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Quiz Sternschnuppen: Was wisst ihr über die Meteore?


Wünscht euch was! Manchmal gehen sehr viele Sternschnuppen auf die Nordhalbkugel der Erde nieder. Kennt ihr euch mit den geheimnisvoll leuchtenden Objekten aus? Der knifflige Test fordert euch heraus!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 10
Sternschnuppen sind…

a) Kometen

b) Planeten

c) Meteore

Frage 2 von 10
Wie groß sind die Teilchen, die Sternschnuppen verursachen?

a) Ein paar Milimeter

b) Ein paar Kilometer

c) Sie haben einen Durchmesser von mindestens 120 Kilometer

Frage 3 von 10
Mit welcher Geschwindigkeit dringen die Meteore in die Erdatmosphäre ein?

a) Mit etwa 50 Kilometern pro Stunde

b) Mit ein paar hundert Kilometern pro Stunde

c) Mit ein paar zehntausend Kilometern pro Stunde - und mehr

Frage 4 von 10
Sternschnuppenströme...

a) Treten regelmäßig auf: jedes Jahr zur gleichen Zeit

b) Sind eigentlich immer am Himmel zu beobachten

c) Treten nur etwa alle 81 Jahre auf

Frage 5 von 10
Wie viele Sternschnuppen können bei besonders guten Bedingungen zu beobachten sein?

a) 120 bis 150 pro Stunde

b) 1200 bis 1500 pro Stunde

c) 12 bis 15 pro Stunde

Frage 6 von 10
Woraus besteht der Schweif von Sternschnuppen?

a) Aus Feuer

b) Aus Staub und Dampf

c) Der Schweif ist eine optische Täuschung - es gibt ihn gar nicht

Frage 7 von 10
Wie kann man am besten Sternschnuppen beobachten?

a) Bei Vollmond

b) Auf einem Hochhaus in der Stadt

c) Bei völliger Dunkelheit

Frage 8 von 10
Wann sind Sternschnuppen am besten zu beobachten?

a) Wenn es besonders warm ist

b) Wenn der Nachthimmel klar ist

c) Wenn es besonders kalt ist

Frage 9 von 10
Was sind Feuerkugeln?

a) Sternschnuppen

b) Polarlicht

c) Verglühender Weltraumschrott

Frage 10 von 10
Woran kann man glühenden Weltraumschrott von Sternschnuppen unterscheiden?

a) Er fliegt deutlich schneller

b) Er fliegt deutlich langsamer

c) Er leuchtet grünlich

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 10
Sternschnuppen sind…

a) Kometen ❌

b) Planeten ❌

c) Meteore ✔️

Sternschnuppen sind Meteore. Das Wort geht auf den griechischen Begriff "metéoros" zurück. Das bedeutet "in der Luft schwebend". Meteore – oder eben Sternschnuppen - bestehen aus kleinen Gesteins- und Staubteilen, die im Weltall herumfliegen. Beim Eintritt in die Erdatmoshäre, in die Lufthülle, reiben sie sich an den Luftpartikeln - wegen der entstehenden Reibungshitze und anderer physikalischer Effekte leuchten sie auf und verglühen. Erreicht so ein Meteor wie in ganz seltenen Fällen die Erdoberfläche, wird er als Meteorit bezeichnet.

Frage 2 von 10
Wie groß sind die Teilchen, die Sternschnuppen verursachen?

a) Ein paar Milimeter ✔️

b) Ein paar Kilometer ❌

c) Sie haben einen Durchmesser von mindestens 120 Kilometer ❌

Oft sind die Teilchen, die Sternschnuppen verursachen, nur wenige Milimeter groß - nicht größer als eine Erbse. Sie sind Teile von größeren Kometen, die im Weltall herumschweben. Selten können Meteore auch ein paar Meter groß sein.

Frage 3 von 10
Mit welcher Geschwindigkeit dringen die Meteore in die Erdatmosphäre ein?

a) Mit etwa 50 Kilometern pro Stunde ❌

b) Mit ein paar hundert Kilometern pro Stunde ❌

c) Mit ein paar zehntausend Kilometern pro Stunde - und mehr ✔️

Im Weltall, außerhalb der Erdatmosphäre gibt es keine Reibung, weil das Weltall ein luftleerer Raum ist. Deswegen werden die dort herumschwirrenden Meteore sehr schnell. Sie stürzen dann mit Geschwindigkeiten von mehreren zehntausend Kilometern pro Stunde herab. Mit diesen Geschwindigkeiten könnte man die Strecke zwischen Erde und Mond in ein paar Stunden zurücklegen.

