GEO Magazin Nr. 10/07 - Gerechtigkeit Seite 1 von 5

Text von Markus Schrenker und Thomas Ramge

GEO-Umfrage: Was ist gerecht?

Die große Umfrage vom Sommer 2007 zeigt: Gerechtigkeit ist den Deutschen wichtig - und sie glauben nicht, dass es immer gerecht zugeht in unserem Land. Vor allem die ungleiche Verteilung der Reichtümer empfinden die meisten als unfair


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

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Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

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Was macht Google mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

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Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Was ist gerecht? Kaum ein Thema bewegt die Menschen in Deutschland mehr als diese Frage. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen GEO-Erhebung im Sommer 2007. Gerechtigkeit gehört zu den bestimmenden Themen in den privaten wie öffentlichen Debatten: 85 Prozent aller Befragten gaben an, "oft" oder "manchmal" darüber zu diskutieren.


Umfrage

Wird man in Deutschland für seine Leistung gerecht belohnt?



<strong>Wachsendes Unbehagen</strong><br />
Immer weniger Menschen halten
Deutschland für ein Land, in dem
es gerecht zugeht (Foto von: illu.team43/ Juliane Richter und Birte Wagner)
© illu.team43/ Juliane Richter und Birte Wagner
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Wachsendes Unbehagen
Immer weniger Menschen halten Deutschland für ein Land, in dem es gerecht zugeht

Auch wenn es keinen Konsens gibt, wie eine faire Gesellschaft aussehen könnte, herrscht doch weitgehend Einigkeit darüber, dass die Verhältnisse in Deutschland ungerecht sind. Nur 18 Prozent der Befragten wollten zum Beispiel der Aussage zustimmen, dass "die Einkommens- und Vermögensverhältnisse in Deutschland gerecht" seien.

Viele Menschen fühlen sich auch persönlich ungerecht behandelt. Fast jede fünfte Frau empfindet sich wegen ihres Geschlechts benachteiligt (und jeder 16. Mann). Mehr als ein Viertel der Ostdeutschen fühlt sich wegen seiner regionalen Herkunft diskriminiert, im Westen sind es sieben Prozent. "Chancengleichheit" sehen im Westen gerade noch 31 Prozent der Befragten verwirklicht, in Ostdeutschland gar nur 21 Prozent. Das heißt: Nur noch eine Minderheit glaubt, dass in Deutschland jeder Mensch die gleichen Aussichten auf Bildung, sozialen Aufstieg und Selbstverwirklichung hat - gleichgültig ob Frau oder Mann, einheimisch oder zugewandert, arm oder reich.


<strong>Benachteiligung hat
viele Facetten</strong><br />
Das Grundgesetz sagt:
Niemand darf wegen
seiner Herkunft, seines
Geschlechts, seiner
Religion, seiner politischen
Überzeugung
diskriminiert werden.
Viele Menschen beklagen,
dass ihnen dies
dennoch widerfährt (Foto von: illu.team43/ Juliane Richter und Birte Wagner)
© illu.team43/ Juliane Richter und Birte Wagner
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Benachteiligung hat viele Facetten
Das Grundgesetz sagt: Niemand darf wegen seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner Religion, seiner politischen Überzeugung diskriminiert werden. Viele Menschen beklagen, dass ihnen dies dennoch widerfährt

Gleich ist nicht gleich gerecht

Und die Unzufriedenheit nimmt zu. Seit 1991 untersuchen Sozialwissenschaftler der Berliner Humboldt- Universität im Rahmen des "International Social Justice Project" (ISJP) Gerechtigkeitsvorstellungen in unterschiedlichen Ländern. Das Urteil der Deutschen: Es geht hierzulande mittlerweile deutlich ungerechter zu als noch vor 16 Jahren. In Westdeutschland waren 1991 mehr als 70 Prozent der Meinung, dass Begabung und Intelligenz belohnt würden. 2006 glaubte dies nur noch jeder Zweite; in Ostdeutschland war die Quote noch geringer.


