GEO Special Nr. 04/02 - Himalaya Seite 1 von 1

Text von Johanna Wieland

Ani Choying Drolma: Sängerin

Die Geistliche hat einen Pflegesohn und verdient mit ihrer fast überirdisch schönen Stimme auf Tourneen in Europa und den USA das Geld für die Ausbildung junger Nonnen in Nepal.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Die Nonne Ani Choying Drolma öffnet dem Buddhismus neue Tore: mit Gebeten zu Gitarrenbeats (Foto von: Sibylle Bergemann/ Ostkreuz)
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Die Nonne Ani Choying Drolma öffnet dem Buddhismus neue Tore: mit Gebeten zu Gitarrenbeats

Rund geschliffen wie alte Kiesel scheinen die Töne des Liedes zu sein; ein wenig eintönig vielleicht in ihrer Abfolge, aber so beruhigend, als beobachte man eine sanfte Dünung, die kleine Steine am Ufer eines Sees bewegt. Die Beine untergeschlagen, sitzt die nepalische Sängerin auf dem breiten Kissen vor dem Altar mit dem sorgsam aufeinander gestapelten Opferbrot. Eine späte Nachmittagssonne lässt den Staub im Zimmer in ihren Strahlen tanzen. Manchmal hebt Ani Choying Drolma leicht den Kopf, und ihr Körper streckt sich einen winzigen Moment lang, als wolle er den entschwindenden Tönen, wie von unsichtbaren Fäden gezogen, nachfolgen. In Anis rechter Hand bewegt sich im Rhythmus des Singsangs die kleine Handtrommel. Das sind die einzigen Bewegungen. Der Rest ist Ruhe, ist Gesang.


Mit „CHO“ das Ego zerschneiden

"Cho" heißen die Gebete, die Ani Choying Drolma uns vorsingt. Sie verwandelt sich in eine Bittstellerin, die ihre spirituellen Lehrer um Einsicht anfleht: eine vor allem von Frauen praktizierte Form der Meditation, die fast 1000 Jahre alt sein soll. "Cho" ist das mentale Messer, das "das Ego zerschneidet". Eine Konzentrationsübung: Sie soll das laute, verlangende Ich mitsamt seinen Eitelkeiten, Illusionen und Begierden in die Schranken weisen und den Geist auf das Mitgefühl für alle Mitwesen lenken. So die buddhistische Theorie. Die 31-Jährige lacht. "Stell dir einfach ein Radio vor", sagt sie. "Wenn du den Sender nicht fein genug einstellst, rauscht und knackt es. Genauso ist es, wenn ich Cho meditiere: Ich muss zur größtmöglichen inneren Harmonie kommen. Wenn nicht: bad vibes! Very bad vibes!" Das klingt plötzlich sehr nach Popstar-Attitüde.


Eine Pop-Nonne auf Tournee

Denn Ani Choying Drolma ist eben auch: die Pop-Nonne. Viel unterwegs, auf Tournee in Europa und den USA. Am besten über E-Mail zu erreichen. Eine Nonne, die, sagen Traditionalisten, eine ehrwürdige Meditations-Technik bedenkenlos an den westlichen Kommerz verscherbelt. Denn Ani hat, fröhlich und unbekümmert, eine CD aufgenommen, gemeinsam mit dem US-Gitarristen Steve Tibbetts. Der hatte die Vorsängerin in einem abgelegenen Kloster über dem Kathmandu-Tal gehört. Ihre Stimme erschien ihm so überirdisch schön, dass er sie auf Kassette aufnahm, die Lieder im Studio mit einer zurückhaltenden Gitarren-Begleitung unterlegte und schließlich eine CD produzierte, die das Gegenteil einer für westliche Ohren gefällig arrangierten "Weltmusik" ist. Trotzdem: "Ich war irritiert, als ich Steves Aufnahme zum ersten Mal hörte", erzählt Ani. "Es war so, als habe jemand mein Haus über Nacht in einer fremden Farbe angemalt." Zugleich aber verstand sie sofort, dass in der CD und dem Versprechen einer, wenn auch noch so bescheidenen, internationalen Karriere etwas lag, das sie dringend brauchte: Geld.


Für Ani ist ihre Stimme ein Werkzeug

Inzwischen hat sie mit den Honoraren ihrer Konzerte die erste Schule in Nepal für junge Nonnen gegründet. Sie will Mädchen ausbilden, die "weniger Glück hatten als ich": zu Ärztinnen, zu Krankenschwestern, zu Lehrerinnen. 13 Nonnen, die jüngste ist acht Jahre alt, leben mit ihr im Haus der "Arya Tara Schule" in Kathmandu. "Ich habe eine schöne Stimme," sagt Ani. "Aber sie ist doch nicht mehr als ein gutes Werkzeug, und sie soll nützlich sein." Wir sitzen im Gebetsraum unterm Dach ihres Hauses, und der dreijährige Sonam wackelt auf unsicheren Beinen auf sie zu. "Mein Sohn!", stellt Ani ihn vor. Sie hat Sonam als halb verhungertes Waisenkind adoptiert, denn irgendjemand musste sich ja verantwortlich erklären für das kleine Wesen. Warum also nicht sie. Eine Nonne mit Kind? Ani Choying lacht. Die Wege zu einem Leben in der Nachfolge Buddhas, des Erleuchteten, sind vielfältig. "Und ich", sagt die Sängerin, "war schon immer ein bisschen neben der Spur."


Ani Choying Drolma auf Tour in Deutschland

München: 24./ 25. Okt. Ulm: 26./ 27. Okt. Karlsruhe: 28./ 29.Okt Oberursel: 30.Okt Darmstadt: 31. Okt Hamburg: 01. Nov Bremen: 02./ 03. Nov. Langenfeld (56729): 04. Nov Bad Münstereifel: 05. Nov Köln: 06./ 07. Nov. Erlangen: 08. Nov. Nürnberg: 09. Nov./ 10.Nov. Bamberg: 11. Nov. Coburg: 12. Nov. Bielefeld: 13./ 14. Nov. Steinhagen b. Bielefeld: 15. Nov. Berlin: 16./ 17. Nov. Berlin/ Leipzig: 18. Nov. Leipzig: 19. Nov. Leipzig o. Dresden: 20./ 21. Nov. Würzburg: 22./ 23. / 24. Nov.


Kontakte

Ani Choyings Kontakt in Deutschland: Henrike Eggers-Reimers Telefon: (0 421) 65 69 00 E-Mail: Henrike.Eggers@t-online.de

Wenn Sie das Nonnen-Hilfsprojekt Ani Choying Drolmas unterstützen wollen: Tibet-Initiative Kempten e.V., Sparkasse Allgäu, BLZ 733 500 00, Konto-Nr. 61 00 96 174, Verwendungszweck: "Arya Tara Schule" (Bei Angabe der Anschrift auf der Überweisung erhalten Sie eine Spendenquittung für das Finanzamt. Bei Spenden bis zu 100 Euro ist der Überweisungsbeleg als Vorlage beim Finanzamt ausreichend)


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