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Internetführerschein Sicher unterwegs im Internet


Das Internet ist schon eine praktische Angelegenheit: Mit ein paar Mausklicks rückt die ganze Welt in greifbare Nähe. Aber die Freiheit, die das Netz bietet, hat auch ihre Tücken. Macht das Quiz und testet euer Wissen. Wer alle Fragen richtig beantwortet, bekommt den GEOlino-Internetführerschein!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 14
Was mache ich mit einer E-Mail von einem unbekannten Absender, die mich dazu auffordert, eine Internetadresse per Hyperlink zu besuchen?

a) Ich klicke auf den Link und schaue erstmal nach, was sich dahinter verbirgt.

b) Ich lösche die E-Mail ohne den Link anzuklicken.

c) Ich kopiere den Link aus der E-Mail in meinen Browser und öffne ihn erst dann.

Frage 2 von 14
Was sind Computerviren?

a) Kleine Programme, die vom Benutzer unbemerkt ausgeführt werden und die Funktion eines Computers stören.

b) Mikroskopkleine Wesen, die sich in der Tastatur einnisten und den Benutzer krank machen.

c) Ein anderer Name für Computerspielsucht.

Frage 3 von 14
Wie vermehren sich Computerviren?

a) Indem ein verschnupfter Benutzer kräftig auf die Tastatur niest.

b) Indem sie sich automatisch per E-Mail an alle Benutzer im Adressbuch versenden.

c) Durch die Weitergabe von infizierten Daten, zum Beispiel über Dateianhänge in E-Mails.

Frage 4 von 14
Wann wurde der erste Computer mit einem Virus infiziert?

a) 1975

b) 1982

c) 1990

Frage 5 von 14
Wie häufig sollte ich mein Antivirenprogramm aktualisieren?

a) täglich

b) wöchentlich

c) monatlich

Frage 6 von 14
Was ist "Malware"?

a) Ein schlecht produziertes Programm, das nicht richtig funktioniert.

b) Ein Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Grafiken.

c) Ein Programm, das unerwünschte und möglicherweise schädliche Funktionen auf einem Rechner ausführt.

Frage 7 von 14
Welche Dateitypen (ausführbare Programme, Grafiken, Dokumente, ...) sind vor Malware sicher?

a) Alle Dateitypen außer ausführbare Programme (Dateiendung: exe).

b) Nur Bild oder Musikdateien.

c) Es gibt kaum einen Dateityp mehr, der zu 100 Prozent sicher ist.

Frage 8 von 14
Warum heißen schädliche Programme, die sich als nützliche Anwendung tarnen, "Trojaner"?

a) Der Entwickler des ersten "Trojaners" stammt aus der Stadt Troja.

b) Der Name geht auf ein hölzernes Pferd in der griechischen Mythologie zurück.

c) Die Freundin des Programmierers hieß Troja.

Frage 9 von 14
Wozu braucht man eine "Firewall"?

a) Um einen USB-Stick an einen Computer anzuschließen.

b) Um den Prozessor eines Computers zu kühlen.

c) Um den Computer in einem Netzwerk vor Angriffe durch Hacker zu schützen.

Frage 10 von 14
Was bezeichnet der Begriff "Phishing"?

a) Die derzeit professionellste Angelsimulation für den PC.

b) Eine Methode, um an geheime Passwörter oder Daten zu gelangen.

c) Der Ausdruck dafür, wenn die Polizei einem Computerhacker auf die Schliche gekommen ist, ihn also wie einen Fisch am Haken hat.

Frage 11 von 14
Wie finde ich ein sicheres Passwort?

a) Indem ich mir ein unbekanntes Wort aus dem Lexikon suche.

b) Indem ich eine Folge von wahllos aneinandergereihten Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen wähle.

c) Indem ich einen leicht zu merkenden Begriff (Familienname, Lieblingsserie) rückwärts buchstabiert verwende.

Frage 12 von 14
Was ist ein "Hoax"?

a) eine E-Mail, die vor einem Virus warnt, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt

b) der Name eines besonders gefährlichen Virus

c) ein Programm, mit dem ein Computer vor Malware geschützt werden kann

Frage 13 von 14
Welches Ziel hatte der Computerwurm "Stuxnet", der 2010 sein Unwesen trieb?

a) Er sollte wertvolle Bankdaten in Amerika stehlen.

b) Steuerungscomputer großer Industrieanlagen sollten sabotiert werden.

c) Das Programm sollte Rechner unkontrolliert an- und auschalten können.

