GEO Magazin Nr. 05/04 - Deutschland 2020 Seite 1 von 4

Text von Reiner Klingholz

Demographie: Was Deutschland erwartet

Wir werden in den kommenden Jahrzehnten demographische Verwerfungen erleben, die sich nur mit den Folgen der großen Auswandererwellen des 19. Jahrhunderts vergleichen lassen. Was uns bevorsteht, was getan werden muss


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Fast 5,5 Millionen Einwohner hat Deutschland in den letzten 30 Jahren verloren - fast ebenso viele wie zwischen 1815 und 1914 nach Nordamerika ausgewandert sind. Denn seit 1972 sterben hierzulande mehr Menschen, als geboren werden - jede nachfolgende Kindergeneration ist um ein Drittel kleiner als die ihrer Eltern. Mit im Schnitt nur noch knapp 1,4 Kindern pro Frau zählt die Bundesrepublik heute zu den kinderärmsten Gesellschaften der Welt.


Wenngleich die Einwohnerzahl bundesweit um 3,8 Prozent zugenommen hat, ist sie in knapp einem Drittel aller Kreise gesunken. Viele davon liegen im Osten, aber auch in sterbenden Industrieregionen des Westens (Foto von: GEO-Grafik)
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Wenngleich die Einwohnerzahl bundesweit um 3,8 Prozent zugenommen hat, ist sie in knapp einem Drittel aller Kreise gesunken. Viele davon liegen im Osten, aber auch in sterbenden Industrieregionen des Westens

Deutschland - ein Einwanderungsland

Dieser tief greifende Schrumpfungsprozess wurde lange kaum wahrgenommen, weil sich Deutschland im selben Zeitraum - faktisch und entgegen den politischen Debatten - zum Einwanderungsland gewandelt hat. Mittlerweile leben hier mehr als zwölf Millionen Menschen, die nicht in Deutschland geboren wurden oder nicht die deutsche Nationalität besitzen: Das ist die weltweit zweitgrößte zugewanderte Bevölkerung nach jener in den USA. Allein deshalb ist Deutschland bislang nicht leerer geworden.


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Niedrigste Geburtenrate in den neuen Bundesländern

Diese Rechnung gilt allerdings nur für den Westen Deutschlands. Im Osten, wo sich die Machthaber lange, aber vergeblich mit Mauer und Stacheldraht gegen Bevölkerungsverluste gewehrt haben, brach nach der Wende, quasi über Nacht, die durchschnittliche Kinderzahl je Frau von 1,6 auf 0,77 ein - der niedrigste je gemessene Wert weltweit. Der Strukturwandel tilgte überkommene Industriereviere von der Landkarte, und vor allem junge und qualifizierte Menschen folgten dem Wirtschaftsgefälle - nach Westen. Alte und sozial Schwache blieben zurück.


Halbierte Bevölkerung bis 2050?

In kürzester Zeit kam es zu einer regelrechten Bevölkerungsimplosion: Wo Busse und Bahnen den Betrieb einstellen, Postämter und Schulen dichtmachen und von der ökonomischen Infrastruktur nur der Zigarettenautomat bleibt, ziehen auch keine jungen Familien mehr hin. Seit Gründung der DDR hat Ostdeutschland ein Viertel der Bevölkerung verloren. Bis 2050, so die Prognosen, könnte es noch einmal die Hälfte der jetzigen Bewohnerschaft sein.


Schrumpfungs- und Wachstumszonen

Die neuen Länder haben damit im Zeitraffer erlebt, was auf andere Gebiete Deutschlands erst noch zukommt. Insgesamt wird sich die Bundesrepublik zunehmend teilen in Regionen der Schrumpfung und des Wachstums. Dabei ziehen die Menschen einerseits vom Land in jene Ballungsräume, die eine wirtschaftliche Perspektive bieten; andererseits aus den urbanen Zentren in deren immer breiter werdende Grüngürtel, die mehr Lebensqualität versprechen. Aber selbst dort fehlen die Kinder. Die Republik wird, zuerst in den Schwundregionen, bald jedoch bundesweit, zu einem Land der Alten.



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Kommentare zu "Demographie: Was Deutschland erwartet"


Willi | 11.01.2012 21:09

Wen beim bauen einem Steine in den Weg gelegt werden ist dies auch kein Wunder ! Dies vor allem auf den Dörfern ! Naja Deutschland und das so tolle Baugesetzbuchz ! Die doch so tollen Bauamtsleiter ! 5-10 m von einer Straße darf man nicht bauen einfach nur lächerlich das ganze und dann sich wundern ! Beitrag melden!

