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Wissenstest: Raubtiere


Sie sind faszinierend – und jagen uns gleichzeitig Angst ein: Raubtiere. 270 Arten gibt es weltweit. Testet hier euer Wissen über die jagenden Räuber

Die Auflösung der Fragen finden Sie unten.

Frage 1 von 15
Wissenschaftler nehmen die Frage sehr genau, welche Tiere zu den Raubtieren zählen und welche nicht. Welche zwei Tiergruppen bilden streng genommen die Gruppe der Raubtiere?

a) Hunde- und Katzenartige

b) Reptilien und Hundeartige

c) Greifvögel und Katzenartige

Frage 2 von 15
Wir kennen sie als gemütliche Zeitgenossen. Doch wie schnell können Braunbären laufen?

a) 20 Kilometer/Stunde

b) 50 Kilometer/Stunde

c) 70 Kilometer/Stunde

Frage 3 von 15
Pumas können sich an die verschiedensten Lebensräume anpassen. Welcher Lebensraum gehört nicht dazu?

a) Die Wüste in Arizona

b) Der südamerikanische Regenwald

c) Die russische Tundra

Frage 4 von 15
Der Polarfuchs lebt in einer unwirtlichen Landschaft. Deshalb hat er sich an die arktische Kälte angepasst. Dickes, isolierendes Fell, kurze Beine und ... Wie war das gleich noch mal mit seinen Ohren?

a) Sie sind besonders groß

b) Sie sind besonders klein

c) Der Fuchs kann sie "verschließen"

Frage 5 von 15
Seebären sind hervorragende Taucher. Wie lange können sie die Luft anhalten?

a) 3 Minuten

b) 7 Minuten

c) 12 Minuten

Frage 6 von 15
Der Schwarze Panther ist keine eigene Katzenart, sondern nur die umgangssprachliche Bezeichnung für die schwarze Art einer Raubkatze. Welcher?

a) Puma

b) Gepard

c) Leopard

Frage 7 von 15
Welches ist das kleinste Raubtier der Welt?

a) Hauskatze

b) Mauswiesel

c) Zwergotter

Frage 8 von 15
Wie kommt es, dass die eigentlich menschenscheuen Eisbären an der kanadischen Hudson Bay den Menschen immer näher kommen?

a) Sie werden von den Menschen gefüttert

b) Sie fühlen sich einsam, weil es immer weniger von ihnen gibt

c) Sie finden in ihrem Revier nicht mehr genügend Nahrung

Frage 9 von 15
Welche Funktion haben die charakteristischen "Pinsel" an den Ohren der Luchse?

a) Sie dienen als individuelles Erkennungsmerkmal bei der Paarung

b) Sie verbessern den Hörsinn der Raubkatze

c) Sie haben keine besondere Funktion

Frage 10 von 15
Braunbären zählen zu den Raubtieren. Doch wovon ernährt sich Meister Petz hauptsächlich?

a) Wurzeln, Knollen und Beeren

b) Anderen Tieren

c) Honig

Frage 11 von 15
Auch die amerikanischen Stinktiere zählen zu den Raubtieren. Doch wonach stinkt es eigentlich, wenn die gestreiften Tiere sich bedroht oder angegriffen fühlen?

a) Nach Tiermist

b) Nach Essig

c) Nach einer Mischung aus faulen Eiern und Knoblauch

Frage 12 von 15
Der Wolf ist mit etlichen, gut an die Umwelt angepassten Unterarten fast über die ganze Welt verteilt. Wo ist er nicht zu finden?

a) Mexiko

b) Australien

c) Mongolei

Frage 13 von 15
Dass Braunbären nach Lachsen "angeln", ist bekannt. Doch welches andere Tier beherrscht diese Kunst auch?

a) Puma

b) Wolf

c) Eisbär

Frage 14 von 15
Walrosse sind dicke, gemütliche Zeitgenossen. Wie schwer können Walrossmännchen maximal werden?

a) 500 Kilogramm

b) 1000 Kilogramm

c) 1500 Kilogramm

Frage 15 von 15
Wo ist der Beutelteufel zu Hause?

a) Tasmanien

b) Mongolei

c) Italien

Achtung Auflösung!

Hier finde Sie die Antworten zur Überprüfung:

Frage 1 von 15
Wissenschaftler nehmen die Frage sehr genau, welche Tiere zu den Raubtieren zählen und welche nicht. Welche zwei Tiergruppen bilden streng genommen die Gruppe der Raubtiere?

a) Hunde- und Katzenartige ✔️

b) Reptilien und Hundeartige ❌

c) Greifvögel und Katzenartige ❌

Streng genommen gehören nur zwei Tiergruppen zu den Raubtieren. Zum einen sind das die sogenannten Katzenartigen, zu denen Katzen (natürlich auch Raubkatzen) und Hyänen gehören. Die zweite Gruppe bilden die Hundeartigen, also Hunde, Bären, Walrosse und auch Robben.

