Ganz schön gewieft: Der Wolfsfallen-Anglerfisch (Thaumatichthys binghami) lebt im westlichen Nordatlantik in 1300 bis 3600 Meter Tiefe. Mit einem Leuchtorgan im Gaumen lockt er seine Beute an. Beim Zuschnappen klappen sich seine Zähne schlagartig nach innen

Der Schwarze Drachenfisch (Malacosteus niger) spürt seine Beute mit Hilfe von "Suchscheinwerfern" auf. Wenn Lebewesen - wie dieser Fisch - selbst Licht erzeugen können, dann nennt man das "Biolumineszenz". Der Schwarze Drachenfisch wandelt sein blaugrünes Licht mit Hilfe eines Filters in rotes um, das für seine Beute nicht sichtbar ist

Der Granatbarsch (Hoplostethus atlanticus) wird bei einer Länge von 75 Zentimetern bis zu 150 Jahre alt. Da er erst mit 25 Jahren fortpflanzungsfähig wird, gibt es nur noch wenige von seiner Sorte: Die Menschen haben zu viele der Granatbarsche gefischt. Nur langsam erholt sich ihr Bestand

Der Laternenfisch Hygophum hygomii. Man nimmt an, dass die Leuchtorgane der Laternenfische bei der Partnersuche und beim Zusammenhalt des Schwarms eine Rolle spielen

Pinocchio der Tiefsee? Die Langnasenchimäre (Rhinochimaera pacifica) ist eine urtümliche Knorpelfischart, die mit den Haien und Rochen verwandt ist. ist Sie ernährt sich von Bodentieren wie Garnelen und Krebsen, die sie im Schlamm aufspürt.

Laterne, Laterne... Der Laternenfisch (Diaphus rafinesquii) steigt nachts in Tiefen von 50 bis 500 Metern auf, um zu jagen. Dieses Verhalten ist typisch für die Familie der Leuchtsardinen, zu denen der Laternenfisch gehört

Der Rundnasen-Grenadierfisch Coryphaenoides rupestris lebt im Atlantik in Tiefen von 400 bis 1500 Metern und ernährt sich von Garnelen, Tintenfischen und kleineren Fischen

Der Pelikanaal Eurypharynx pelecanoides kann dank seiner besonderen Anatomie Beutetiere verschlingen, die größer sind als er selbst. Seine Kiefer sind nur durch eine elastische, dünne Haut locker miteinander verbunden

Die Männchen des Schwarzanglers (Melanocetus johnsonii) sind wesentlich kleiner als die Weibchen und beißen sich zur Fortpflanzung am größeren Weibchen fest - doch nur für eine gewisse Zeit. Bei anderen Arten können die Männchen mit dem Körper des Weibchens dauerhaft verwachsen

Dieser lustige Geselle hat auch einen lustigen Namen: "Seegurke", Scotoplanes globosa. Sie lebt auf dem Grund fast aller Ozeane in 550 bis 730 Meter Tiefe. Sie frisst Schlick und noch darin enthaltene kleinste Nahrungsteilchen und hinterlässt mit ihren Füßchen typische Spuren auf dem Tiefseeboden

Kein Silberfisch, sondern ein Silberbeilfisch: Hier seht ihr die Art Argyropelecus hemigymnus. Siberbeilfische haben nach oben gerichtete Augen und an der Unterseite ihres Körpers befinden sich Leuchtorgane

Achtung, stachelig! Diese Tiefseekrabbe (Paralomis hystrix) lebt in den Gewässern um Japan in einer Tiefe von 250 Metern. Sie ist bisher kaum erforscht

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