Willi | 09.01.2012 13:18

Wen beim bauen einem Steine in den Weg gelegt werden ist dies auch kein Wunder ! Dies vor allem auf den Dörfern ! Naja Deutschland und das so tolle Baugesetzbuch ! Die doch so tollen Bauamtsleiter ! 5-10 m von einer Straße darf man nicht bauen einfach nur lächerlich das ganze und dann sich wundern ! Beitrag melden!

Nbg | 26.08.2011 13:30

@PDude Jetzt im Jahr 2011 hat man immer noch nicht die Lösung des Problems gefunden, geschweige denn überhaupt ernsthaft diskutiert. Meiner Meinung nach ist das Problem, dass Millionen von jungen Menschen sich zwar Kinder wünschen, aber nicht einmal mehr fähig sind überhaupt eine Beziehung einzugehen. Ich bin 25 und kann auf anhieb 10 Altersgenossen (w/m) aufzählen, die noch Jungfrau sind. Da ich sowohl auf dem Land wie in der Stadt lebe, kann ich diese Keuschheit vor allem bei der jungen Leuten, die auf dem Land aufgewachsen sind feststellen. Deshalb würde ich das Problem nicht in der Promiskuität sondern gerade im Gegenteil davon verorten. Und daher das Problem nicht bei den drei gescheiterten Beziehungen ansetzen, sondern bei der Beziehungserfahrung. Beitrag melden!

ein Vater | 12.01.2011 15:40

Das Problem ist doch eigentlich bekannt, zumindest den Eltern aus der Mittelschicht. Wenn beide vor der Genburt Berufstätig waren, ist es schwer als Alleinverdiener, den Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Die Angst, in die Armut zu rutschen, ist groß. Besonders schwer ist es für Familien, in denen keine Verwandte sind, auf die man zurück greifen kann, um permanente Aufsicht sicher zu stellen, damit die Frau wieder arbeiten kann. Zu erwähnen ist auch noch, dass Deutschland eine Kinderfeindliche Gesellschaft hat. Schreiende und spielende Kinder werden weggejagt, und das nicht nur von Rentnern. Traurig, dass dies alles bekannt ist, aber kein Politiker oder die Gesellschaft sich an das Thema ran wagt. Ich bin Vater von 2 Kindern und kann einiges berichten. Und da bin ich nicht der Einzige. Solche Themen,wie z.B. Kinderfeindliches Deutschland sollten mal ausführlich veröffentlicht werden. Beitrag melden!

myriad | 01.01.2009 12:53

PDude, das ist leichter gesagt als getan. Das Problem zu benennen = das Problem zu lösen. Du kannst aber nicht Promuskuität, Individualismus, Hedonismus und Verhütungsmittel als Grund des Problems nennen, obwohl sie es ja sind. Denn es sind die Pfeiler der sog. "Freien Welt", entweder musst du ein oder zwei Pfeiler abreißen oder zusehen, wie du in Zukunft mit weniger Geld auskommst. Ich meine, das ist ja auch kein Weltuntergang. Du warst ja lange genug 1. Welt, lass mal die anderen auch mal... :-) Beitrag melden!

PDude | 19.08.2008 18:15

Ich finde den Artikel sehr interessant, wenn auch überaus erschreckend. Klar wusste man das meiste irgendwie schon, aber so detailliert und mit Zahlen belegt, ist es nur grausam. Trotzdem finde ich den Lösungsansatz (mehr Ausländer zu holen) völlig falsch. Das kann und darf nicht die Dauerlösung sein, im Gegenteil. Kinder gehören zu jeder Nation. Wenn es bei uns keine gibt (und die Autoren selber schreiben, aber 74% Kinder wollen), müssen schnellstmöglich die Ursachen gefunden und beseitigt werden (noch vor 2010!), das ist die einzige Lösung, die langfristig sinnvoll ist und vor einer Eskalation mit nationalistischem Hintergrund schützen kann. Es muss zwingend mehr für stabile Partnerschaften (für mich einer der Hauptgründe, warum es einfach nicht mehr zuu Kindern kommt, alle mit 30 noch Single, schon 3 gescheiterte Beziehungen hinter sich) und den finanziellen Ausgleich zur Kindererziehung getan werden, dann müssen da eben auch mal Rentner zahlen! Beitrag melden!

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