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Quiz Das alte Griechenland


Welche Stadt galt als unbesiegbar? Woher kommt der Begriff "Marathon"? Das neue GEOlino extra "Das alte Griechenland" entführt euch in diese spannende, sagenumwobene Epoche. Habt ihr's schon gelesen? Testet euer Wissen!

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 10
Woher kommt der Begriff "Marathon"?

a) den Berg Marathon bei Athen sprintete ein liebeskranker Grieche 42 Mal hoch

b) es gab eine Schlacht in der Nähe der Stadt Marathon, rund 40 Kilometer von Athen

c) Marathon ist der griechische Gott des Sports

Frage 2 von 10
Was bedeutet "Akropolis" wörtlich?

a) "Obere Stadt"

b) "Untere Stadt"

c) "Innere Stadt"

Frage 3 von 10
Was stimmt?

a) an den Olympischen Spielen im alten Griechenland durften nur Männer teilnehmen

b) im Ringkampf gibt es sechs verschiedene Gewichtsklassen

c) schon damals bekam der Erstplatzierte eine Gold-, der Zweite eine Silbermedaille

Frage 4 von 10
Auf in die Sagenwelt: Wisst ihr, wie viele Verse Homers "Ilias" hat?

a) 156

b) 1569

c) 15.693

Frage 5 von 10
Odysseus muss acht Abenteuer bestehen, bevor er nach dem Trojanischen Krieg nach Hause zurückkehren kann. Wer oder was ist Polyphem in dieser Sage?

a) ein heftiger Sturm

b) ein riesiger Meeresstrudel

c) der einäugige Riese

Frage 6 von 10
Was bedeutet das Sprichwort "Eulen nach Athen tragen"?

a) man muss eine Durststrecke überstehen

b) man tut etwas genau so, wie es ein anderer verlangt

c) man tut etwas Überflüssiges

Frage 7 von 10
Welcher griechische Feldherr besiegte in nur elf Jahren Perser, Ägypter und Inder?

a) Phillip II.

b) Alexander der Große

c) Dareios III.

Frage 8 von 10
Welche griechische Stadt galt weithin als unbesiegbar?

a) Athen

b) Sparta

c) Troja

Frage 9 von 10
Welcher frühe Naturforscher Griechenlands konnte eine Sonnenfinsternis voraussagen?

a) Thales von Milet

b) Archimedes

c) Platon

Frage 10 von 10
Von wem stammt der Satz "Ich weiß, dass ich nichts weiß"?

a) Aristoteles

b) Sokrates

c) Epikur

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 10
Woher kommt der Begriff "Marathon"?

a) den Berg Marathon bei Athen sprintete ein liebeskranker Grieche 42 Mal hoch ❌

b) es gab eine Schlacht in der Nähe der Stadt Marathon, rund 40 Kilometer von Athen ✔️

c) Marathon ist der griechische Gott des Sports ❌

Wichtiger Sieg in den Perserkriegen: Im Jahr 490 vor Christus gewannen die Athener die Schlacht bei Marathon gegen die Perser. Die Legende dazu: Der Bote Pheidippides sei daraufhin die mehr als 40 Kilometer bis nach Athen gerannt, um die gute Nachricht auszurichten – kurz danach sei er vor Erschöpfung tot umgefallen. Ein Marathon ist heute eine olympische Laufdisziplin und exakt 42,195 Kilometer lang.

Frage 2 von 10
Was bedeutet "Akropolis" wörtlich?

a) "Obere Stadt" ✔️

b) "Untere Stadt" ❌

c) "Innere Stadt" ❌

In vielen griechische Stadtstaaten gibt es eine solche Stadtfestung, sie heißt übersetzt etwa "Obere Stadt" und ist gut gegen Angriffe zu verteidigen. Später wurde sie dann als Tempel, also als Sitz der Götter baulich ausgestaltet. Auf dem Burgberg im Herzen von Athen steht die berühmteste Akropolis in Griechenland.

Frage 3 von 10
Was stimmt?

a) an den Olympischen Spielen im alten Griechenland durften nur Männer teilnehmen ✔️

b) im Ringkampf gibt es sechs verschiedene Gewichtsklassen ❌

c) schon damals bekam der Erstplatzierte eine Gold-, der Zweite eine Silbermedaille ❌

Im alten Griechenland war es absolut unvorstellbar, dass auch Frauen sich in den Wettkämpfen messen – sie durften nicht an den Spielen teilnehmen. Die Olympischen Spiele entwickelten sich aus einem Fest für den Göttervater Zeus, dem man in Olympia regelmäßig Früchte und Brot opferte. Dann hatte jemand die Idee, auf dem Fest einen sportlichen Wettkampf zu veranstalten. Die Sieger bekamen Olivenkränze, keine Medaillen.

