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QUIZ Wissenstest: Bundestagswahl 2013


Bald ist Bundestagswahl in Deutschland. Wie oft kann man den Bundestag wählen? Und was wählt man da überhaupt? Testet hier euer Wissen über die Wahlen

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 12
Wen wählen die Bürger mit der Erststimme bei der Bundestagswahl 2013?

a) die Bundeskanzlerin/ den Bundeskanzler

b) eine/-n Abgeordnete/-n des Bundestages

c) die Bundespräsidentin/ den Bundespräsidenten

Frage 2 von 12
Wer wird mit der Zweitstimme gewählt?

a) ein Ersatz-Kandidat

b) eine Partei

c) der Bürgermeister

Frage 3 von 12
Welche dieser Parteien gibt es nicht?

a) Die Violetten

b) Die Gelben

c) Die Grünen

Frage 4 von 12
Wie langedauert eine Legislaturperiode, also die Zeit, bis wieder gewählt wird?

a) drei Jahre

b) vier Jahre

c) fünf Jahre

Frage 5 von 12
An was für einem Wochentag wird die Wahl stattfinden?

a) an einem Mittwoch

b) an einem Montag

c) an einem Sonntag

Frage 6 von 12
Wer zählt nicht zu den Spitzenkandidaten 2013?

a) Angela Merkel

b) Guido Westerwelle

c) Peer Steinbrück

Frage 7 von 12
Wie viele Parteien stellen sich zur Wahl?

a) 7

b) 15

c) 34

Frage 8 von 12
Welche dieser Parteien tritt nicht in allen Bundesländern an?

a) die Piraten

b) die CDU

c) Die Linke

Frage 9 von 12
Was ist der Wahl-O-Mat?

a) eine Möglichkeit, seine Stimme online abzugeben

b) ein Buzzer, mit dem die Politiker im Bundestag Einspruch einlegen können

c) ein Test, der bei der Wahlentscheidung helfen soll

Frage 10 von 12
Welche dieser Aussagen trifft zu?

a) Die Bundeskanzlerin/ der Bundeskanzler ist die dritthöchste Person im Staat.

b) Die wichtigste Aufgabe des Bundeskanzlers ist es, Deutschland im Ausland zu vertreten.

c) Der Bundeskanzler wird vom Bundespräsidenten gewählt.

Frage 11 von 12
Wie kann man seine Stimme abgeben?

a) Man muss auf jeden Fall ins Wahllokal zum Wählen.

b) Man kann auch online wählen.

c) Man kann seine Stimme auch per Post einsenden.

Frage 12 von 12
Wann ist ein Stimmzettel ungültig?

a) Wenn man kein Kreuz, sondern ein anderes Zeichen macht.

b) Wenn man mehrere Parteien angekreuzt hat.

c) Wenn man Name und Telefonnummer vergessen hat.

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 12
Wen wählen die Bürger mit der Erststimme bei der Bundestagswahl 2013?

a) die Bundeskanzlerin/ den Bundeskanzler ❌

b) eine/-n Abgeordnete/-n des Bundestages ✔️

c) die Bundespräsidentin/ den Bundespräsidenten ❌

eine/-n Abgeordnete/-n des BundestagesDie Bürger wählen mit der Erststimme einen Abgeordneten des Bundestages. Der wiederum ist dann an der Wahl des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin beteiligt.

Frage 2 von 12
Wer wird mit der Zweitstimme gewählt?

a) ein Ersatz-Kandidat ❌

b) eine Partei ✔️

c) der Bürgermeister ❌

eine ParteiMit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt. Dabei kann sich der Wähler wieder frei entscheiden. Es muss nicht dieselbe Partei sein, der der Abgeordnete angehört, den man mit der Erststimme gewählte hat. Anhand der Stimmenanzahl für eine Partei werden die Sitze im Parlament, also im Bundestag, ausgemacht.

Frage 3 von 12
Welche dieser Parteien gibt es nicht?

a) Die Violetten ❌

b) Die Gelben ✔️

c) Die Grünen ❌

Die GelbenNatürlich gibt es die Grünen, die mit vollem Namen „Bündnis 90/ Die Grünen“ heißen. Auch die Violetten gibt es, allerdings kann man sie nur in Bayern wählen. Nicht jede Partei steht in jedem Bundesland zur Wahl. Die Gelben haben wir erfunden. Zwar ist die FDP farblich gelb gekennzeichnet, doch im Namen kommt die Farbe nicht vor.

Frage 4 von 12
Wie langedauert eine Legislaturperiode, also die Zeit, bis wieder gewählt wird?

a) drei Jahre ❌

b) vier Jahre ✔️

c) fünf Jahre ❌

vier JahreEine Legislaturperiode dauert in Deutschland vier Jahre. Der oder die Bundeskanzler/ in bleibt solange im Amt bleiben, außer er oder sie wird abgewählt, stirbt, kann das Amt aus anderen Gründen nicht mehr ausüben oder tritt freiwillig zurück. Der Kanzler, der bis jetzt am längsten im Amt blieb, war Helmut Kohl. Er war 16 Jahre lang, von 1982 bis 1998, Bundeskanzler, er wurde also insgesamt vier Mal gewählt.