<strong>Wann werden Unterschiede ungerecht?</strong><br />
Zu viel Ungleichheit empfinden die Deutschen ebenso als unfair wie zu viel Gleichheit. Das ist kein Widerspruch &#x2013; denn Gerechtigkeit lässt sich nicht messen, nur fühlen. Und deshalb sind ihre Grenzen fließend (Foto von: illu.team43/ Juliane Richter und Birte Wagner)
© illu.team43/ Juliane Richter und Birte Wagner
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Wann werden Unterschiede ungerecht?
Zu viel Ungleichheit empfinden die Deutschen ebenso als unfair wie zu viel Gleichheit. Das ist kein Widerspruch – denn Gerechtigkeit lässt sich nicht messen, nur fühlen. Und deshalb sind ihre Grenzen fließend

Doch was ist eigentlich "gerecht"? Jedenfalls nicht, dass jeder das Gleiche bekommt, finden die Deutschen: "Es ist gerecht, dass man das behält, was man sich durch Arbeit verdient hat, auch wenn das heißt, dass einige reicher sind als andere", finden 86 Prozent. Gerecht ist es aber auch, Menschen nicht verarmen zu lassen: "Der Staat sollte für alle einen Mindestlebensstandard garantieren", sagen 76 Prozent der Befragten in Westdeutschland und 86 Prozent im Osten. Und das, obwohl 60 (Ost) und 77 Prozent (West) der Meinung sind, dass "viele Sozialleistungsbezieher das soziale Sicherungssystem in irgendeiner Weise ausnutzen." Was wiederum als ungerecht bewertet wird. Der Leiter der ISJP-Forschungsgruppe an der Humboldt-Universität, der Soziologe Bernd Wegener, ordnet das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen in vier Kategorien ein, die er "Gerechtigkeitsideologien" nennt.

Für "Individualisten" steht fest, dass nur durch eigene Leistung erworbene Vorteile und Verdienste gerecht sind. Sie bevorzugen ein System, das auf Konkurrenz beruht, und stehen damit dem politischen Liberalismus am nächsten. "Askriptivisten" - Konservative - halten die den Menschen von der Gesellschaft "zugeschriebenen" Unterschiede im Status und die damit verbundenen Privilegien für naturgegeben. Sie sehen keinen Grund, die überlieferte Ordnung zu ändern. "Egalitaristen" haben eine ausgeprägte Präferenz für Umverteilung und Ergebnisgleichheit. Diese Ziele zu verwirklichen, ist Aufgabe des Staates - eine im Kern sozialistische Idee. Für "Fatalisten" schließlich gibt es keine Gerechtigkeit. Sie fühlen sich schicksalhaft den bestehenden Verhältnissen ausgeliefert und neigen zum politischen Nihilismus.



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Kommentare zu "GEO-Umfrage: Was ist gerecht?"


Julchen | 16.05.2011 14:16

Hallo ich bin der Meinung, das es in Deutschland schon lange nicht mehr gerecht und sozial zu geht, denn die kleinen hängt man und die großen lässt man laufen. Das hat man schon bei Zumwinkel ,Ackermann und all den Anderen Manageren gesehen. Die machen Steuerhinterziehung von Millionen ,bekommen 1,5 Jahre auf bewährung und eine jämmerliche Geldstrafe und noch eine riesige Abfindung als Belohnung. und andere die mal einen Pfandschein an sich nehem der wird gleich verurteilt und im hohen bogen entlassen. Wenn wir Steuerhinterziehung machen dann landen wir hochgradig im Knast. Wo ist da bitte Gerechtigkeit? Die Banken machen die größe Finanzkrise wo wir als Steuerzahler den Kopf hinhalten müssen um sie aus dem Dreck zu ziehen doch wenn sie wieder schwarze Zahlen shreiben müssen sie nichts zurückzahlen. Keiner von denen wird irgenwie zur verantwortung gezogen für das was sie verursacht haben. Doch wir müssen zahlen bis zum geht nicht mehr. Das kann doch nicht auf ewig so weiteer gehen. Beitrag melden!

JGC | 26.04.2008 09:05

Wer ist bitteschön ein Sozialschmarotzer ...? Der kleine Penner der auf der Strasse hockt?? Oder die Asylanten, denen das arbeiten verboten wird und zuviel Zeit haben um krummen Geschäften nach zu gehen?? Oder die Jugendlichen, denen man nur noch "...-Perspektiven" anbietet?? Oder sind es nicht doch eher all die Unternemer, die mit Hilfe ihrer Maschinen ihren Reichtum vermehren und dem Staat dafür all die notwendigen Einnahmen vorenthalten, die er eigentlich fordern sollte, um jedem Mitglied im Staat ein garantiertes überleben zu sichern?? Jede Putze macht ihren Job!! Was wäre, wenn ihr Sesselpupser euer Klo selber putzen müsst?? Kauft ihr euch dann vollautomatische, sich selbstreinigende Toiletten?? Hört mal... Jede Arbeit ist wichtig und wert, auch Gerecht bezahlt zu werden!!! Und jeder der glaubt, das daß Heer der Billiglöhner den sozialen Standfuß der Gesellschaft zahlen soll, der hat sich kräftig geschnitten! JGC Beitrag melden!

