GEO Special Nr. 04/02 - Himalaya Seite 1 von 1

Matthieu Ricard: Übersetzer, Fotograf und Archivar

Ein Mann, der seine Jahre gerne zweiteilen würde: sechs Monate Abgeschiedenheit und sechs Monate Dienst an der Welt. Ricard - ehemals Molekularbiologe - ist jetzt der französische Übersetzter des Dalai Lama, Fotograf und Herr über eine bedeutende Sammlung von Fotos tibetischer Kunst.


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Vom Institut Pasteur ins Kloster Shechen: Matthieu Ricard wählt Fotos buddhistischer Kunst aus, die fürs Archiv gescannt werden (Foto von: Sibylle Bergemann/ Ostkreuz)
© Sibylle Bergemann/ Ostkreuz
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Vom Institut Pasteur ins Kloster Shechen: Matthieu Ricard wählt Fotos buddhistischer Kunst aus, die fürs Archiv gescannt werden

Matthieu Ricard ist gehetzt: "Ach! Ihr jetzt auch noch mit euren Fragen!", sagt er und ist, kaum da, schon wieder weg, läuft, dass die rote Robe flattert. "Sechs Uhr!", ruft er uns zu, "dann eine halbe Stunde!" Im Hof des Shechen-Klosters am Rand von Kathmandu steht ein Jeep, der bepackt werden muss. Ricard ist auf dem Weg in eine vierwöchige Klausur; und leider braucht der in Abgeschiedenheit meditierende Mensch mehr als eine Schale Reis und Luft zum Atmen. Außerdem ist da noch diese Gruppe von Europäern, die im Schneidersitz im Schulraum hockt und eine Einführung in die Riten des Klosterlebens erwartet. Stress auf buddhistisch.


Eine immerwährende Prüfung

"Fifty-fifty", sagt Ricard, als wir schließlich beieinander sitzen, "fifty-fifty, das wäre eine gute Balance: sechs Monate Klausur und sechs Monate Dienst an der Welt. Aber das schaffe ich kaum." Der 56-Jährige ist der französische Dolmetscher des Dalai Lama, ist Übersetzer tibetischer Texte, ist Buchautor, ist Fotograf, ist Leiter des Archivs des Shechen-Klosters, das eine bedeutende Sammlung von Fotos tibetischer Kunst besitzt. Viele davon hat Ricard selber bei seinen regelmäßigen Reisen nach Tibet aufgenommen. Der Buddhismus - eine weltabgewandte, auf das Jenseits gerichtete Religion? "Quatsch!", sagt Ricard, "ein westliches Vorurteil." Er doziert es mit ein, zwei routinierten Lehrsätzen unter den Tisch. "Möge ich Erleuchtung erreichen, um allen Wesen mit Mitgefühl zu begegnen: Das ist der erste Schritt auf unserem Pfad. Klingt das nach Gleichgültigkeit? Natürlich ist es einfach, als Eremit meditierend da zu sitzen, und keiner geht dir auf die Nerven. Aber ein Buddhist muss sich der Welt stellen, mit ihren Konflikten, ihren Aggressionen. Da wirst du geprüft, jede Minute."


Keine schnellen Ekstasen zu holen

Matthieu Ricard heißt auch Konchok Tenzin, und eigentlich passt dieser buddhistische Name besser zu seiner Erscheinung. Dem runden Bauch, dem kahl geschorenem Kopf, seinem Lachen. Unbeirrbar, freundlich und in sich ruhend: ein Mann, der auf dem Weg ist, seine "Buddha-Natur" zu realisieren, und zwar mit Seele und Leib. Er fällt nicht weiter auf, wenn er über den Klosterhof eilt. Ein wenig hellhäutiger ist er als seine Mitbrüder. Und nur aus Zufall in Frankreich geboren. Seit 1972 lebt Ricard im Himalaya, seit 1979 ist er als Mönch ordiniert. Wie so viele seiner Generation kam er nach Indien, getrieben von einer unbestimmten Sehnsucht nach den labenden Quellen östlicher Weisheit. Die meisten gaben auf, als es zu anstrengend wurde, denn die buddhistischen Lamas, erzählt Ricard, "sind sehr bodenständig. Die wollen, dass du an dir arbeitest. Schnelle Ekstasen sind da nicht zu holen."


Ein promovierter Molekularbiologe kommt ohne sein Fach aus

Ricard aber meinte es ernst und widmet sich seither der buddhistischen "kontemplativen Wissenschaft" mit der gleichen Entschlossenheit, mit der er sich in seinem französischen Leben der "rationalen Wissenschaft" verschrieben hatte. Ricard ist promovierter Molekularbiologe und arbeitete am Institut Pasteur in Paris. Ein vielversprechender Nachwuchsforscher, dem der Wissenschaftsbetrieb zuwider wurde – "dieses endlose sich Verlaufen in Details, diese Unfähigkeit, die fundamentalen Fragen des Lebens zu lösen". Der Abschied ist ihm nicht schwer gefallen. "Die Biologie kommt wunderbar ohne mich aus", sagt er, "und ich wunderbar ohne die Biologie." Er hat die Seiten gewechselt. Die Naturwissenschaften betrachtet er aus der Ferne, distanziert-freundlich.


Alte Weisheiten

Als "Versuchskaninchen" nimmt er an einem Projekt von Bewusstseins- und Emotionsforschern teil, die den Einfluss von Meditation auf das Gehirn untersuchen. "Da liege ich dann im Tomographen und meditiere über Mitgefühl", sagt Ricard, leicht amüsiert. Er zeigt uns die Aufnahme vom Inneren seines Kopfes: Farbig leuchten da jene Zonen, die bei der Meditation in konzentrierte Ruhe versinken. Damit ist nun bewiesen, Ricard lacht, "was der Buddhismus seit 2500 Jahren ohnehin weiß".


Literaturtipps

Xuan Thuan Trin/Matthieu Ricard: Quantum und Lotus. Vom Urknall zur Erleuchtung, Goldmann-Verlag

Matthieu Ricard/Oliver Föllmi/Danielle Föllmi: Buddhismus im Himalaya, Knesebeck-Verlag


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