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Quiz Zugvögel


Im Spätsommer und im Frühjahr können wir Zugvögel am Himmel beobachten. Doch wie orientieren sie sich und steuern ihre Flugdauer? Testet euer Wissen!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 10
Wohin ziehen die meisten Zugvögel, die im Sommer in Mitteleuropa leben?

a) Nach Westasien

b) Nach Afrika

c) Nach Ostasien

Frage 2 von 10
Wie orientieren sich Zugvögel?

a) Mit dem Hörsinn

b) Mit dem Magnetsinn

c) Mit dem Geruchssinn

Frage 3 von 10
Wo liegt der Flugweitenrekord, den ein Zugvogel je nonstop zurückgelegt hat?

a) Bei etwa 2.500 Kilometern

b) Bei etwa 5.500 Kilometern

c) Bei etwa 11.500 Kilometern

Frage 4 von 10
Was hilft Wissenschaftlern, den Vogelzug zu dokumentieren?

a) Satelliten

b) Sternwarten

c) Planetarien

Frage 5 von 10
Wie viele Vogelarten sind Zugvögel?

a) Rund ein Viertel

b) Rund die Hälfte

c) Rund drei Viertel

Frage 6 von 10
Welcher Vogel zieht allein in sein Brut- oder Winterquartier?

a) Der Zilpzalp

b) Der Kuckuck

c) Der Kranich

Frage 7 von 10
Viele Zugvögel ziehen in Scharen, in der Luft bildet die Gruppe dabei bestimmte Formen. Welche Form wurde noch nicht beobachtet?

a) Die V- oder Keilform

b) Eine gerade Linie nebeneinander

c) Eine Zickzacklinie

Frage 8 von 10
Wie nennt man Vögel, die die jährlichen weiten Reisen nicht unternehmen?

a) Standvögel

b) Hausvögel

c) Wintervögel

Frage 9 von 10
Welcher Vogel ist kein Zugvogel?

a) Mauersegler

b) Kohlmeise

c) Gartenrotschwanz

Frage 10 von 10
Welche Aussage über Zugvögel stimmt nicht?

a) Wie lang ihre Pausen auf den Reisen sind, hängt mit von den Fettreserven der Zugvögel ab.

b) Viele Zugvögel steuern für ihr Brut- sowie auch für ihr Winterquartier jeweils exakt denselben Ort an.

c) Genügend Nachkommen auszubrüten, ist für Zugvögel viel schwieriger als für Standvögel, da der Vogelzug sehr gefährlich ist.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 10
Wohin ziehen die meisten Zugvögel, die im Sommer in Mitteleuropa leben?

a) Nach Westasien ❌

b) Nach Afrika ✔️

c) Nach Ostasien ❌

Die meisten Zugvögel, die bei uns vorkommen, ziehen im Herbst in Richtung Afrika. Dort überwintern sie und treten im Frühjahr die Rückreise in ihr Brutquartier an, beispielsweise nach Deutschland.

Frage 2 von 10
Wie orientieren sich Zugvögel?

a) Mit dem Hörsinn ❌

b) Mit dem Magnetsinn ✔️

c) Mit dem Geruchssinn ❌

Zugvögel orientieren sich mit einem Magnetsinn. Sie nutzen dabei das Erdmagnetfeld. Das nehmen sie nachts sogar visuell wahr – es ist also für die Vögel sichtbar. Zudem orientieren sich die Zugvögel am Stand der Sonne und der Sterne sowie an auffälligen Landmarken wie beleuchteten Großstädten und Autobahnen.

Frage 3 von 10
Wo liegt der Flugweitenrekord, den ein Zugvogel je nonstop zurückgelegt hat?

a) Bei etwa 2.500 Kilometern ❌

b) Bei etwa 5.500 Kilometern ❌

c) Bei etwa 11.500 Kilometern ✔️

Ein Exemplar der Pfuhlschnepfe hält den aktuellen Flugweitenrekord: Ohne Zwischenstopp flog es 2007 von Alaska nach Neuseeland und legte dabei rund 11.500 Kilometer zurück. Die Pfuhlschnepfe kommt zu Scharen unter anderem im mitteleuropäischen Wattenmeer vor. Dort verbringt sie die Winter.