Christoph Prüm | 03.01.2008 20:24

Da die Kapitaleinkommen infolge der Automatisation gegenüber den Arbeitseinkommen immer steiler zunehmen werden, wird Kapitalbesitz für jeden immer notwendiger zum Leben werden. Es ist nicht einzusehen warum die Mehrheit der Bevölkerung, die sonst nichts erbt, hier nicht die Forderung nach einer Grundausstattung mit Kapital fordert, ein Mindesterbe für jeden. Anders kann es nicht mehr lange weiter gehen, oder wir bekommen wieder einen sozialistischen Rückfall. www.grunderbe.de Beitrag melden!

Helmut Rau | 30.11.2007 07:10

Was können wir gegen die Ungerechtigkeit tun? Zu diesem Thema empfehle ich den folgenden Link: http://www.inwo.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=405&mode=thread&order=0&thold=0 Beitrag melden!

peter wein | 16.10.2007 12:27

1o% Reiche und 90% der Bevoelkerung verarmt, Jahrgaenge nach 1961 wissen eigentlich nicht mehr wofuer sie arbeiten, die Politiker bedienen sich wie in einem Megastor und werden in Pension geschickt vorzeitig, wenn diese nicht mehr tragbar sind, das Volk sieht apatisch zu, deutsche Tugend, das Volk darf einmal alle 4 Jahre stimme abgeben, und hat keinen Einfluss auf eine Entscheidung EU Bundestag Bundesrat. Beitrag melden!

Angelika Langenbeck | 11.10.2007 21:36

Gerechtigkeit und Gleichbehandlung betreffend ist seit 1999 das Büro gegen Altersdiskriminierung in Köln sehr engagiert tätig. In unserem Land werden die Menschen wegen ihres Geburtsdatums häufig benachteiligt, ausgegrenzt, aus dem Arbeitsleben rausgedrängt oder auch zwangsverrentet. Die meisten Banken verweigern Menschen aus Altersgründen Kredite. Sogar im Ehrenamt gibt es manchmal Altersgrenzen. Die Führungsspitze in Politik und Wirtschaft hingegen kennt i. d. R. keine Altersgrenzen. Ist das alles gerecht ? Weitere Infos unter www.altersdiskriminierung.de - Das Büro gegen Altersdiskriminierung ist telefonisch erreichbar unter 0221/9345007 Beitrag melden!

Fritz Langbehn | 06.10.2007 01:43

Es gibt Menschen, denen an mehr Gerechtigkeit gelegen ist und die sich dafür mit ihrer ganzen Kraft ins Zeug legen, ohne einen müden Euro dafür zu bekommen. Sie bemühen sich um Aufklärung der Bevölkerung über die tieferen Zusammenhänge der sich öffnenden Schere und mögliche Auswege: Boden- und Geldreform. Sie organisieren sich z.B. in der Initiative für Natürliche Wirtschaftordnung. Unter www.inwo.de findet man viele Hinweise auf weitere Initiativen und Informationen zum Thema. Beitrag melden!

geronimo | 05.10.2007 01:00

An Wickermann, Diese armen Arbeitgeber tun mir wirklich leid, Sie sind immer an jammern, kürzen Löhnen und Weinachtsgelder, Werden immer gieriger und gehen über leichen, Damit sie sich noch ein schnelleren Porsche zulegen können........ wie gesagt Diesen armen Arbeitgeber Beitrag melden!

veritas | 04.10.2007 19:54

Es geht in Deutschland nicht gerecht zu, weil keine Gleichheit vor dem Gesetz besteht! weil zwar viel über die unselige Vergangenheit gesprochen, diskutiert und geschrieben wird, aber die wirklich Schuldigen nicht genannt werden! weil es zuviele Kleingruppen mit gro´ßen Privilegien gibt, die zu Lasten der Solidargemeinschaft gehen! weil Leute, die ohnehin schon am Boden liegen, von Promis bedrängt werden, noch schlechter zu leben, d. h. mit nioch weniger cash zufrieden zu sein! weil die sog. Eliten hierzulande zum großen Teil verdorben, verkommen, unmoralisch und verantwortungslos sind und eine Haltung pflegen, die dem Wort entspricht: "Außen hui, Innen pfui!" weil wir von minder begabten, mittelmäßigen und dem Ausland hörigen Politikern regiert werden ( und es so wollen!!) weil in Deutschland die Ehrlichen immder die Dummen waren, die Dummen sind und - wenn wir es nicht ändern - auch die Dummen bleiben werden. Konsequenz: Neue Regierung!! Neue u. gerechtere Politik!! Beitrag melden!

