Stillgestanden! Bremstechnik fürs Eislaufen

Wer Gas gibt, muss auch Bremsen können. Vor allem, wenn man sich aufs Glatteis begibt und mit Schlittschuhen über zugefrorene Seen oder Eisbahnen saust. Wir zeigen euch, wie ihr in drei einfachen Schritten lernt, auf dem Eis zum Stehen zu kommen

Kufen-Kratzen

Bremstechnik fürs Eislaufen

Um das Bremsen zu lernen, stellt ihr euch zunächst an die Bande und haltet euch mit einer Hand daran fest. Schiebt nun einen eurer Füße zur Seite, sodass ihr mit der Kufe ein wenig Eis von der Oberfläche wegkratzt. Genauso müsst ihr euren Fuß beim Bremsen gegen das Eis stemmen. Wechselt ruhig auch mal die Seite. Meist gibt es einen Fuß, mit dem es besser gelingt.

Twisten

Bremstechnik fürs Eislaufen

Wenn das Kufen-Kratzen gut klappt und ihr euren Lieblingsfuß gefunden habt, stellt euch ein Stück weg von der Bande und streckt die Arme aus, um das Gleichgewicht zu halten. Geht in die Knie und bewegt diese von rechts nach links. Schiebt dabei abwechselnd eure rechte oder linke Hüfte nach vorn. Eure Füße sollten sich auf dem Eis mitdrehen.

Bremsen

Bremstechnik fürs Eislaufen

Jetzt könnt ihr das Bremsen einmal ausprobieren. Fahrt dafür zunächst langsam an. Geht während der Fahrt in die Knie, wie ihr es vom Twisten kennt, dreht einen Fuß nach innen ein und schiebt ihn nach vorn. Ähnlich wie beim Kufen-Kratzen kann nun ein kleiner Eishaufen vor euch entstanden sein. Probiert aus, wie viel Druck ihr aufs Eis ausüben müsst, um sicher zum Stehen zu kommen. Nicht verzagen: Übung macht den Bremsmeister!

Gut zu wissen:

Bremstechnik fürs Eislaufen

Ihr seid beim Bremsen noch unsicher? Dann setzt am besten einen Helm auf und haltet euch in der Nähe der Bande auf – hier findet ihr jederzeit Halt und kommt zum Stehen. Wenn ihr merkt, dass ihr das Gleichgewicht verliert und stürzt, gelten folgende Regeln: Haltet euch nicht an einer anderen Person fest, ihr könntet sie mit umreißen. Wenn ihr fallt, versucht auf der Seite zu landen, so knallt ihr nicht mit dem Hinterkopf auf die Eisfläche. Zieht schon während des Sturzes die Finger ein und ballt am besten eine Faust, vor allem wenn ihr keine Handschuhe tragt. So verhindert ihr, dass jemand mit seinen scharfen Kufen über die Finger fährt.

Eine Schneekugel hält nur zusammen, wenn ihr sie aus Pappschnee formt. Denn Pappschnee besteht aus vielen Eiskristallen, auf denen sich ein dicker Wasserfilm befindet. Dieser wirkt wie ein Kleber. Drückt man den Schnee und damit die Eiskristalle zusammen, pappen sie aneinander – es entsteht ein Schneeball. Je wärmer es wird, desto dicker ist der Wasserfilm und desto besser verkleben die Eisteilchen. Ist es aber klirrend kalt, ist der Wasserfilm dünner. Er verklebt die Eiskristalle nicht gut genug, und der Schneeball zerbröselt zu weißem Pulver.

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