Frage 14 von 14
Das Wort "Spam-Mail" bezeichnet Massenmails, die zu Werbezwecken im Internet verschickt werden. Aber woher stammt der Begriff?

a) Er ist eine Abkürzung für "SPecial Advertisement Message" (auf Deutsch "besondere Werbenachricht")

b) aus dem altenglischen Wort für Abfall

c) aus einem Markennamen für Dosenfleisch

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 14
Was mache ich mit einer E-Mail von einem unbekannten Absender, die mich dazu auffordert, eine Internetadresse per Hyperlink zu besuchen?

a) Ich klicke auf den Link und schaue erstmal nach, was sich dahinter verbirgt. ❌

b) Ich lösche die E-Mail ohne den Link anzuklicken. ✔️

c) Ich kopiere den Link aus der E-Mail in meinen Browser und öffne ihn erst dann. ❌

E-Mails von einem unbekannten Absender, vor allem, wenn sie mit Gewinnchancen oder Preisen locken, sollten direkt gelöscht werden. Alleine durch das Anklicken ist es mittlerweile möglich, dass automatische Skripte, also kleine Programme, ausgeführt werden. Die könnten dann dem Computer schaden.

Frage 2 von 14
Was sind Computerviren?

a) Kleine Programme, die vom Benutzer unbemerkt ausgeführt werden und die Funktion eines Computers stören. ✔️

b) Mikroskopkleine Wesen, die sich in der Tastatur einnisten und den Benutzer krank machen. ❌

c) Ein anderer Name für Computerspielsucht. ❌

Als "Virus" wird ein Programm bezeichnet, da es sich ähnlich wie z.B. ein Grippevirus beim Menschen von Computer zu Computer verbreiten und auf diese Weise eine Vielzahl von Computern infizieren kann und dort Schaden anrichtet (zum Beispiel Daten löschen oder die Geschwindigkeit des Rechners verlangsamen).

Frage 3 von 14
Wie vermehren sich Computerviren?

a) Indem ein verschnupfter Benutzer kräftig auf die Tastatur niest. ❌

b) Indem sie sich automatisch per E-Mail an alle Benutzer im Adressbuch versenden. ❌

c) Durch die Weitergabe von infizierten Daten, zum Beispiel über Dateianhänge in E-Mails. ✔️

Ein klassischer Virus hängt sich wie ein Parasit an ein anderes Programm an. Programme, die sich eigenständig per E-Mail versenden, nennt man dagegen "Würmer".

Frage 4 von 14
Wann wurde der erste Computer mit einem Virus infiziert?

a) 1975 ❌

b) 1982 ✔️

c) 1990 ❌

Allgemein wird angenommen, dass der "Elk Cloner" für den Apple II 1982 der erste Virus war, der tatsächlich "in der freien Wildbahn" unter Computerbenutzern verbreitet wurde. Die Bezeichnung „Computervirus“ gibt es allerdings erst seit 1984. Damals prägte ihn der US-Amerikaner Fred Cohen in seiner Doktorarbeit "Computerviren: Theorie und Experimente".

Frage 5 von 14
Wie häufig sollte ich mein Antivirenprogramm aktualisieren?

a) täglich ✔️

b) wöchentlich ❌

c) monatlich ❌

Mittlerweile bieten die meisten Hersteller von Antiviren-Software an, ihre Programme tagtäglich mit aktuellen Informationen, den so genannten Virus-Definitionen, zu versorgen. Und das ist auch gut so, da täglich neue Computerviren programmiert werden.

Frage 6 von 14
Was ist "Malware"?

a) Ein schlecht produziertes Programm, das nicht richtig funktioniert. ❌

b) Ein Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Grafiken. ❌

c) Ein Programm, das unerwünschte und möglicherweise schädliche Funktionen auf einem Rechner ausführt. ✔️

Der Begriff "Malware" stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt in etwa Schadprogramm. Genauer gesagt ist "Malware" ein Sammelbegriff für alle Arten von Programmen, die schädliche Funtionen auf einem Rechner ausführen. Dazu zählen Computerviren ebenso wie "Adware" (Programme, die das Nutzerverhalten ausspionieren, um Werbung zu platzieren) oder "Trojaner".

Frage 7 von 14
Welche Dateitypen (ausführbare Programme, Grafiken, Dokumente, ...) sind vor Malware sicher?

a) Alle Dateitypen außer ausführbare Programme (Dateiendung: exe). ❌

b) Nur Bild oder Musikdateien. ❌

c) Es gibt kaum einen Dateityp mehr, der zu 100 Prozent sicher ist. ✔️

Selbst Videos, Bilder oder PDF-Dateien lassen sich mittlerweile dazu missbrauchen, schädlichen Code einzuschleusen.

Frage 8 von 14
Warum heißen schädliche Programme, die sich als nützliche Anwendung tarnen, "Trojaner"?

a) Der Entwickler des ersten "Trojaners" stammt aus der Stadt Troja. ❌

b) Der Name geht auf ein hölzernes Pferd in der griechischen Mythologie zurück. ✔️

c) Die Freundin des Programmierers hieß Troja. ❌

Das Trojanische Pferd war einer antiken Sage nach eine Kriegslist der Griechen im Trojanischen Krieg. Die Griechen täuschten ihren Rückzug von den Toren der belagerten Stadt Troja vor, ließen aber ein riesiges hölzernes Pferd zurück. Im Bauch des Holzpferdes hatten sich griechische Soldaten versteckt. Die Trojaner, die das Pferd für ein Geschenk hielten, brachten es schließlich in ihre Stadt. Auf diese Weise verschafften sich die Griechen Einlass und konnten die Stadt erobern.