Frage 2 von 15
Wir kennen sie als gemütliche Zeitgenossen. Doch wie schnell können Braunbären laufen?

a) 20 Kilometer/Stunde ❌

b) 50 Kilometer/Stunde ✔️

c) 70 Kilometer/Stunde ❌

Normalerweise sind ihre Bewegungen eher ruhig und bedächtig. Doch im Ernstfall können Braunbären sehr schnell laufen – bis zu 50 Kilometer in der Stunde.

Frage 3 von 15
Pumas können sich an die verschiedensten Lebensräume anpassen. Welcher Lebensraum gehört nicht dazu?

a) Die Wüste in Arizona ❌

b) Der südamerikanische Regenwald ❌

c) Die russische Tundra ✔️

Die Silberlöwen, wie Pumas auch genannt werden, sind extrem anpassungsfähig und fühlen sich nicht nur in den nordamerikanischen Gebirgen und Wäldern, sondern auch in der Wüste in Arizona und im südamerikanischen Regenwald wohl. Der Puma ist jedoch eine Katzenart Nord- und Südamerikas, also nicht in Russland zu finden.

Frage 4 von 15
Der Polarfuchs lebt in einer unwirtlichen Landschaft. Deshalb hat er sich an die arktische Kälte angepasst. Dickes, isolierendes Fell, kurze Beine und ... Wie war das gleich noch mal mit seinen Ohren?

a) Sie sind besonders groß ❌

b) Sie sind besonders klein ✔️

c) Der Fuchs kann sie "verschließen" ❌

Die Ohren von Säugetieren sind besonders gut durchblutet, dadurch kann über sie sehr viel Wärme abgegeben werden. Und deshalb haben Wüstenfüchse sehr große, Polarfüchse hingegen sehr kleine Ohren.

Frage 5 von 15
Seebären sind hervorragende Taucher. Wie lange können sie die Luft anhalten?

a) 3 Minuten ❌

b) 7 Minuten ✔️

c) 12 Minuten ❌

Seebären können bis zu 150 Meter tief tauchen und bis zu sieben Minuten unter Wasser bleiben. Sie gehören zur Gattung der Ohrenrobben und werden – je nach Lebensraum – in Nördliche und Südliche Seebären unterteilt.

Frage 6 von 15
Der Schwarze Panther ist keine eigene Katzenart, sondern nur die umgangssprachliche Bezeichnung für die schwarze Art einer Raubkatze. Welcher?

a) Puma ❌

b) Gepard ❌

c) Leopard ✔️

Ein Schwarzer Panther ist ein Leopard mit schwarzem Fell. Unter günstigen Lichtverhältnissen kann man noch die typische gefleckte Fellzeichnung des Leoparden erkennen.

Frage 7 von 15
Welches ist das kleinste Raubtier der Welt?

a) Hauskatze ❌

b) Mauswiesel ✔️

c) Zwergotter ❌

Weil es nur etwa 20 Zentimeter groß ist, wird das Mauswiesel auch Zwergwiesel genannt. Es ist das kleinste Raubtier der Welt und bringt nur 35 bis 70 Gramm auf die Waage. Das Mauswiesel kann sich so schnell bewegen, dass das menschliche Auge mitunter Probleme hat, seine Bewegungen zu verfolgen. Die Hauskatze wird etwa 50 Zentimeter und der Zwergotter 60 Zentimeter groß.

Frage 8 von 15
Wie kommt es, dass die eigentlich menschenscheuen Eisbären an der kanadischen Hudson Bay den Menschen immer näher kommen?

a) Sie werden von den Menschen gefüttert ❌

b) Sie fühlen sich einsam, weil es immer weniger von ihnen gibt ❌

c) Sie finden in ihrem Revier nicht mehr genügend Nahrung ✔️

Die Eisbären an der Hudson Bay suchen die Nähe der Menschen, weil sie Hunger haben. Sie ernähren sich vorzugsweise von Robben, die sie aber nur dann jagen können, wenn die Hudson Bay zugefroren ist. Denn von den Eisschollen aus sind sie für die Bären leichte Beute, im Wasser schwimmen die Robben den weißen Riesen davon. Durch die Klimaerwärmung schmilzt das Eis im Frühling immer früher und die Bären müssen immer länger ohne Nahrung auskommen. Deshalb suchen sie bei den Menschen nach Essbarem.

Frage 9 von 15
Welche Funktion haben die charakteristischen "Pinsel" an den Ohren der Luchse?

a) Sie dienen als individuelles Erkennungsmerkmal bei der Paarung ❌

b) Sie verbessern den Hörsinn der Raubkatze ✔️

c) Sie haben keine besondere Funktion ❌

Die dunklen Haarbüschel an den spitzen, dreieckigen Luchsohren werden maximal fünf Zentimeter lang und helfen der größten europäische Raubkatze, Schallwellen besser zu spüren. Untersuchungen haben gezeigt, dass Luchse das Rascheln einer Maus noch aus einer Entfernung von 50 Metern und ein vorbeilaufendes Reh noch 500 Meter entfernt wahrnehmen können.

