GEO Magazin Nr. 12/05 - Die Abkehr vom Egoismus Seite 1 von 4

Text von Hania Luczak

Japan: Die Insel der glücklichen Alten

Nirgendwo erreichen Menschen ein so hohes Alter wie auf der Insel Okinawa. Wie lautet die Zauberformel, der sie ihre Kraft und Lebensfreude verdanken?


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Matsu Taira ist 99. Sie lebt allein in ihrem kleinen Holzhaus in Ogimi, einem Dorf an der Westküste Okinawas, der größten Insel im gleichnamigen südjapanischen Archipel. Neben ihr, auf der Terrasse unterm Vordach, hat es sich Ushi Okushima bequem gemacht. Sie ist 103 und wohnt mit ihrer 77-jährigen Tochter gleich um die Ecke. Regen fällt wie Puder, Dunstwärme steigt auf und Erdgeruch. Kinderzart ruhen die beiden alten Frauen in ihren Bambussesseln, körperlich und geistig wohlauf nach einem Jahrhundert Leben. Zwei Frauen mit der fast unverschämten Gelassenheit von Greisinnen, die wissen, dass ihnen nichts und niemand mehr etwas anhaben kann.


"Umgib dich mit Lebendigem!" Viele der alten Frauen in Ogimi widmen sich, wie diese 92-Jährige, täglich ihren Pflanzen (Foto von: Peter Menzel)
© Peter Menzel
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"Umgib dich mit Lebendigem!" Viele der alten Frauen in Ogimi widmen sich, wie diese 92-Jährige, täglich ihren Pflanzen

Spuren der Vergangenheit

Woher kommst du? Deutschland - guter Fußball, stimmt's? Knittermundlächeln. Wie lange bist du geflogen, um zu uns zu kommen? 15 Stunden - nur um zu erfahren, wie man so alt wird wie wir? Sie nicken einander vielsagend zu. Matsu Taira und Ushi Okushima sind Freundinnen. Beide sind Fischerfrauen und Bäuerinnen, beide mehrfache Urgroßmütter. Geboren noch in Zeiten, in denen japanische Kaiser Götter waren und Bauern die Erbärmlichsten unter den Menschen. Die Ehemänner im Zweiten Weltkrieg verloren, dessen letzte, mit mehr als 200 000 Toten ungeheuer verlustreiche Schlacht auf Okinawa tobte. Tausende amerikanischer Soldaten halten bis heute in Militärbasen die Stellung auf der besiegten Insel, die erst 1972 an Japan zurückfiel und Matsu und Ushi wieder der Regierung in Tokio unterstellte. Sie selbst haben ihre subtropische Heimat niemals verlassen; warum auch, sagen sie, wo hier das Leben doch besonders gut gedeiht, und: Wirklich japanisch sind wir nicht. Wir freuen uns zum Beispiel über Fremde und schlagen die Augen nicht nieder.


Respekt vor dem Alter

Wenn sie überhaupt nach ihren Wurzeln suchen, dann fühlen sie sich eher als Abkömmlinge des mittelalterlichen Insel-Königreichs Ryukyu und seiner eigenständigen Kultur - eines exotischen Schmelztiegels und Handelsplatzes mit Einflüssen aus Polynesien, China, der Mongolei und Korea. Erst 1879 ist Okinawa überhaupt zu einer japanischen Präfektur geworden, einer der ärmsten. Doch bis heute kennt auf dem tief im Süden gelegenen Archipel kaum einer die japanischen Volkssagen, in denen von verarmten Dörflern erzählt wird, die nutzlos gewordene Greise auf unwegsame Berge schleppen, wo sie auf den Hungertod warten müssen. In Okinawa dagegen herrscht in den Köpfen noch immer Konfuzius, der Respekt vor dem Alter fordert, die Gnade und Gabe der späteren Jahre.


Japan hat die höchste Lebenserwartung

In keinem Land der Welt gibt es prozentual mehr Hundertjährige als in Japan. Seine Bürger besitzen die höchste durchschnittliche Lebenserwartung aller Nationen - Männer 79, Frauen 86 Jahre. Und 18 von 100000 Einwohnern werden 100 und mehr Jahre alt, in Deutschland sind es etwa zehn. Doch Okinawa wiederum schlägt selbst die japanischen Hauptinseln um Längen: Rund 600 Einwohner (zu 85 Prozent Frauen) bei einer Bevölkerung von 1,3 Millionen erreichen die magische Schwelle von 100, mehr als 45 sind das pro 100000 Menschen. Und das 3500-Seelen-Dorf Ogimi im ländlichen Norden der Insel setzt allem noch die Krone auf: 430 Menschen sind hier älter als 80, und zwölf haben die 100 überschritten.


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Kommentare zu "Japan: Die Insel der glücklichen Alten"


Katharina | 14.10.2011 11:15

@ georg adam Und was ist dann Deiner Meinung nach besser? Alle Menschen über 60 jahre von medizinischer Versorgung ausschließen? Kranke und Behinderte sterben lassen, wenn sie sich nicht selbst versorgen können? Und glaubst Du wirklcih es wäre besser wieder einer schöne Bevölkerungspyramide zu haben? Das würde nämlich bedeuten (so war das nämlich früher), dass wir eine hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit haben und dass viele Menschen nicht mal 40 Jahre alt werden... Wahrscheinlich würdest dzu das für Dich selbst nicht wollen, oder? Oder, wie alt bist Du und möchtest Du gerne bald sterben - wohl eher nicht, oder? Beitrag melden!

Georg Adam | 20.03.2011 10:08

Ist es wirklich ein Glück für die Menschen, so alt zu werden? Ich glaube, dass es weder für die Menschen selbst noch für die Ressourcen der Welt ein Glück ist, im Gegenteil ein Unglück. Das Siechen der Alten wird ja gerne verdrängt, die Zwanghaftigkeit zur Verlängerung des Lebens kann man hautnah in unseren Altersheimen erleben. Da geht aber keiner freiwillig hin, sogar die Verwandten können das Elend meistens nicht anschauen und überlassen die Siechenden, die Dementen, nur zu gern dem Personal dort. Und die Überbevölkerung auf der Erde, auch in Japan, ist doch der tiefere Grund von immer mehr schrecklicher Atomkraft, Umweltverschmutzung und Vergeudung der letzten Erdressourcen. Die totale Überbevölkerung der Erde , kann man zwar nicht durch den Menschen ändern, sollte man sich aber bewusst machen. Sie führt zum Raubverhalten bezüglich der Ressourcen der Erde. In 200 Jahren hat sich die Erdbevölkerung siebenfach erhöht, in den letzten 40 Jahren wieder verdoppelt. Glück, nein Fluch. Beitrag melden!

Walter Kiefer | 01.07.2009 06:48

Die vorwärtseilende Forschung tut gut daran, von den ungeheuren Leistungen der Evolution, die natürlich auch die vielfälltigen Kulturen der Völker einschließt, zu lernen. Dies geschieht immer mehr mit grosser Bewunderung für die Effizienz und den Einfallsreichtum der Natur. Die Arroganz früherer Jahrhunderte ist lang vergangen. Während viele Pharmafirmen an teuren Medikamenten forschen, beschreibt Ihr Artikel über Okinawa, dass Menschen schon längst älter werden,ohne Pillen, mit einem ihnen eigenen Lebensstil und einer gesunden Ernährung.Mal sehen, wo ich wenigstens die Goya Gurke kaufen kann. In Düsseldorf vielleicht, dem japanischen Zentrum in Deutschland ? Oder die Samen ? Beitrag melden!

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