Frage 9 von 14
Wozu braucht man eine "Firewall"?

a) Um einen USB-Stick an einen Computer anzuschließen. ❌

b) Um den Prozessor eines Computers zu kühlen. ❌

c) Um den Computer in einem Netzwerk vor Angriffe durch Hacker zu schützen. ✔️

Die Firewall, deutsch "Brandmauer", kann man sich tatsächlich wie eine Mauer zwischen dem eigenen Computer auf der einen und einem Netzwerk von Computern (wie beispielsweise dem Internet) auf der anderen Seite vorstellen. Sie überwacht den Datenverkehr und lässt nur durch, was der Benutzer vorher erlaubt hat. Auf diese Weise wird verhindert, dass schädliche Programme unerlaubten Zugriff auf den eigenen Computer erhalten oder eigene Programme ohne das Wissen des Benutzers Kontakt mit ihren Herstellerfirmen aufnehmen.

Frage 10 von 14
Was bezeichnet der Begriff "Phishing"?

a) Die derzeit professionellste Angelsimulation für den PC. ❌

b) Eine Methode, um an geheime Passwörter oder Daten zu gelangen. ✔️

c) Der Ausdruck dafür, wenn die Polizei einem Computerhacker auf die Schliche gekommen ist, ihn also wie einen Fisch am Haken hat. ❌

Durch gefälschte E-Mail oder Chat-Nachrichten werden Benutzer dazu aufgefordert, vertrauliche Daten auf einer Webseite einzugeben. Besonders vertrackt: Diese Webseiten ahmen oft detailgenau das Aussehen bekannter und seriöser Webseiten (wie z.B. von Banken) nach. Schaut also immer genau hin, auf welche Seite ihr eure Passwörter eingebt. Oder noch besser: Gebt nur diejenige Internetadresse per Hand in den Browser ein, die ihr z. B. von eurer Bank bekommen habt.

Frage 11 von 14
Wie finde ich ein sicheres Passwort?

a) Indem ich mir ein unbekanntes Wort aus dem Lexikon suche. ❌

b) Indem ich eine Folge von wahllos aneinandergereihten Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen wähle. ✔️

c) Indem ich einen leicht zu merkenden Begriff (Familienname, Lieblingsserie) rückwärts buchstabiert verwende. ❌

Unsicher ist alles, was in einem Lexikon steht, auch in einem fremdsprachlichen. Ebenso Daten, die etwas mit deinem persönlichen Leben zu tun haben wie Telefonnummern, Namen von Familienmitgliedern, Haustieren oder Freunden (selbst dann, wenn sie rückwärts geschrieben werden)Ein sicheres Passwort, das sich trotzdem gut merken lässt, könnt ihr so bekommen. Denkt euch einen möglichst unsinnigen Satz aus und baut aus den Anfangsbuchstaben das Passwort zusammen. Zusätzlich könnt ihr noch Variationen einsetzen ("&" oder "+" für "und").

Frage 12 von 14
Was ist ein "Hoax"?

a) eine E-Mail, die vor einem Virus warnt, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt ✔️

b) der Name eines besonders gefährlichen Virus ❌

c) ein Programm, mit dem ein Computer vor Malware geschützt werden kann ❌

Der Begriff "Hoax" stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Scherz oder Falschmeldung. Tatsächlich gibt es die allermeisten Viren, vor denen in einem "Hoax" gewarnt wird, gar nicht. Er dient vor allem dazu, dem Benutzer unbegründete Angst zu machen.

Frage 13 von 14
Welches Ziel hatte der Computerwurm "Stuxnet", der 2010 sein Unwesen trieb?

a) Er sollte wertvolle Bankdaten in Amerika stehlen. ❌

b) Steuerungscomputer großer Industrieanlagen sollten sabotiert werden. ✔️

c) Das Programm sollte Rechner unkontrolliert an- und auschalten können. ❌

Der Computerwurm Stuxnet wurde geschrieben, um die Steuerungscomputer großer Industrieanlagen des Herstellers Siemens zu sabotieren.

Frage 14 von 14
Das Wort "Spam-Mail" bezeichnet Massenmails, die zu Werbezwecken im Internet verschickt werden. Aber woher stammt der Begriff?

a) Er ist eine Abkürzung für "SPecial Advertisement Message" (auf Deutsch "besondere Werbenachricht") ❌

b) aus dem altenglischen Wort für Abfall ❌

c) aus einem Markennamen für Dosenfleisch ✔️

Der Begriff SPAM leitet sich ab vom englischen "SPiced hAM" (gewürzter Schinken). Berühmtheit erlangte der Begriff allerdings durch einen Sketch der englischen Comedytruppe Monty Python’s Flying Circus. Dieser spielt in einem Café, in dem ausschließlich Gerichte mit "Spam" im Namen serviert werden.


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