Frage 4 von 10
Sternschnuppenströme...

a) Treten regelmäßig auf: jedes Jahr zur gleichen Zeit ✔️

b) Sind eigentlich immer am Himmel zu beobachten ❌

c) Treten nur etwa alle 81 Jahre auf ❌

Die Kometen-Teilchen fliegen meist in größeren Gruppen im Weltall herum. Treffen sie dann alle auf die Erdatmosphäre, handelt es sich um einen Meteorstrom. Diese Ströme kommen ursprünglich vom Schweif eines Kometen - die Kometen ziehen beim Umkreisen der Sonne einen Schweif aus Staub und Gesteinsteilchen nach sich. Auch die Erde kreist bekanntlich um die Sonne und durchquert in ihrer Umlaufbahn häufig solche Schweifrückstände. Diese verglühen, wenn sie die Lufthülle der Erde fliegen - und wir sehen unter guten Bedingungen eine Sternschnuppe. Weil die Erde jedes Jahr zur selben Zeit dieselben Kometenschweife kreuzt, treten die Sternschnuppenströme regelmäßig auf.

Frage 5 von 10
Wie viele Sternschnuppen können bei besonders guten Bedingungen zu beobachten sein?

a) 120 bis 150 pro Stunde ✔️

b) 1200 bis 1500 pro Stunde ❌

c) 12 bis 15 pro Stunde ❌

Bei manchen Sternschnuppenströmen leuchten pro Stunde 120 bis 150 leuchtende Kometenschweife am Nachthimmel auf. Bei solchen "Sternschnuppen-Schauern" ist die Chance hoch, eine Sternschnuppe mit dem bloßen Auge zu erkennen. Ein besonders meteorreicher Strom ist der so genannt Sternschnuppenstrom der Perseiden, der jedes Jahr Mitte August auftritt. Viele Sternschnuppen gehen auch Mitte Dezember, im so genannten Strom der Geminiden, auf die Nordhalbkugel der Erde nieder.

Frage 6 von 10
Woraus besteht der Schweif von Sternschnuppen?

a) Aus Feuer ❌

b) Aus Staub und Dampf ✔️

c) Der Schweif ist eine optische Täuschung - es gibt ihn gar nicht ❌

Die Kometenteilchen ziehen einen Schweif aus Staub und Dampf nach sich, der beim Eintritt in die Erdatmosphäre ebenso auf- und dann verglüht.

Frage 7 von 10
Wie kann man am besten Sternschnuppen beobachten?

a) Bei Vollmond ❌

b) Auf einem Hochhaus in der Stadt ❌

c) Bei völliger Dunkelheit ✔️

Im Dunkeln kann unser ungeübtes Auge die hellen Kometenschweife am besten erkennen. Ihr solltet euch also nicht gerade mitten im Zentrum einer großen Stadt befinden, denn das künstliche Licht stört die Beobachtung. Ist es warm genug, könnt ihr euch draußen in den Liegestuhl legen, denn bei geduldiger Beobachtung kann so der Hals nicht steif werden.

Frage 8 von 10
Wann sind Sternschnuppen am besten zu beobachten?

a) Wenn es besonders warm ist ❌

b) Wenn der Nachthimmel klar ist ✔️

c) Wenn es besonders kalt ist ❌

Die Temperatur spielt keine Rolle, jedoch sollte der Nachthimmel weder wolkenverhangen noch neblig sein. Und: Je dunkler, desto besser. Ein Vollmond leuchtet möglicherweise schon zu hell, um die Sternschnuppen erkennen zu können. Gute Chancen auf eine Sternschnuppe bestehen zwischen dem 8. und 14. August sowie zwischen dem 7. und 15. Dezember jeden Jahres.

Frage 9 von 10
Was sind Feuerkugeln?

a) Sternschnuppen ✔️

b) Polarlicht ❌

c) Verglühender Weltraumschrott ❌

Feuerkugeln sind auch Meteore beziehungsweise Sternschnuppen, die aber viel heller als gewöhnliche Sternschnuppen leuchten. Leuchten sie für die Beobachter heller als die Venus, werden sie als Feuerkugeln - oder wissenschaftlich Boliden - bezeichnet. Die Venus ist der für uns am hellsten leuchtende Planet.

Frage 10 von 10
Woran kann man glühenden Weltraumschrott von Sternschnuppen unterscheiden?

a) Er fliegt deutlich schneller ❌

b) Er fliegt deutlich langsamer ✔️

c) Er leuchtet grünlich ❌

Nicht nur Kometenrest, sondern auch Weltraumschrott lässt sternschnuppenartige Leuchterscheinungen entstehen. Doch wenn der in die Erdatmosphäre eintritt, fliegt er deutlich langsamer als Meteore. Alte Raketenteile sind beispielsweise Weltraumschrott.


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