GEO.de - "Wenn du gut bist, spiel langsamer!" Seite 1 von 2

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"Wenn du gut bist, spiel langsamer!"

Ein "Tempolimit für Klassik" fordert der Hamburger Pianist Uwe Kliemt. Im Interview mit GEO.de erläutert er, warum - und demonstriert am Klavier die Wirkung unterschiedlicher Tempi


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


In Vortragskonzerten wirbt Uwe Kliemt für genaues Hinhören - auch und gerade bei bekannten Werken (Foto von: privat)
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In Vortragskonzerten wirbt Uwe Kliemt für genaues Hinhören - auch und gerade bei bekannten Werken

Herr Kliemt, die Klagen über zu hohes Tempo in der klassischen Musik häufen sich. Auch Sie klagen die Raserei der Interpreten an und fordern das Tempo giusto. Woher wissen Sie denn, was "giusto", also "richtig" ist?

Tempo giusto ist nicht das richtige, sondern das rechte Tempo. Wenn jemand sagt, er spiele das richtige Tempo, dann ist das ein Dogma und es gibt keine Diskussion. Das rechte Tempo liegt nicht auf der Hand. Da muss man erst mal untersuchen, was ist denn "drin" ist in einem Musikstück. Man kann das auch allgemein fassen: Ich muss ein Tempo wählen, das etwas zum Vorschein bringt. Einen Rhythmus zum Beispiel, Längen und Kürzen. Nehmen Sie zum Beispiel den Rhythmus "lang-kurz-kurz". Extrem langsam wäre: heute ein Schlag, übermorgen ein Schlag und am Tag darauf wieder ein Schlag. Aber diesen Rhythmus können Sie irgendwie nicht fassen. Der Zusammenhang geht verloren. Das andere Extrem können Sie auch nicht wahrnehmen. "Lang-kurz-kurz-lang-kurz-kurz" innerhalb einer Sekunde etwa. Das schnurrt zusammen. Das heißt, es gibt zwei Extreme, die herausfallen aus dem Erlebnisfeld. Ich muss Rhythmus erleben können.



AUDIO

Mozart: Alla Turca (MP3 - 1,4 MB)
» Als MP3-Download

Nun reicht das noch nicht als Spielanweisung für den Musiker ...

Natürlich nicht, da kommt vieles zusammen. Wilhelm Furtwängler wurde mal gefragt, wie schnell man die Eroica spielt. Da hat er gesagt, man muss nicht nur auf den Anfang schauen, sondern auch, was weiter hinten passiert. Da gibt es eine Stelle im ersten Satz, mit genau diesem Rhythmus, "lang-kurz-kurz". Das muss rhythmisch prägnant hörbar sein. Danach muss man das Tempo des ganzen Satzes einrichten.


Ein anderes Beispiel: Mussorgski notiert im "Marktplatz von Limoges" aus den "Bildern einer Ausstellung" fünfzig Fortissimo-Sforzati, also herausgehobene Töne, auf zwei Seiten. Das heißt, man hat unglaublich viel damit zu tun, diese Töne, die hervortreten sollen, herauszuplastizieren. Und das habe ich noch bei keiner der heutigen schnellen Versionen durchgängig gehört. Ein Kollege von mir meinte dazu nur: Das hat Mussorgski nicht so gemeint. In diesem Stil laufen leider manchmal die Diskussionen.


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  • www.tempogiusto.de

    Die Homepage von Uwe Kliemt
     


AUDIO

Beethoven: Sinfonie Nr. 6 "Pastorale" (MP3 - 1 MB)
» Als MP3-Download

Im letzten Satz von Beethovens Neunter habe ich etwas ganz Spannendes entdeckt. Der Satz startet mit einem Aufruhr in einem wahnsinnigen Tempo, worauf die Kontrabässe ein Rezitativ beginnen. Karajan zum Beispiel geht an dieser Stelle fast auf die halbe Geschwindigkeit. Beethovens Tempoangabe ist aber am Anfang des Rezitativs: "Im Charakter eines Rezitativs, aber im Tempo". Das heißt, an dieser Stelle soll keine Tempomodifikation eintreten. Wenn Sie aber das Tempo vom Anfang fortsetzen, dann müsste der Sänger durch das Rezitativ hasten. Das macht niemand. Wenn man dagegen den Anfang langsamer spielte, könnte man auch plötzlich den Rhythmus hören, nämlich eine Zweier-Figur im Dreiertakt. Das heißt, der Eindruck des Aufruhrs entsteht durch diese Verschiebung. Im schnellen Tempo geht das Flöten.



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