Frage 10 von 15
Braunbären zählen zu den Raubtieren. Doch wovon ernährt sich Meister Petz hauptsächlich?

a) Wurzeln, Knollen und Beeren ✔️

b) Anderen Tieren ❌

c) Honig ❌

Braunbären sind Allesfresser, ernähren sich aber hauptsächlich von Pflanzen, also von Wurzeln, Knollen und Beeren. Fleisch steht bei ihnen nur sehr selten auf dem Speisezettel. Nach Honig sind Braunbären übrigens tatsächlich so verrückt, wie es im Märchen erzählt wird. Aber von Honig allein könnten sie sich nicht ernähren.

Frage 11 von 15
Auch die amerikanischen Stinktiere zählen zu den Raubtieren. Doch wonach stinkt es eigentlich, wenn die gestreiften Tiere sich bedroht oder angegriffen fühlen?

a) Nach Tiermist ❌

b) Nach Essig ❌

c) Nach einer Mischung aus faulen Eiern und Knoblauch ✔️

Wenn Stinktiere sich bedroht fühlen, können sie aus zwei speziellen Drüsen rechts und links vom After eine streng riechende und damit abschreckende Substanz bis zu sechs Meter weit verspritzen. Die Flüssigkeit riecht nach einer Mischung aus Schwefel (wonach auch faule Eier riechen) und Knoblauch. Übrigens: Auf gesunder Haut richtet die Flüssigkeit keinen Schaden an, aber auf Schleimhäuten kann sie Erbrechen und Kopfschmerzen, in den Augen sogar kurzzeitiges Erblinden auslösen. Bekommt die Kleidung etwas von der stinkenden Flüssigkeit ab, bleibt nur eins: wegwerfen! Denn der unerträgliche Gestank soll sich durch kein Waschmittel der Welt wieder entfernen lassen.

Frage 12 von 15
Der Wolf ist mit etlichen, gut an die Umwelt angepassten Unterarten fast über die ganze Welt verteilt. Wo ist er nicht zu finden?

a) Mexiko ❌

b) Australien ✔️

c) Mongolei ❌

Dank seiner Anpassungsfähigkeit an die verschiedensten Lebensräume ist der Wolf in Europa und Asien, Nordafrika und Nordamerika zu Hause. In weiten Teilen seiner ursprünglichen Lebensräume sind seine Populationen heute jedoch stark dezimiert oder sogar gänzlich ausgerottet, wie beispielsweise in Japan. In Australien jedoch gab es nie Wölfe. Übrigens: Der inzwischen ausgerottete, australische Beutelwolf, den man wegen seines Namens fälschlicherweise für einen Wolf halten könnte, gehört zu der Klasse der Beutelsäuger.

Frage 13 von 15
Dass Braunbären nach Lachsen "angeln", ist bekannt. Doch welches andere Tier beherrscht diese Kunst auch?

a) Puma ❌

b) Wolf ✔️

c) Eisbär ❌

In den 1990er Jahren überraschte der eigentlich gut erforschte Wolf kanadische Biologen. Sie fanden heraus, dass Wölfe sich auch von Meeresbewohnern wie Mies- und Venusmuscheln oder Lachsen ernähren, die sie genauso geschickt fangen wie Braunbären. Dabei sind erstaunliche 40 Prozent ihrer Fangversuche erfolgreich.

Frage 14 von 15
Walrosse sind dicke, gemütliche Zeitgenossen. Wie schwer können Walrossmännchen maximal werden?

a) 500 Kilogramm ❌

b) 1000 Kilogramm ❌

c) 1500 Kilogramm ✔️

Das Walross ist eine Robbenart und bekannt für seine langen Stoßzähne. Ausgewachsene Wallrossmännchen werden etwa dreieinhalb Meter lang und können bis zu 1500 Kilogramm schwer werden. Zum Vergleich: So viel wiegt etwa ein Kleinwagen.

Frage 15 von 15
Wo ist der Beutelteufel zu Hause?

a) Tasmanien ✔️

b) Mongolei ❌

c) Italien ❌

Er wird auch Tasmanischer Teufel genannt und ist – wie könnte es anders sein – in Tasmanien zu Hause. Auf dem australischen Festland ist der Raubbeutler vermutlich schon im 14. Jahrhundert ausgestorben; in Tasmanien steht er seit 1941 unter Schutz. "Teufel" nennt man ihn übrigens wegen seines schwarzen Fells, seiner Ohren, die sich bei Aufregung rot färben, wegen seines unangenehmen Körpergeruchs und seines lauten Kreischens.


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