Katzen Katzensprache verstehen

Auch wenn sie nicht sprechen können, teilen uns Stubentiger ganz genau mit, wie es ihnen geht und was sie sich gerade wünschen. Wie ihr die Sprache der Samtpfoten versteht, erklären wir euch hier. Mit Buchtipp!

Katzen tauschen sich nicht nur über Laute aus. Sie haben viele Wege mit anderen Vierbeinern und uns Menschen zu "sprechen".

"Schau mal!"

Oft zeigen uns Katzen, worum es ihnen geht, indem sie einen Gegenstand wie versteinert anstarren. Sie versuchen dadurch unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Etwa wenn sie gerne nach draußen möchten. Dann gucken sie einfach die Terrassentür so lange an, bis ihr Dosenöffner kapiert, dass sie hinaus möchten.

"Hör mal!"

Unsere Samtpfoten haben schnell gelernt, dass Menschen ständig miteinander sprechen. Deshalb machen sie uns das gerne auch mal nach. Aber nicht nur mit "Miauen" lässt sich die menschliche Aufmerksamkeit erreichen, auch auf Geräusche reagieren wir Zweibeiner ganz gut - je lauter und nerviger desto besser. Das nutzt so mancher Stubentiger: Sie klappern mit ihren leeren Futternäpfen, um zu sagen: "Guck mal, der ist leer. Da muss Futter rein". Oder sie kratzen so lange an der Tür, bis wir sie entnervt öffnen.

"Huuuunger!"

Menschen behandeln ihre Vierbeiner oft wie kleine Kinder. Sie umsorgen sie, geben ihnen Futter und streicheln sie. Das merken die Samtpfoten natürlich und so nutzen sie nicht selten dieselbe Art uns etwas zu verdeutlichen, wie sie es ihrer Katzenmutter zeigen würden. Kommt die Katzenmutter mit Beute nach Hause, streichen die Kleinen unruhig um sie herum, maunzen und tippeln immer wieder aufgeregt voraus. Na, kommt euch das bekannt vor? Genau - auf diese Weise zeigen uns Katzen, dass es Zeit für eine Mahlzeit ist.

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"Ich mag dich!"

Katzen haben viele Wege gefunden, um uns zu zeigen, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Genüssliches Schnurren ist da nur eine Art zu sagen: "Das mag ich, mach weiter!"

Um uns ihr Vertrauen zu beweisen, legen sich die Samtpfoten gerne auf den Rücken und recken dem Menschen ihren Bauch entgegen. Das ist nicht nur eine deutliche Aufforderung eben diesen Bauch zu streicheln, sondern bedeutet auch, dass die Katze dem Menschen großes Vertrauen entgegen bringt.

Ein weiteres Überbleibsel aus der Katzenkindheit ist der sogenannte Milchtritt. Die Stubentiger hüpfen auf den Schoß des Menschen und beginnen genüsslich zu kneten und zu treten. Oft kommen dabei auch die Krallen mit ins Spiel. Katzenkinder machen das am Bauch der Mutter, wenn sie trinken möchten. Sie massieren so die mütterliche Milchleiste, damit die Milch besser fließt. Dass das Fell der Menschen schlicht nicht so dicht ist wie das der Mutterkatze, weiß die Katze nicht. Sie will uns mit ihren Krallen also nicht weh tun.

Buchtipp: Katzensprache

Katzensprache verstehen

Katzensprache verstehen leicht gemacht - dank des neuen Ratgebers aus dem Gräfe und Unzer Verlag

Auch wenn viele Gesten und Blicke unserer Samtpfoten leicht zu deuten sind, gibt es doch noch vieles, was wir nicht sofort verstehen. Wer mehr wissen möchte über die Sprache der Katzen, kann das im GU Tierratgeber "Katzensprache" nachlesen. Dort wird nicht nur erklärt, was uns die Vierbeiner mitteilen wollen. Sondern auch wie sie sich mit anderen Katzen unterhalten, woher viele Verhaltensweisen kommen und wie der Mensch sich seinem Stubentiger gegenüber am besten ausdrückt.

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