GEO.de - LHC: Das größte Experiment der Welt Seite 1 von 2
Artikel vom 8.9.2008

Text von

LHC: Das größte Experiment der Welt

Am Mittwoch läuft am Kernforschungszentrum CERN in Genf die größte Wissenschaftsmaschine aller Zeiten an. Forscher erhoffen sich davon Aufschluss über die Entstehung des Universums. Skeptiker sehen - buchstäblich - das Weltende nahen


Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Mehr als 30 Jahre haben Wissenschaftler an der bislang größten und komplexesten Erkenntnismaschine der Menschheit gebaut. Am 10. September soll nun der Large Hadron Collider (LHC) am europäischen Forschungszentrum CERN bei Genf seinen Betrieb aufnehmen. Erstmals werden dann Protonen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit durch den 27 Kilometer langen unterirdischen Ring rasen. Indem sie die Partikel kollidieren lassen, wollen Physiker ins Innerste der Materie blicken und Urfragen der Naturwissenschaft beantworten: Wie ist die Welt entstanden? Woraus besteht die mysteriöse Dunkle Materie, die etwa ein Viertel des Kosmos ausmacht? Wieso haben Teilchen überhaupt eine Masse?


Feinschliff an einem technologischen Monstrum: Der 12500 Tonnen schwere Detektor CMS soll Higgs-Teilchen aufspüren (Foto von: Maximilien Brice/ CERN)
© Maximilien Brice/ CERN
Foto vergrößern
Feinschliff an einem technologischen Monstrum: Der 12500 Tonnen schwere Detektor CMS soll Higgs-Teilchen aufspüren

Wissenschaftlicher Endspurt

Eigentlich hätte der LHC schon vor drei Jahren starten sollen. Doch immer neue Komplikationen verzögerten die Premiere, zum Beispiel versagten bei einem Test im März 2007 tonnenschwere Magnete, welche die Teilchen auf der Kreisbahn halten. Um so aufgeregter sind die Physiker nun, da sie das Ziel vor Augen haben: "Wir beenden einen Marathon mit einem Sprint", sagt Projektleiter Lyn Evans.
Im August war es den Wissenschaftlern geglückt, Protonen, also Kerne von Wasserstoffatomen, in einer älteren Beschleunigungsanlage des CERN auf Tempo zu bringen und über einen Verbindungstunnel in den neuen Ring einzuschleusen. Dort endete ihr Flug nach wenigen Kilometern. Am 10. September werden die Teilchen nun den kompletten Kreis durchmessen und über längere Zeit Runde um Runde drehen. Gelingt dies, werden die Physiker in den darauf folgenden Tagen einen zweiten Protonenstrom in entgegengesetzter Richtung in Gang setzen und schließlich beide Ströme mit Fokussierungsmagneten zur Kollision bringen. Beim Zerplatzen der Teilchen wird auf kleinstem Raum eine enorme Energie frei; neue Partikel entstehen und stieben in alle Richtungen davon.


Zu Besuch beim CERN: der geistige Vater der Higgs-Teilchen, der britische Physiker Peter Higgs (Foto von: Claudia Marcelloni/ CERN)
© Claudia Marcelloni/ CERN
Foto vergrößern
Zu Besuch beim CERN: der geistige Vater der Higgs-Teilchen, der britische Physiker Peter Higgs

Volle Leistung erst im kommenden Jahr

Anfangs werden die Physiker die Teilchen noch mit reduziertem Schwung aufeinander prallen lassen. Bis Ende 2008 soll die Maschine 70 Prozent der vorgesehenen Leistung erreichen, im April 2009 dann mit "Volllast" laufen. Mit ersten Ergebnissen ist aber erst Monate oder gar Jahre später zu rechnen. Um zum Beispiel im Funkenregen der Kollisionen die Spuren des so genannten Higgs-Teilchens zu identifizieren, müssen die Wissenschaftler über längere Zeit Daten sammeln - weil das Partikel, das nach der gängigen Theorie der Materie ihre Masse verleiht, selten entsteht und weil seine Spuren in einem enormen Hintergrundrauschen versteckt sind.


