Hunde Die zehn Rassegruppen


Sie sehen völlig verschieden aus - und trotzdem gehören alle diese Hunde der wissenschaftlichen Unterart Canis lupus familiaris an. 366 Rassen unterscheidet der Züchterverband FCI, er unterteilt sie in zehn Rassegruppen. Wer in welche Gruppe gehört, entscheidet meist das Aussehen oder die ursprüngliche Aufgabe

Inhaltsverzeichnis

Deutscher Schäferhund
Deutscher Schäferhund
© Aleksandar Mijatovic / Colourbox

Hütehunde und Treibhunde

Vertreter dieser Gruppe hüteten früher oft Rinder-, Ziegen- oder Schafsherden. Einige von ihnen erfüllen diese Aufgabe noch immer. Auch der Deutsche Schäferhund gehört zu dieser Gruppe.

Deutsche Dogge
Deutsche Dogge
© Mikkel Bigandt / Colourbox

Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde

Diese Gruppe teilt sich in drei Untergruppen:

  • Pinscher und Schnauzer sind Nachfahren alter deutscher Bauernhunde.
  • Molosser wie die Deutsche Dogge sind große, eindrucksvolle Tiere.
  • Schweizer Sennenhunde eignen sich gut als Treibhunde und zuverlässige Beschützer von Höfen.
West Highland White Terrier
West Highland White Terrier
© Grisha / Colourbox

Terrier

Hochläufige, Niederläufige, Bullartige (wie der Bull Terrier) und Zwerg-Terrier (wie der Yorkshire Terrier) gehören zu dieser Gruppe. Der West Highland White Terrier, den wir euch auch im GEOlino Tierlexikon vorstellen, gehört zu den niederläufigen Terriern.

Dachshund
Rauhaardackel
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Dachshunde

Neben Kurz- und Langhaar- gehört auch der Rauhaardackel zur Gruppe der Dachshunde. Teckel, wie man die Tiere auch nennt, züchtete man vor allem für die Jagd auf Füchse, Dachse und Kaninchen.

Chow Chow
Chow Chow
© Colourbox

Spitze und Hunde vom Urtyp

Zu den acht Untergruppen dieser Gruppe gehören zum Beispiel Nordische Schlittenhunde wie der Siberian Husky und Asiatische Spitze wie der Chow Chow. Einige Vertreter der Untergruppe "Urtyp" erinnern an die Hundedarstellungen aus dem alten Ägypten.

Hunde: Dalmatiner
Dalmatiner
© DoraZett / Fotolia

Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

In dieser Gruppe finden sich hochspezialisierte Jagshundrassen. Laufhunde wie der Beagle wurden häufig in Meuten mit anderen Hunden bei der Jagd eingesetzt. Schweißhunde hingegen haben ein feines Näschen beim Erschnüffeln von Fährten. Der Dalmatiner gehört zu den verwandten Rassen.

Vorstehhunde

Mit einem angehobenen Vorderlauf und vorgestrecktem Hals zeigen Vorstehhunde einem Jäger regungslos an, wo das Wild zu finden ist. Auf Befehl schrecken sie es auf, damit der Jäger zielen kann. Inzwischen sind Vorstehhunde auch beliebte Familienhunde.

Cocker Spaniel
Cocker Spaniel
© Iurii Konoval / Colourbox

Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde

Während Retriever als Apportierhunde dazu gehalten wurden, dem Jäger nach einem Schuss die Beute zu bringen, sollten Stöberhunde wie der Cocker Spaniel neue Beute ausfindig machen. Wasserhunde halfen beim Fischen.

Pudel auf einer Wiese
Pudel
© Aleksandar Mijatovic / Colourbox

Gesellschafts- und Begleithunde

Viele dieser Hunde werden vor allem dazu gezüchtet, Herrchen und Frauchen Gesellschaft zu leisten. Das heißt aber nicht, dass sie immer pflegeleicht sind – denkt etwa an die Haaarpflege eines Pudels, der auch zur Gruppe der Gesellschaftshunde gehört.

Hunde: Whippet
Whippet
© Jossi / Fotolia

Windhunde

Diese dünnen, langbeinigen Gefährten brauchen besonders viel Bewegung. Schließlich züchtete man sie ursprünglich für die Hetzjagd. Ein typischer Windhund ist beispielsweise der Whippet, den wir euch im GEOlino Tierlexikon vorstellen. Heute nehmen viele von ihnen an Wettrennen teil.


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