Spieletests: Teil 14

Längst vergangene Zeiten warten in der aktuellen Folge der GEOlino.de Computerspiel-Tipps auf euch: Besucht das Römische Reich oder die Karibik vor vielen hundert Jahren - und zeigt ganz besonderes Sudoku-Geschick!
In diesem Artikel
Auferstehung des Römischen Reiches
Verrückte Knobel-Symbole
Schippert durch die Karibik

Auferstehung des Römischen Reiches

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Klar, dass ihr da als Stadthalter für andere Städte und Siedlungen auch mehr Zeit habt - nämlich ein paar Jahrhunderte.

Ganz ähnlich wie in "Civilization IV" ist es in "CivCity: Rom" eure Aufgabe, große Städte aus dem Nichts auferstehen zu lassen. Zuerst erstellt ihr kleine Siedlungen, die im Laufe der Zeit durch Forschung und Ausbau weitergetrieben, zu dem größten Reich zusammenwachsen, das es je gegeben hat: das Römische Reich.

Spieletests: Teil 14

Als Stadthalter habt ihr die Entwicklung eurer Siedlung in der Hand

Weil es in "CivCity: Rom" so viele verschiedene Steuerungsmöglichkeiten gibt, ist es am besten, mit den Kampagnen zu starten. Das sind kleine Einführungslektionen, in denen euch erklärt wird, wie ihr strategisch am sinnvollsten loslegt. Wenn ihr die Grundlagen des Städtebaus verstanden habt, könnt ihr dann auch im freien Spiel aus verschiedenen Siedlungsmöglichkeiten auswählen. Dabei gibt es unterschiedliche Landschafts- und Umweltbedingungen und natürlich auch besondere Aufträge vom römischen Senat, die ihr erledigen müsst. Durch die drei Schwierigkeitsstufen findet auch jeder Spieler mit Sicherheit den richtigen Einstieg für den Aufbau Roms.

Richtig Spaß macht es, wenn ihr die Grundlagen für eure Stadt geschaffen habt und dann darauf achtet, wie sie sich weiterentwickelt. Dabei müsst ihr insbesondere ein Auge auf eure Bürger haben - denn nur glückliche Bürger sind auch gute Arbeiter. Und spätestens wenn sie sagen: "Riecht ihr das auch? Oh, das bin ja ich!" - wirklich allerspätestens dann solltet ihr daran denken, Badehäuser für die Bevölkerung zu errichten.

Nach und nach wächst eure kleine Siedlung auf diese Weise zu einer großen Stadt heran, geht Handelsbeziehungen mit anderen Orten ein und kämpft womöglich auch gegen fremde Legionen. Als Stadthalter habt ihr allein die Entwicklung eurer Siedlung in der Hand und könnt sie zur bedeutendsten Stadt im großen Römischen Reich werden lassen. Los geht's, schließlich habt ihr nur ein paar Jahrhunderte Zeit…

"CivCity: Rom". Take 2, ca. 40 Euro. Ab 12 Jahren.

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Verrückte Knobel-Symbole

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs … Immer noch zählen viele Menschen an ihren Fingern ab, welche verflixte Zahl im Sudoku-Kästchen noch fehlt. Gut, wenn man die Zahlen so einfach ermitteln kann - aber was ist, wenn bei Sudoku

gar nicht wie bisher mit Zahlen, sondern mit Symbolen gerätselt wird?

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Die Symbole sehen zwar einfach und lustig aus, sind aber ziemlich kompliziert

Wer Lust auf haarige Kniffeleien hat, kann das jetzt beim neuen "Crazy Symbol Sudoku" ausprobieren. Aber eine Warnung: Das ist richtig schwierig. Die Symbole sehen zwar einfach und lustig aus, aber es ist ziemlich kompliziert, wenn man auch noch nachschauen muss, ob die Ballons auf dem Bild nun rot, lila und grün oder gelb, rot und blau sind … Zum Glück gibt es die Möglichkeit, während eines Rätsels zwischen Symbolen und Zahlen hin und her zu wechseln. So kann man, wenn gar nichts mehr geht, versuchen, ob's mit Zahlen nicht doch einfacher ist. Und natürlich gibt es auch bei diesem Sudoku die Möglichkeit, Merker zu setzen, die Rätsel auszudrucken und in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu spielen.

"Crazy Symbol Sudoku" ist richtig witzig und sieht lustig aus: Symbole aus den Bereichen Obst, Schilder, Euromünzen, Pfeile, asiatische Zeichen, Spielzeug, Sport oder Tiere möbeln das Rätsel auf und sind für Sudoku-Profis eine Abwechslung. Also unbedingt einmal ausprobieren - schließlich erinnern so die vielen Zahlen auch nicht mehr an den Mathe-Unterricht …

"Crazy Symbol Sudoku". PepperGames, ca. 10 Euro.

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Schippert durch die Karibik

Karibik, 1570. Ihr seid ein Schiffsjunge, der es zum Handelsunternehmer bringen will: Nach und nach könnt ihr durch strategisch kluge Wirtschaftsplanung immer höher aufsteigen.

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Ein bisschen strategisches Geschick und wirtschaftliches Wissen solltet ihr schon mitbringen

"Port Royale 2" ist eine Wirtschaftssimulation, in der es viele verschiedene Bedienmöglichkeiten gibt. Deshalb ist es am sinnvollsten, wenn ihr zunächst mit einer Einführungslektion anfangt: Dort wird euch alles erklärt, was ihr später im freien Spiel wissen müsst. Dann solltet ihr nämlich genau überlegen, welche Waren ihr kaufen und wieder verkaufen wollt (und wohin), ob ihr neue Schiffe baut oder gar gegen Piraten in See stecht. Durch Plantagen schafft ihr Arbeit für neue Siedler eurer Heimatstadt und verdient so Geld und Ansehen, um zum nächst höheren Rang aufzusteigen. So bleibt ihr nicht lange ein kleiner Schiffsjunge, der nichts zu sagen hat. Zusätzlich gibt es natürlich auch alles, was sonst noch Spaß macht: In der Kneipe könnt ihr zum Beispiel beim Glücksspiel mitmachen und euer hart verdientes Geld verdoppeln - oder verlieren.

In "Port Royale 2" habt ihr keine sichtbare Spielfigur, sondern steuert alles mit der Maus durch Anklicken der jeweiligen Gebäude oder Städte. Wollt ihr beispielsweise Handel treiben, wählt ihr das Handelsdock. Dann öffnet sich ein Dialogfeld, in dem ihr Einkäufe und Verkäufe tätigen könnt.

Ein bisschen strategisches Geschick und wirtschaftliches Wissen solltet ihr für dieses Spiel schon mitbringen - aber dafür steht euch auch die gesamte Karibik offen: Egal ob als Freibeuter, Händler oder Bauherr.

"Port Royale 2". Ascaron, ca. 10 Euro.

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