Altenpflegefachkraft | 04.10.2007 11:31

Verdient sie...was sie verdient? NEIN, ganz sicher nicht! Ich vermisse, wenn man schon über diese „sozialen Dienstleister“ ausführlich berichtet, die Offenlegung nicht realisierbarer Grundbedürfnisse von Patienten, Schwachen oder Alten. Wie z. B. füttern, zur Toilette zu begleiten, Körperpflege, Mundpflege, Lagerintervalle einhalten, Zuwendung - findet dies alles in den Krankenhäusern noch wirklich statt? Die Gesellschaft erzieht sich seine „sozialen Dienstleister am Menschen“ mit der Effektivitätsanalyse, einem erzielten Gewinn und zuviel Dokumentationsaufwand, zu überforderten, an Körper, Seele und Psyche überlasteten geringverdienenden Arbeitsbienen, nicht selten ins Burnout. Dann schließt sich der Kreis, die ehemals Pflegenden werden dann selbst zu Behandelten. Haben wir dafür als Fachkräfte unser Examen gemacht? Kann diese Gesellschaft, welche so mit ihren Menschen umgeht, sich noch sozial nennen? Angemessene Anerkennung, Motivation und angemessener Lohn sind hier unverzichtbar. Beitrag melden!

Rodolfo | 03.10.2007 14:30

Gerechtigkeit ist eine Illusion, der Mensch ist nicht gerecht und wird es nie sein.In unserer Gesellschaft haben wir uns alle demokratisch dafür entschieden, den Konsum zum höchsten Gut zu erheben. Die sozialen Strukturen werden ausser Kraft gesetzt wo sich jeder nur noch um sich, seine Karriere und seine materiellen Träume kümmert. Das tut uns weh wenns mal nicht so läuft und ist ganz schön einseitig. Wir haben immer mehr die Möglichkeit aus den Augen verloren uns entscheiden zu können wie wir leben möchten. Das Problem ist, dass die Gewinner unseres Systems ihre Sichtweise der Gerechtigkeit mit Geld und Einfluss pflegen. Trotzdem dürfen wir Menschen die anders leben wollen (nicht konsumorientert) nicht ausgrenzen. Ein Versuch wäre Experimente zuzulassen und zu fördern anstatt immer nur maximale Sicherheit zu fordern. Allerdings erfordert dieser Schritt auch Mut und Selbstbewusstsein. Beitrag melden!

Jochen Thiel | 02.10.2007 17:45

Betr.: Kommentar Piiere Jolly - .01.10.2007 Kam mich seiner Ausführung nur anschießen Jochen Thiel Beitrag melden!

Pierre Joly | 01.10.2007 11:52

In Deutschland existiert das Belohnungsprinzip nicht mehr. Als Äquivalent für den akuten Lohn, stehen Preiserhöhungen in allen kategorien des täglichen Bedarfes derart hoch an, dass der Lohn nicht mehr zu dem reicht, was wir überleben nennen. Von den heimlichen Steuererhöhungen ( Lebensmittel, Genussmittel, Treibstoffen usw.,usw.) ganz abgesehen. Der marode Staat streicht und kürzt überall, enn es um Lebensqualität geht - und die Muppet Show der Regierenden labt sich, wo sie nur kann. Lobt, es geht aufwärts!" Aber leider nur auf Kosten aller Nichtbeamteten Bürger. Fakt ist, daß in Deutschland der Respekt vor der schmarotzenden "Obrigkeit" viel zu groß ist. In Frankreich, wäre unter einer drartigen Schamlosigkeit unserer " Muppets" längst eine neue Revolution ausgebrochen. Beitrag melden!

VanSan | 28.09.2007 08:58

Eure Umfrage ist schwierig zu beantworten der gerechte Lohn ist abhängig von den Preisen die um einen herum anfallen. Bei mir wäre das doppelte an Lohn erforderlich um mit meiner Familie heute gut über die Runden zu kommen. in 20 jahren vieleicht sogar das dreifache. Die Arbeitgeber hingegen sagen Sie können es sich nicht leisten, und dann hört man noch so Sätze wie, jeder ist ersetzbar, wenn man nicht mit dem zufrieden ist was wir bekommen.Ich Arbeite Vollzeit 40 std. / Woche und bin Harz 4 berechtig das ist deprimierend. Beitrag melden!