Wetter & Klima: Genfer See

Aktuelles Wetter



» Wetter Genfer See

Klimadaten im

 
  • 3,9 °C max/ -2,8 °C min
  • 73 mm
  • 13 Regentage
  • 30% Sonne

» Klima Genfer See


Weitere Informationen:

  Genfer See: Reiseberichte,

  Genfer See: Bilder ,

  Genfer See: Tipps




Seite 1 von 2
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "LHC: Das größte Experiment der Welt"


Schüler | 24.09.2008 15:17

Diese ganze Panik um schwarze Löcher ist total an den haaren herbeigezogen. Jeden Moment passieren unzählige solcher Teilchenzusammenstöße in unserer Atmosphäre - ohne dass auch nur das Geringste passiert. In der Atmosphäre ist jedoch noch mehr Energie im Spiel, da die Teilchen zum Teil schneller und größer sind. Der nicht ausreichende Bildungsstand der Mehrheit führt nicht dazu, dass diese ausgenutzt wird, sondern dazu, dass viele eine Angst vor dem Unbekannten entwickeln, die sich zumeist als unbegründet herausstellt. Es ist ja schließlich nicht so, als ob der LHC der erste seiner Art wäre, nein, er ist nur noch ein gutes Stück größer. Physikalisch kommt jetzt aber nicht automatisch viel mehr Energie in die Teilchen, da man bei solchen Geschwindigkeiten viel Energie zufügen muss. Es wird immer schwerer, Teilchen noch zusätzlich zu beschleunigen, je näher sie der Lichtgeschwindigkeit kommen. Doppelt so viel aufgewendete Energie bedeutet also nicht doppelte Geschwindigkeit / Gefahr. Beitrag melden!

Fragender Laie | 11.09.2008 12:20

Im Atomzeitalter spricht man von Kettenreaktionen, wenn in einem Reaktor oder so irgendwelche Fehler auftreten könnten. Nun, bis heute ist solches (noch) nicht eingetreten und (wohl nicht nur ich) hoffe dass es so bleibt. Wie nennt man eine fehlerhafte Folgeerscheinung bei dem neuen LHC- Cern-Gerät ? Kettenreaktion ist erklärbar, Schwarzlochtheorie ? Dennoch, der Forscherdrang der Menschheit scheint ungebrochen. Ob das immer gut ist ? Einfach daran glauben, dass es etwas gibt, was wir Menschen mit unseren Ameisenhinrern nie verstehen werden. Deshalb ist der Glaube an einen Herrgott wichtig, oder an die Natur mit ihrem Schöpfungsgeheimnis oder...Muss man denn alles ergründen. Sollte man doch damit anfangen, einen Weg zu finden um alle Menschen auf dieser Erde friedfertig(er) werden zu lassen. Und die, die dies nicht wollen, sollen in Schwarzen Löchern verschwinden. Beitrag melden!

RedYeti | 09.09.2008 18:02

Besser, die Menschheit löscht sich aus im Dienste der Wissenschaft, als im Atomkrieg ... Beitrag melden!

Michael | 08.09.2008 22:24

Genau das Gleiche denke ich mir auch. Diesen mangelenden Bildungsstand machen sich die Forscher zunutze um Leute wie uns als medienimplizierte Unwissenden abzustempeln, die völlig falsch liegen, weil wir keine Fachmänner sind. DAK, bitte kontaktieren sie mich einmal, wenn sie wollen: michischirmer@gmx.de Beitrag melden!

DAK | 08.09.2008 17:21

Ein gewagtes Experiment und ohne Frage ein Meilenstein in der Geschichte der Physik. Das CERN hat freilich hierbei nichts zu verlieren. Entweder sie interpretieren die Sachlage richtig und finden etwas Weltbewegendes heraus oder aber sie irren sich ..und für was will die Menschheit sie dann haftbar machen? Ggf. fahrlässige Tötung in 6+ Mrd. Fällen mit einer Haftstrafe bis zum Ende der Welt.. was dann nicht lange sein dürfte? Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Menschheit ohne geniale Geister und gewagte Exerimente heute nicht den Lebensstandart hätte, welchen wir ausleben. Und doch hatten wir auch noch nie die Gelegenheit, so elementare Kräfte freizusetzen, deren Wirkungsweise wir uns nicht voll bewusst sind. Mein Bildungsstand ist leider nicht ausreichend, diesen Umstand sachlich bewerten zu können. Ich hoffe, dass jene die dies können, sich nicht von der Euphorie der Stunde haben blenden lassen, denn mir bleibt nur auf eben deren Wissen zu vertrauen. Beitrag melden!

Kommentar verfassen

* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

GEO Kalender 2012


G+J Glossar
Partner-Angebote