Woher weiß man eigentlich...

...wie ein A klingt?

Wie hoch oder tief ein Ton ist, hängt davon ab, wie oft eine Bass- oder Gitarren-, Klavier- oder Geigensaite pro Sekunde schwingt; bei Blasinstrumenten hängt es mit der Luftsäule zusammen. Tiefe Töne haben weniger Schwingungen als hohe. Welcher Ton nun der sogenannte Stimmton A ist, haben Menschen irgendwann einfach festgelegt. Allerdings klang dieses A von Land zu Land ganz unterschiedlich. Mitte des 19. Jahrhunderts etwa schwang der Stimmton in Italien rund 450-mal pro Sekunde, hatte also eine Frequenz von 450 Hertz. Zu Mozarts Zeiten lag in Österreich die Frequenz bei 421 Hertz, in Frankreich bei 449 Hertz. Ein Tonkuddelmuddel! Um das zu lösen, trafen sich im Jahr 1939 Musiker zu einer Stimmton-Konferenz in London und einigten sich auf einen einheitlichen Stimmton mit 440 Hertz. Genau diesen Ton lassen sich viele Musiker seither von einer Stimmgabel oder einem elektronischen Gerät vorspielen. Und bringen so ihre Instrumente und Zuhörer in gute Stimmung.

Woher weiß man eigentlich...

1939 legten Musiker auf der Stimmton-Konferenz in London fest, wie ein A klingt

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