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Vorratsdatenspeicherung


Vorratsdatenspeicherung

Bei der Vorratsdatenspeicherung handelt es sich um ein geplantes Gesetz, das Telekommunikationsdienste dazu verpflichten soll, sämtliche Daten seiner Nutzer (E-Mails, SMS, Anrufe) für mindestens sechs Monate zu speichern.

Hintergrund ist die Möglichkeit zur Verfolgung von Straftaten. Aus den erfassten Daten können Ermittler Persönlichkeitsprofile der Nutzer erstellen, die die Fahndung erleichtern sollen.

Das Gesetz wurde im November 2007 von der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD verabschiedet. Schon im März 2008 wurde es nach einer der größten Verfassungsbeschwerden in der Geschichte vom Bundesverfassungsgericht stark eingeschränkt. Bis heute kämpft die Regierung um die Durchsetzung, doch ist bisher keine eindeutige Klärung erreicht worden.




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