Frage 4 von 10
Auf in die Sagenwelt: Wisst ihr, wie viele Verse Homers "Ilias" hat?

a) 156 ❌

b) 1569 ❌

c) 15.693 ✔️

Unglaubliche 15.693 Verse in 24 Büchern umfasst Homers Werk "Ilias" über den Trojanischen Krieg. Zentrales Thema: Der Krieg zwischen den griechischen Heeren und denen Trojas. Hier hatte Odysseus die Idee, den Trojanern einen Abzug der griechischen Truppen vorzugaukeln. Man ließ ihnen ein großes Pferd aus Holz da – in dessen Bauch sich griechische Kämpfer versteckten! Wie die wohl berühmteste Kriegslist ausgeht, könnt ihr euch denken…

Frage 5 von 10
Odysseus muss acht Abenteuer bestehen, bevor er nach dem Trojanischen Krieg nach Hause zurückkehren kann. Wer oder was ist Polyphem in dieser Sage?

a) ein heftiger Sturm ❌

b) ein riesiger Meeresstrudel ❌

c) der einäugige Riese ✔️

Nachdem die Griechen im Trojanischen Krieg siegten, durften sie nach Hause zurückkehren. Doch Odysseus von Ithaka wurde von den Göttern auf eine zehn Jahre dauernde Irrfahrt geschickt, bevor er nach Hause zu Frau und Kind zurückkam. Die Abenteuer besteht Odysseus alle mit List: Unterwegs wird er zum Beispiel vom einäugigen Riesen Polyphem eingesperrt, den er nachts betrunken macht und ihm dann das Auge aussticht.

Frage 6 von 10
Was bedeutet das Sprichwort "Eulen nach Athen tragen"?

a) man muss eine Durststrecke überstehen ❌

b) man tut etwas genau so, wie es ein anderer verlangt ❌

c) man tut etwas Überflüssiges ✔️

"Eulen nach Athen tragen" heißt, etwas Überflüssiges zu tun. Der Ausdruck geht darauf zurück, dass damals in Athen an den Hängen der Akropolis richtig viele Eulen lebten. Der Dichter Aristophanes ließ jedoch in seiner Komödie "Die Vögel" noch eine Eule anfliegen – das provozierte in dem Schauspiel dann die Frage: "Wer hat die Eule nach Athen gebracht, wo schon so viele sind?". "Eulen" waren auch ein Begriff für Münzen, von denen in dem reichen Staat wahrlich genug da waren. In zweifacher Hinsicht brauchte man also keine Eulen nach Athen zu tragen!

Frage 7 von 10
Welcher griechische Feldherr besiegte in nur elf Jahren Perser, Ägypter und Inder?

a) Phillip II. ❌

b) Alexander der Große ✔️

c) Dareios III. ❌

Feldzüge, Plünderungen, Kreuzigungen: Viele sind überzeugt, dass Alexander der Große tatsächlich der größte, aber auch grausamste Eroberer der damaligen Zeit war. Seine Eroberungszüge erstreckten sich auf rund 32.000 Kilometern über Makedonien, Armenien und Mesopotamien bis zum Hindukusch nördlich von Indien. Nach seinem Tod 323 vor Christus zerfällt das Großreich in Ägypten (hier herrschte Ptolemaios), Asien (hier herrschte Seleukos) und Makedonien, das Antigonos regierte.

Frage 8 von 10
Welche griechische Stadt galt weithin als unbesiegbar?

a) Athen ❌

b) Sparta ✔️

c) Troja ❌

Klar, Sparta war nicht zu besiegen. Schon das Leben von Jugendlichen wurde in Erziehungslagern auf den Krieg vorbereitet, sogar Mädchen lernten den Ringkampf und übten den Speerwurf. Doch das Leben der spartanischen Männer war nur auf Krieg ausgerichtet – keiner durfte etwas anderes als Soldat werden. Die Spartiaten entwickelten sich zu einem Soldatenvolk, weil sie nur so die immer wieder aufbegehrenden Heloten aus dem benachbarten Messenien, die sie im 8. Jahrhundert besiegten, in Schach halten konnten.

Frage 9 von 10
Welcher frühe Naturforscher Griechenlands konnte eine Sonnenfinsternis voraussagen?

a) Thales von Milet ✔️

b) Archimedes ❌

c) Platon ❌

Das war der Höhepunkt des Spotts, den Thales von Milet von seinen Mitbürgern wegen seiner seltsamen Kreise und Dreiecke ertragen musste: Er behauptete doch tatsächlich, dass sich bald am helllichten Tage der Mond vor die Sonne schieben werde. Und siehe da: Wenig später staunten die Mileter über dieses Naturspektakel. Thales von Milet war der erste in einer Reihe griechischer Wissenschaftler, die komplizierte mathematische Beweise und medizinische, chemische, physikalische und astronomische Forschungen anstellten. Und das, während anderswo zu dieser Zeit die Menschen gerade einmal zählen lernten.

Frage 10 von 10
Von wem stammt der Satz "Ich weiß, dass ich nichts weiß"?

a) Aristoteles ❌

b) Sokrates ✔️

c) Epikur ❌

Der Philosoph Sokrates machte Athen zum Zentrum der Philosophie im alten Griechenland. Von ihm stammt auch der Satz "Ich weiß, dass ich nichts weiß". Andere berühmte griechische Philosophen: Aristoteles, Epikur, Diogenes, Platon und Zenon.


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