Frage 4 von 10
Was hilft Wissenschaftlern, den Vogelzug zu dokumentieren?

a) Satelliten ✔️

b) Sternwarten ❌

c) Planetarien ❌

Was Forscher schon viel früher bei Eisbären anwendeten, funktioniert seit ein paar Jahren auch bei Zugvögeln: Per Satellit sind ihre Routen beobachtbar. Dafür statten Forscher die Vögel mit kleinen, leichten Sendern aus. Sie stehen stets in Verbindung mit den Satelliten, die die Erde in etwa 850 Kilometern Höhe umkreisen und viele Informationen auf die Erde schicken. Die Satelliten können jeden mit Sender ausgestatteten Vogel bis zu 15 Mal am Tag orten. So entstehen große Vogelzug-Atlanten.

Frage 5 von 10
Wie viele Vogelarten sind Zugvögel?

a) Rund ein Viertel ❌

b) Rund die Hälfte ❌

c) Rund drei Viertel ✔️

Rund drei Viertel aller Vogelarten gehören zu den Zugvögeln. Doch unter denen gibt es Unterschiede. Reine Zugvögel unterscheiden sich von „Teilziehern“ und „Strichziehern“. Bei Teilziehern wandert nur ein Teil der Art, ein anderer Teil bleibt immer an einem Ort. Dafür ist die Amsel ein Beispiel. Strichzieher wie der Graureiher streifen etwas umher, aber nur gerade so lang, bis sie in einem Gebiet genug Nahrung finden.

Frage 6 von 10
Welcher Vogel zieht allein in sein Brut- oder Winterquartier?

a) Der Zilpzalp ❌

b) Der Kuckuck ✔️

c) Der Kranich ❌

Der Kuckuck zieht nicht wie andere Zugvögel in Scharen, sondern allein. Dagegen fliegen beispielsweise Kraniche stets gemeinsam mit Artgenossen.

Frage 7 von 10
Viele Zugvögel ziehen in Scharen, in der Luft bildet die Gruppe dabei bestimmte Formen. Welche Form wurde noch nicht beobachtet?

a) Die V- oder Keilform ❌

b) Eine gerade Linie nebeneinander ❌

c) Eine Zickzacklinie ✔️

Kraniche bilden, wenn sie gemeinsam ziehen, in der Luft ein V oder einen Keil mit der Spitze nach vorn. Enten dagegen fliegen in gerader Linie nebeneinander, Haubentaucher beispielsweise hintereinander in einer Kette.

Frage 8 von 10
Wie nennt man Vögel, die die jährlichen weiten Reisen nicht unternehmen?

a) Standvögel ✔️

b) Hausvögel ❌

c) Wintervögel ❌

Den Sperling zum Beispiel kennen wir als typischen Gast im winterlichen Vogelhäuschen. Er ist ein so genannter Standvogel. Manchmal nennt man Standvögel auch „Nichtzieher“. Sie brechen nicht zu den weiten Reisen in andere Regionen auf, sondern bleiben immer an einem Ort.

Frage 9 von 10
Welcher Vogel ist kein Zugvogel?

a) Mauersegler ❌

b) Kohlmeise ✔️

c) Gartenrotschwanz ❌

Kohlmeisen begegnen uns im Winter wie im Sommer. Sie sind Standvögel, die immer in einem Gebiet leben. Mauersegler beispielsweise fliegen im Herbst gen Afrika – ihr Winterquartier liegt hauptsächlich südlich des Äquators. Auch der Gartenrotschwanz gehört zu den Zugvögeln. Er ist übrigens der Vogel des Jahres 2011.

Frage 10 von 10
Welche Aussage über Zugvögel stimmt nicht?

a) Wie lang ihre Pausen auf den Reisen sind, hängt mit von den Fettreserven der Zugvögel ab. ❌

b) Viele Zugvögel steuern für ihr Brut- sowie auch für ihr Winterquartier jeweils exakt denselben Ort an. ❌

c) Genügend Nachkommen auszubrüten, ist für Zugvögel viel schwieriger als für Standvögel, da der Vogelzug sehr gefährlich ist. ✔️

Der Vogelzug ist eine gefährliche Angelegenheit. Durch Unwetter oder ungenügende Fettreserven übersteht ein gewisser Teil der Zugvögel die Reise nicht. Trotzdem gestaltet sich die Arterhaltung nicht schwieriger als bei Standvögeln. Forscher haben den Bruterfolg beider Gruppen verglichen: Bei Zugvögeln reicht ein Gelege im Jahr, um ihren Artbestand zu sichern. Standvögel müssen für die gleiche Zahl an Nachkommen mehrmals im Jahr brüten.


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