsere Wohnzimmer erobern


Die meisten Roboter sehen ja eigentlich gar nicht so aus, wie man sich Roboter vorstellt. Sie haben lange Greifarme und erledigen ihre Aufgaben - wie zum Beispiel Autoteile in Fabriken zusammenschrauben. Roboter werden dazu gebaut, um dem Menschen lästige und unangenehme Arbeiten abzunehmen. Daher übrigens auch der Name: Das tschechische Wort "robota" bedeutet "Arbeit". Zum ersten Mal wurde tauchten Roboter im Jahr 1921 auf. In einem Theaterstück des Schriftstellers Karel Capek wurden Roboter wie Sklaven eingesetzt.

Aus Hollywood-Filmen sind Roboter bekannt, die dem Menschen sehr ähnlich sehen. Und an diesen humanoiden (also menschlichenähnlichen) Robotern arbeiten die Techniker schon seit längerem.


Asimo kann sogar richtigen Menschen die Hand schütteln (Foto von: Honda Robotic Technology)
© Honda Robotic Technology
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Asimo kann sogar richtigen Menschen die Hand schütteln

Asimo

Das beste Beispiel für einen solchen humanoiden Roboter ist Asimo von der Firma Honda. Er sieht aus wie ein Mensch im Astronautenanzug, hat einen Körper und einen Kopf, Arme und Beine. Asmino kann sogar laufen, genau wie wir Menschen. Laufen ist für Roboter ziemlich schwierig; die meisten Roboter fahren auf Rollen durch die Gegend. Aber Asimo kann sogar Treppen steigen und beim Gehen die Richtung wechseln - auf Rollen würde beides nicht so gut funktionieren.

Asimo soll in Zukunft als Helfer in Büros eingesetzt werden. Richtig programmiert, kann er sich in der Umgebung des Hauses frei bewegen und zum Beispiel Botengänge erledigen. Insgesamt 26 Motoren sind in ihm installiert; einer davon ist nur für den Daumen zuständig. So kann er Sachen greifen und sogar richtigen Menschen die Hand schütteln.


Schon vor 20 Jahren wurde der erste Roboter entwickelt, der auf zwei Beinen gehen konnte. Er konnte allerdings nur geradeaus laufen - und war dabei ziemlich langsam. Zehn Jahre später gelang es den Technikern dann, schnellere Roboter zu entwickeln. Die konnten auch auf ungeradem Untergrund auftreten; denn nicht überall ist der Boden so eben wie in einer Forschungseinrichtung.



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