Frage 5 von 12
An was für einem Wochentag wird die Wahl stattfinden?

a) an einem Mittwoch ❌

b) an einem Montag ❌

c) an einem Sonntag ✔️

an einem Sonntag

Frage 6 von 12
Wer zählt nicht zu den Spitzenkandidaten 2013?

a) Angela Merkel ❌

b) Guido Westerwelle ✔️

c) Peer Steinbrück ❌

Guido WesterwelleZu den Spitzenkandidaten zählt natürlich die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie ist die Kandidatin der CDU. Für die SPD geht Peer Steinbrück an den Start. Guido Westerwelle gehört der FDP an. Deren Spitzenkandidat heißt allerdings Rainer Brüderle.

Frage 7 von 12
Wie viele Parteien stellen sich zur Wahl?

a) 7 ❌

b) 15 ❌

c) 34 ✔️

34Insgesamt treten 34 Parteien bei der Wahl an, allerdings nicht in allen Bundesländern. Die großen Parteien sind natürlich in allen Bundesländern vertreten, doch die kleineren nur in bestimmten.

Frage 8 von 12
Welche dieser Parteien tritt nicht in allen Bundesländern an?

a) die Piraten ❌

b) die CDU ✔️

c) Die Linke ❌

die CDUObwohl sie eine der größten Parteien ist, tritt die CDU nicht in allen Bundesländern an. In Bayern nämlich gibt es die CSU, sozusagen die Schwesterpartei. Diese gibt es nur in Bayern. Die CDU und die CSU bilden eine Fraktionsgemeinschaft. Das bedeutet, zwei unabhängige Parteien schließen sich mit ihren Abgeordneten zu einer Gemeinschaft zusammen.

Frage 9 von 12
Was ist der Wahl-O-Mat?

a) eine Möglichkeit, seine Stimme online abzugeben ❌

b) ein Buzzer, mit dem die Politiker im Bundestag Einspruch einlegen können ❌

c) ein Test, der bei der Wahlentscheidung helfen soll ✔️

ein Test, der bei der Wahlentscheidung helfen sollDer Wal-O-Mat kann unentschlossenen Wählern die Entscheidung erleichtern. Man beantwortet bei dem Test verschiedene Fragen zur eigenen politischen Sicht. Der Wahl-O-Mat ermittelt dann, welche Partei sich mit ihrem Programm am besten mit den persönlichen Neigungen deckt.

Frage 10 von 12
Welche dieser Aussagen trifft zu?

a) Die Bundeskanzlerin/ der Bundeskanzler ist die dritthöchste Person im Staat. ✔️

b) Die wichtigste Aufgabe des Bundeskanzlers ist es, Deutschland im Ausland zu vertreten. ❌

c) Der Bundeskanzler wird vom Bundespräsidenten gewählt. ❌

Die Bundeskanzlerin/ der Bundeskanzler ist die dritthöchste Person im Staat.Es ist tatsächlich so, dass Angela Merkel „nur“ die dritthöchste Stellung in der Bundesrepublik Deutschland innehat. Höher gestellt sind noch der Bundestagspräsident und der Bundespräsident. Gewählt wird ein neuer Kanzler von den Abgeordneten des Bundestages. Der Bundestag wird durch die Bundestagswahl vom Volk erwählt. Die Aufgabe, Deutschland im Ausland zu vertreten obliegt dem Außenminister. Dieser ist zurzeit Guido Westerwelle.

Frage 11 von 12
Wie kann man seine Stimme abgeben?

a) Man muss auf jeden Fall ins Wahllokal zum Wählen. ❌

b) Man kann auch online wählen. ❌

c) Man kann seine Stimme auch per Post einsenden. ✔️

Man kann seine Stimme auch per Post einsenden.Die meisten Wähler geben ihre Stimme im Wahllokal ab. Doch das ist kein Muss. Es besteht zudem die Möglichkeit, seine Stimme per Post einzusenden, also per Briefwahl teilzunehmen. Das ist für Menschen praktisch, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Manche Leute sind zur Zeit der Wahl auch im Ausland oder anderswo unterwegs. Daher kann man vorab per Brief wählen. Die Briefwahlunterlagen kann jeder Wahlberechtigte anfordern und dann von seinem jeweiligen Aufenthaltsort aus einsenden.

Frage 12 von 12
Wann ist ein Stimmzettel ungültig?

a) Wenn man kein Kreuz, sondern ein anderes Zeichen macht. ❌

b) Wenn man mehrere Parteien angekreuzt hat. ✔️

c) Wenn man Name und Telefonnummer vergessen hat. ❌

Wenn man mehrere Parteien angekreuzt hat.Ein Stimmzettel ist auch dann gültig, wenn man kein Kreuz in das dafür vorgesehene Feld macht, sondern stattdessen ein Häkchen oder ähnliches. Hauptsache ist, dass eindeutig erkannt wird, dass dieses Feld gemeint ist. Wenn das Kreuz dagegen vor dem Feld gemacht wird oder man mehrere Parteien wählt, wird der Stimmzettel nicht gewertet. Genauso ist es, wenn ein Wähler seine persönlichen Daten angibt. Die Wahl ist in Deutschland geheim. Darum geht man zum Wählen in eine Kabine und legt den zusammengefalteten Stimmzettel danach in die Wahlurne, damit niemand weiß, wer wen gewählt hat. Nur so ist eine ehrliche Wahl gewährleistet.


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