Kurt T | 27.09.2007 14:33

Ich muß Ihnen gratulieren: praktisch alle Ihre Grafiken werden es wohl in die nächste Auflage "Wie lüge man mit Statistik" schaffen. z.B. Grafik Benachteiligung: Verdrehung der Größenachse Das hat Seltenheitswert. Kommt in meine nächste Vorlesung: Niedrig ist hoch und hoch ist niedrig. Also Ältere Frauen sind die unzufriedensten überhaupt. Optisch haben sie aber den kleinsten Wert. Der Mann unten bei 30% soll bitte was sein? Aber auch ansonsten ein recht problematischer Aufsatz. Wieso sind die alten Menschen in der Grafik "Zugunsten unserer Kinder und Enkel" schimpfende und drohende Männer? Glauben Sie dass alte Menschen ständig schimpfen und drohen? Oder nur Männer? Wieso beschimpfen Sie überhaupt alte Menschen? Haben Sie eine so homogen junge Leserschaft? Was wäre wenn die Hälfte Ihrer über 60 jährigen Leser ihre Zeitung nicht mehr kaufen würde und Jugendliche aus Solidarität? Würde das nicht reichen um Sie bis zur Rente arbeitslos zu machen. Beitrag melden!

Illes | 26.09.2007 20:55

Hallo Ich bin linie busfahrer. Haben schichtzeit 14,35 stunde, da von hab ich 5,35 stunden pause auf diese zeit gibts kein cent nur lenkzeit 9,66€ Brutto Heist (TARIF) Ist kein wunde das ale Ca. 80% auslände sind wie ich auch. Sehen Wiesbaden ORN.( Und die medien )wo auslände kaumm Deutsch können.Da für anwortung für die fargeste. Ja .leide aber 67 jahre solle die bürge arbeiten. Ist aber intresant Das bei die auswandere noch kein Poltiker oder beamte debei war. Ist wascheinlich noch der bester beruf Beitrag melden!

roman | 25.09.2007 17:04

Ich arbeite seit 10 Jahren in einem Möbelgeschäft als Monteur für Küchen. Seit etwa einem Jahr,werden bei uns Lehrlinge ausgebildet. Diese Lehrlinge sind eine besonders billige arbeitskraft,da sie meist die Beifahrer der auslieferungsfahrer ersetzen,und auch somit die löhne der Fachkräfte herunterdrücken. Auch leiharbeiter sind bei uns angestellt,die besonderst billig arbeiten. Unser Chef,nutzt dies auch aus,um uns unter Druck zu setzen,und unsere löhne zu drücken. Wir werden gezwungen,überstunden zu leisten,an Samstagen zu arbeiten,ohne überstundenzuschläge undFreizeitausgleich,und so mancher,weiss nicht mehr,wie er seine fam. ernähren soll. Beitrag melden!

Constanze von Haller | 19.09.2007 14:14

Heute morgen haben die Erzieher gestreikt: Wie kann es sein dass ein Erzieher nur ein Bruchteil von einem Informatiker, Bankdirektoren oder gar Politiker verdient? Eltern und Erzieher wie Lehrer schaffen gemeinsan die Grundlage für das was aus uns/ der Menschaheit wird... Es gibt doch gar keine wichtigere Tätigkeit. Natürlich ist das nicht nur ein Geldproblem... Und es ist auch nicht nur ungerecht, das der Entwicklung von Kindern weniger Wert beigemessen wird als der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Staat ist nur zum regeln da. Die Ungerechtugkeit sitzt verdammt tief!!!!! Beitrag melden!

WickerMan | 13.09.2007 18:58

Für Alle gibt es ein Gesetz, Bezahlt zu werden, der Arbeiter, der Lieferant, der Staat, die Sozialschmarozer,........ aber für den Selbständigen Handwerker gibt es keins!! Ganz im Gegenteil, der Arbeiter baut sch...., wer zahlts der Arbeitgeber, die Architekten sind zu blöd um Witschaftlich zu planen, wer zahlts, der Arbeitgeber, die Auftraggeber suchen um Preise zu drücken, meist nur Kleinigkeiten (vorher schon Eingeplant) und zihen willkürlich ab, wer badet es aus, der Auftraggeber, die ganz anderen wollen nicht Zahlen, Vergleich -> was bekommen wir, nicht mal die Materialkosten. Wenn ein Arbeiter 10.-€ Wert ist, dann müssten die Arbeitgeber 100.-€/Std. verdienen. Jeder Steuerzahler sollte für das was tut zur Verantwortung gezogen werden, dann gäbe nicht nur weniger Pleiten, nein sogar die Kassenbeiträge könnten halbiert werden! Beitrag melden!

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