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Woher weiß man eigentlich...

...wie eine Biene zur Königin wird?

Sie hat einen größeren Hinterleib und ist das einzig fruchtbare Weibchen im Honigbienenvolk: Die Königin legt im Sommer bis zu 2000 Eier - täglich! Keine Arbeiterin ist dazu in der Lage. Doch das ist nicht etwa erblich bedingt: Aus einem befruchteten Ei können sich Bienen entweder eine Arbeiterin oder die neue Majestät höchstpersönlich heranziehen. Den Unterschied macht das Futter: Die "königliche" Larve wird in einer größeren Zelle mit bester Babynahrung versorgt, dem "Gelée royale". Dieses Sekret produzieren die Arbeiterinnen in speziellen Kopfdrüsen. Zwar schmausen auch alle anderen Larven das Kraftfutter zu Beginn. Ab Tag fünf wird das einfache Volk aber mit Nektar und Pollen abgespeist. Nur die künftige Königin schlürft den edlen Tropfen weiter: Er beeinflusst die Entwicklung der Larve - und macht sie nach der Schlupf zur Hoheit der Honigbienen!

Mit spezieller Nahrung wird aus der normalen Larve später eine Bienenkönigin
Mit spezieller Nahrung wird aus der normalen Larve später eine Bienenkönigin
© Patrick LORNE/laif

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