Film DVD-Tipp: Paddington

Der kleine, tollpatschige Bär Paddington erobert jetzt auch die Wohnzimmer. Wir stellen euch den Film vor und zeigen, wie es hinter den Kulissen zuging

Paddington - der Kinofilm

Ein kleiner Bär steht mutterseelenallein an einem Bahnsteig mitten in London. Um seinen Hals hängt ein Schild mit der Aufschrift: Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären. Danke!

Der Bär mit dem roten Hut auf dem Kopf stammt eigentlich aus dem Urwald in Peru. Einst hatte ein Forscher seinem Onkel von dem fernen England erzählt, dem Land der Orangenmarmelade. Und weil Bären Orangenmarmelade lieben, blieben der Forscher und das ferne London stets in guter Erinnerung. Als der Onkel bei einem Erdbeben stirbt und die Tante ins Bären-Altersheim zieht, macht sich der kleine Bär auf den Weg ins Land der geliebten Orangenmarmelade.

Und er hat Glück! Als die Familie Brown ihn am Bahnhof Paddington sieht, wie er traurig und alleine auf seinem Köfferchen wartet, beschließen sie, ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen und taufen ihn auf den Namen Paddington. Doch Vater Brown ist damit gar nicht einverstanden. So ein Bär macht doch sicherlich nur Probleme, denkt er und soll damit auch Recht behalten: Schon nach kurzer Zeit verwandelt der ungeschickte Paddington das Badezimmer der Browns in einen Swimmingpool, der schließlich das halbe Haus überschwemmt. Mutter Brown aber lässt nicht locker. Sie hat den kleinen tollpatschigen Bären vom ersten Moment an in ihr Herz geschlossen und versucht, ihm dabei zu helfen, den britischen Forscher ausfindig zu machen.

Währenddessen blieb Paddingtons Ankunft in London nicht unbemerkt: Die böse Tierpräparatorin Millicent sucht seit Langem nach einem Exemplar dieser seltenen peruanischen Bärenart. Millicent will Paddington um jeden Preis fangen und ausgestopft im Museum ausstellen.

Ein wildes Katz-und-Maus-Spiel bgeginnt, bei dem die Browns gemeinsam um Paddingtons Zukunft bei ihnen kämpfen. Werden sie es schaffen, den kleinen Bären zu retten? Seht selbst: Paddington läuft ab 4. Dezember 2014 im Kino!

Fazit:

Paddington muss man einfach gerne haben. Es macht große Freude, dem kleinen Tollpatsch bei seinen Abenteuern zuzusehen. Mal lustig, mal spannend, nimmt Paddington die Zuschauer vom ersten Moment an gefangen. Absolut sehenswert für die ganze Familie!

Interview mit der Filmproduzentin Rosie Alison

Wie kamen Sie auf die Idee Paddington Bär zu verfilmen?

Ich finde die Geschichte von Paddington Bär sehr bewegend. Und so hatte ich schon lange den Wunsch Paddington zu verfilmen. Das war aber gar nicht so einfach. Insgesamt hat es acht Jahre gedauert, von der ersten Idee bis wir wirklich loslegen konnten.

Was ist das Besondere an dem kleinen peruanischen Bären und seiner Geschichte?

Paddington ist ein ganz toller Charakter. Er ist neugierig, ungeduldig und glaubt an Gerechtigkeit. Er ist ziemlich tollpatschig, meint das aber nie böse. In der Geschichte geht es auch um Flüchtlinge und Einwanderung. Paddington wandert aus Peru nach England ein und hat dort das Glück von der Familie Brown aufgenommen zu werden.

Die Szenen werden ja alle mit Schauspielern gedreht. Der Bär wird erst nachträglich in den Film geschnitten. Wie entsteht Paddington auf der Leinwand?

Das ist gar nicht so einfach, Paddington zum Leben zu erwecken. Beim Dreh gehen wir unterschiedlich vor. Mal spielt eine kleinwüchsige Schauspielerin die Szenen als Paddington ein. Manche Szenen drehen wir einfach so, da müssen sich die Schauspieler vorstellen, dass der Bär noch dazukommt. Und bei der Nachbearbeitung wird Paddington dann animiert. Das ist eine große Herausforderung und wird nach Ende der Dreharbeiten noch mal etwa ein Jahr lang dauern.

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